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Bundesgesetz über die politischen Rechte

vom 17. Dezember 1976 (Stand am 1. November 2015)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf Artikel 39 Absatz 1 der Bundesverfassung2,3 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 9. April 19754,

beschliesst:

1. Titel: Stimmrecht und Stimmabgabe

Art. 1


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 2 Ausschluss vom Stimmrecht

Als vom Stimm­recht aus­ge­schlos­se­ne Ent­mün­dig­te im Sin­ne von Ar­ti­kel 136 Ab­satz 1 BV gel­ten Per­so­nen, die we­gen dau­ern­der Ur­teil­s­un­fä­hig­keit un­ter um­fas­sen­der Bei­stand­schaft ste­hen oder durch ei­ne vor­sor­ge­be­auf­trag­te Per­son ver­tre­ten wer­den.


1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 3 des BG vom 19. Dez. 2008 (Er­wach­se­nen­schutz, Per­so­nen­recht und Kin­des­recht), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2011 725; BBl 2006 7001).

Art. 3 Politischer Wohnsitz

1Die Stimm­ab­ga­be er­folgt am po­li­ti­schen Wohn­sitz, näm­lich in der Ge­mein­de, wo der Stimm­be­rech­tig­te wohnt und an­ge­mel­det ist. Fah­ren­de stim­men in ih­rer Hei­mat­ge­mein­de.1

2Wer statt des Hei­mat­scheins einen an­dern Aus­weis (Hei­mat­aus­weis, In­te­rims­schein, usw.) hin­ter­legt, er­wirbt nur po­li­ti­schen Wohn­sitz, wenn er nach­weist, dass er am Ort, wo der Hei­mat­schein liegt, nicht im Stimm­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist.


1 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 4 Stimmregister

1Die Stimm­be­rech­tig­ten sind am po­li­ti­schen Wohn­sitz in das Stimm­re­gis­ter ein­zu­tra­gen. Ein­tra­gun­gen und Strei­chun­gen sind von Am­tes we­gen vor­zu­neh­men.

2Vor ei­ner Wahl oder Ab­stim­mung sind Ein­tra­gun­gen bis zum fünf­ten Vor­tag des Wahl- oder Ab­stim­mungs­ta­ges vor­zu­neh­men, wenn fest­steht, dass die Vor­aus­set­zun­gen zur Teil­nah­me am Ab­stim­mungs­tag er­füllt sind.

3Das Stimm­re­gis­ter steht den Stimm­be­rech­tig­ten zur Ein­sicht of­fen.

Art. 5 Grundsätze der Stimmabgabe

1Für die Stimm­ab­ga­be müs­sen die amt­li­chen Stimm- und Wahl­zet­tel be­nützt wer­den. Ih­nen sind kan­to­na­le Er­fas­sungs­be­le­ge für elek­tro­ni­sche Da­ten­ver­ar­bei­tung gleich­ge­stellt.1

2Stimm­zet­tel und Wahl­zet­tel oh­ne Vor­druck sind hand­schrift­lich aus­zu­fül­len. Wahl­zet­tel mit Vor­druck dür­fen nur hand­schrift­lich ge­än­dert wer­den.

3Der Stimm­be­rech­tig­te kann sei­ne Stim­me per­sön­lich an der Ur­ne oder brief­lich ab­ge­ben.2 Die Stimm­ab­ga­be bei Ver­su­chen zur elek­tro­ni­schen Stimm­ab­ga­be rich­tet sich nach Ar­ti­kel 8a.3

4 und 54

6Die Stim­me darf durch Dritt­per­so­nen zur Ur­ne ge­bracht wer­den, so­weit das kan­to­na­le Recht dies für die kan­to­na­len Ab­stim­mun­gen und Wahlen zu­lässt. Schreib-un­fä­hi­ge Stimm­be­rech­tig­te kön­nen den Stimm- oder Wahl­zet­tel durch einen Stimm­be­rech­tig­ten ih­rer Wahl nach ih­ren An­wei­sun­gen aus­fül­len las­sen.5

7Das Stimm­ge­heim­nis ist zu wah­ren.


1 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Dez. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
4 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wir­kung seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
5 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 6 Stimmabgabe Invalider

Die Kan­to­ne sor­gen da­für, dass auch stim­men kann, wer we­gen In­va­li­di­tät oder aus ei­nem an­de­ren Grund dau­ernd un­fä­hig ist, die für die Stimm­ab­ga­be nö­ti­gen Hand­lun­gen selbst vor­zu­neh­men.

Art. 7 Vorzeitige Stimmabgabe

1Die Kan­to­ne er­mög­li­chen die vor­zei­ti­ge Stimm­ab­ga­be min­des­tens an zwei der vier letz­ten Ta­ge vor dem Ab­stim­mungs­tag.

2Für die vor­zei­ti­ge Stimm­ab­ga­be hat das kan­to­na­le Recht vor­zu­se­hen, dass al­le oder ein­zel­ne Ur­nen wäh­rend ei­ner be­stimm­ten Zeit ge­öff­net sind oder dass der Stimm­be­rech­tig­te den Stimm­zet­tel in ei­nem ver­schlos­se­nen Um­schlag bei ei­ner Amts­stel­le ab­ge­ben kann.

3Wenn die Kan­to­ne die vor­zei­ti­ge Stimm­ab­ga­be in wei­te­rem Um­fang vor­se­hen, so gilt dies auch für die eid­ge­nös­si­schen Ab­stim­mun­gen und Wahlen.

4Die Kan­to­ne er­las­sen die zur Er­fas­sung al­ler Stim­men, zur Si­che­rung des Stimm­ge­heim­nis­ses und zur Ver­hin­de­rung von Miss­bräu­chen er­for­der­li­chen Be­stim­mun­gen.

Art. 8 Briefliche Stimmabgabe

1Die Kan­to­ne sor­gen für ein ein­fa­ches Ver­fah­ren der brief­li­chen Stimm­ab­ga­be. Sie er­las­sen ins­be­son­de­re Be­stim­mun­gen, um die Kon­trol­le der Stimm­be­rech­ti­gung, das Stimm­ge­heim­nis und die Er­fas­sung al­ler Stim­men zu ge­währ­leis­ten und Miss­bräu­che zu ver­hin­dern.

2Die brief­li­che Stimm­ab­ga­be ist zu­läs­sig ab Er­halt der nach kan­to­na­lem Recht zur gül­ti­gen Stimm­ab­ga­be nö­ti­gen Un­ter­la­gen.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Dez. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 8a Elektronische Stimmabgabe

1Der Bun­des­rat kann im Ein­ver­neh­men mit in­ter­es­sier­ten Kan­to­nen und Ge­mein­den ört­lich, zeit­lich und sach­lich be­grenz­te Ver­su­che zur elek­tro­ni­schen Stimm­ab­ga­be zu­las­sen.

1bisEr kann Kan­to­ne, die Ver­su­che zur elek­tro­ni­schen Stimm­ab­ga­be über län­ge­re Zeit er­folg­reich und pan­nen­frei durch­ge­führt ha­ben, auf Ge­such hin er­mäch­ti­gen, die­se Ver­su­che für ei­ne von ihm fest­ge­leg­te Dau­er wei­ter­zu­füh­ren. Er kann die Er­mäch­ti­gung mit Auf­la­gen oder Be­din­gun­gen ver­se­hen oder die elek­tro­ni­sche Stimm­ab­ga­be in Ab­wä­gung der ge­sam­ten Um­stän­de je­der­zeit ört­lich, sach­lich oder zeit­lich aus­sch­lies­sen.2

2Die Kon­trol­le der Stimm­be­rech­ti­gung, das Stimm­ge­heim­nis und die Er­fas­sung al­ler Stim­men müs­sen ge­währ­leis­tet und Miss­bräu­che aus­ge­schlos­sen blei­ben.

33

4Der Bun­des­rat re­gelt die Ein­zel­hei­ten.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Ein­ge­fügt Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).
3 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 9


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

2. Titel: Abstimmungen

Art. 10 Anordnung

1Der Bun­des­rat legt die Re­geln fest, nach de­nen die Ab­stim­mungs­ta­ge be­stimmt wer­den. Da­bei trägt er den Be­dürf­nis­sen von Stimm­be­rech­tig­ten, Par­la­ment, Kan­to­nen, Par­tei­en und Zu­stell­or­ga­ni­sa­tio­nen Rech­nung und ver­mei­det Ter­min­kol­li­sio­nen, die sich aus den Un­ter­schie­den zwi­schen Ka­len­der- und Kir­chen­jahr er­ge­ben.1

1bisDer Bun­des­rat legt we­nigs­tens vier Mo­na­te vor dem Ab­stim­mungs­ter­min fest, wel­che Vor­la­gen zur Ab­stim­mung ge­lan­gen. Dring­lich er­klär­te Bun­des­ge­set­ze kön­nen in­ner­halb ei­ner kür­ze­ren Frist zur Ab­stim­mung ge­bracht wer­den.2

2Je­der Kan­ton führt die Ab­stim­mung auf sei­nem Ge­biet durch und er­lässt die er­for­der­li­chen An­ord­nun­gen.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 10a Information der Stimmberechtigten

1Der Bun­des­rat in­for­miert die Stimm­be­rech­tig­ten kon­ti­nu­ier­lich über die eid­ge­nös­si­schen Ab­stim­mungs­vor­la­gen.

2Er be­ach­tet da­bei die Grund­sät­ze der Voll­stän­dig­keit, der Sach­lich­keit, der Trans­pa­renz und der Ver­hält­nis­mäs­sig­keit.

3Er legt die wich­tigs­ten im par­la­men­ta­ri­schen Ent­schei­dungs­pro­zess ver­tre­te­nen Po­si­tio­nen dar.

4Er ver­tritt kei­ne von der Hal­tung der Bun­des­ver­samm­lung ab­wei­chen­de Ab­stim­mungs­emp­feh­lung.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BB vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 15. Jan. 2009 (AS 2009 1; BBl 2006 9259 9279).

Art. 11 Abstimmungsvorlage, Stimmzettel und Erläuterungen

1Der Bund stellt den Kan­to­nen die Ab­stim­mungs­vor­la­gen und Stimm­zet­tel zur Ver­fü­gung.

2Der Ab­stim­mungs­vor­la­ge wird ei­ne kur­ze, sach­li­che Er­läu­te­rung des Bun­des­ra­tes bei­ge­ge­ben, die auch den Auf­fas­sun­gen we­sent­li­cher Min­der­hei­ten Rech­nung trägt. Die Ab­stim­mungs­vor­la­ge muss den Wort­laut der auf dem Stimm­zet­tel ge­stell­ten Fra­gen ent­hal­ten. Für Volks­i­ni­tia­ti­ven und Re­fe­ren­den tei­len die Ur­he­ber­ko­mi­tees ih­re Ar­gu­men­te dem Bun­des­rat mit; die­ser be­rück­sich­tigt sie in sei­nen Ab­stim­mungs­er­läu­te­run­gen. Der Bun­des­rat kann ehr­ver­let­zen­de, krass wahr­heits­wid­ri­ge oder zu lan­ge Äus­se­run­gen än­dern oder zu­rück­wei­sen. Ver­wei­se auf elek­tro­ni­sche Quel­len dür­fen nur in die Ab­stim­mungs­er­läu­te­run­gen auf­ge­nom­men wer­den, wenn der Ur­he­ber der Ver­wei­se schrift­lich er­klärt, dass die­se Quel­len kei­ne rechts­wid­ri­gen In­hal­te ent­hal­ten und nicht zu elek­tro­ni­schen Pu­bli­ka­tio­nen rechts­wid­ri­gen In­halts füh­ren.2

3Die Stimm­be­rech­tig­ten er­hal­ten die nach kan­to­na­lem Recht zur gül­ti­gen Stimm­ab­ga­be nö­ti­gen Un­ter­la­gen (Stimm­zet­tel, Stim­m­aus­weis, Stimm­cou­vert, Kon­troll­stem­pel3 und der­glei­chen) min­des­tens drei und frü­he­s­tens vier Wo­chen vor dem Ab­stim­mungs­tag. Ab­stim­mungs­vor­la­ge und Er­läu­te­rung dür­fen auch frü­her ab­ge­ge­ben wer­den. Die Bun­des­kanz­lei macht Ab­stim­mungs­vor­la­ge und Er­läu­te­rung min­des­tens sechs Wo­chen vor dem Ab­stim­mungs­tag elek­tro­nisch all­ge­mein zu­gäng­lich.45

4Die Kan­to­ne kön­nen durch Ge­setz die Ge­mein­den er­mäch­ti­gen, Ab­stim­mungs­vor­la­ge und Er­läu­te­rung pro Haus­halt nur ein­mal zu­zu­stel­len, es sei denn, ein stimm­be­rech­tig­tes Haus­halts­mit­glied ver­lan­ge die per­sön­li­che Zu­stel­lung.6


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).
3 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Die­se Änd. ist im gan­zen Er­lass be­rück­sich­tigt.
4 Drit­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
5 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
6 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 12 Ungültige Stimmzettel

1Stimm­zet­tel sind un­gül­tig, wenn sie:

a.
nicht amt­lich sind;
b.
an­ders als hand­schrift­lich aus­ge­füllt sind;
c.
den Wil­len des Stim­men­den nicht ein­deu­tig er­ken­nen las­sen;
d.
ehr­ver­let­zen­de Äus­se­run­gen oder of­fen­sicht­li­che Kenn­zeich­nun­gen ent­hal­ten;
e.1

2Vor­be­hal­ten blei­ben die Un­gül­tig­keits- und Nich­tig­keits­grün­de, die mit dem kan­to­na­len Ver­fah­ren (Stimm­ku­vert, Kon­troll­stem­pel, usw.) zu­sam­men­hän­gen.

3Für Ver­su­che2 mit elek­tro­ni­scher Stimm­ab­ga­be um­schreibt das Recht des durch­füh­ren­den Kan­tons die Vor­aus­set­zun­gen gül­ti­ger Stimm­ab­ga­be und die Un­gül­tig­keits­grün­de.3


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wir­kung seit 1. Ju­li 1992 (AS 1991 2388; BBl 1990 III 445).
2 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Die­se Änd. ist im gan­zen Er­lass be­rück­sich­tigt.
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 13 Feststellung des Abstimmungsergebnisses

1Für die Er­mitt­lung des Ab­stim­mungs­er­geb­nis­ses fal­len die lee­ren und un­gül­ti­gen Stimm­zet­tel aus­ser Be­tracht.

2Ste­hen in ei­nem Kan­ton den Ja- gleich vie­le Nein-Stim­men ge­gen­über, so wird sei­ne Stan­des­s­tim­me zu den ab­leh­nen­den Kan­to­nen ge­zählt.2

3Ein sehr knap­pes Ab­stim­mungs­er­geb­nis er­for­dert nur dann ei­ne Nach­zäh­lung, wenn Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten glaub­haft ge­macht wor­den sind, die nach Art und Um­fang ge­eig­net wa­ren, das Bun­des­er­geb­nis we­sent­lich zu be­ein­flus­sen.3


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 14 Abstimmungsprotokoll

1Über das Er­geb­nis ei­ner Ab­stim­mung wird in je­dem Stimm­bü­ro ein Pro­to­koll er­stellt, das die Ge­samt­zahl der Stimm­be­rech­tig­ten und die Zahl der stimm­be­rech­tig­ten Aus­land­schwei­zer, der Stim­men­den, der lee­ren, un­gül­ti­gen und gül­ti­gen Stimm­zet­tel so­wie der Ja- und Nein-Stim­men an­gibt.1

2Das Pro­to­koll wird an die Kan­tons­re­gie­rung wei­ter­ge­lei­tet. Die­se stellt die vor­läu­fi­gen Er­geb­nis­se aus dem gan­zen Kan­ton zu­sam­men, teilt sie der Bun­des­kanz­lei mit und ver­öf­fent­licht sie in­nert 13 Ta­gen nach dem Ab­stim­mungs­tag im kan­to­na­len Amts­blatt. Not­falls gibt sie ei­ne Son­der­num­mer des Amts­blat­tes her­aus.2

3Die Kan­to­ne über­mit­teln die Pro­to­kol­le, auf Ver­lan­gen auch die Stimm­zet­tel, in­nert zehn Ta­gen nach Ab­lauf der Be­schwer­de­frist (Art. 79 Abs. 3) der Bun­des­kanz­lei. Nach der Er­wah­rung des Ab­stim­mungs­er­geb­nis­ses wer­den die Stimm­zet­tel ver­nich­tet.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 15 Erwahrung und Veröffentlichung des Abstimmungsergebnisses

1Der Bun­des­rat stellt das Ab­stim­mungs­er­geb­nis ver­bind­lich fest (Er­wah­rung), so­bald fest­steht, dass beim Bun­des­ge­richt kei­ne Ab­stim­mungs­be­schwer­den ein­ge­gan­gen sind, oder so­bald über die­se ent­schie­den wor­den ist.1

2Der Er­wah­rungs­be­schluss wird im Bun­des­blatt ver­öf­fent­licht.

3Än­de­run­gen der Bun­des­ver­fas­sung tre­ten mit der An­nah­me durch Volk und Stän­de in Kraft, so­fern die Vor­la­ge nichts an­de­res be­stimmt.

4Wenn ei­ne Rechts­än­de­rung kei­nen Auf­schub er­trägt und das Ab­stim­mungs­er­geb­nis un­zwei­fel­haft deut­lich ist, kann der Bun­des­rat oder die Bun­des­ver­samm­lung Ge­set­zes­vor­la­gen oder Bun­des­be­schlüs­se über die Ge­neh­mi­gung völ­ker­recht­li­cher Ver­trä­ge vor Ab­lauf der Er­wah­rung pro­vi­so­risch in Kraft set­zen oder dring­lich er­klär­te Ge­set­ze pro­vi­so­risch in Kraft be­las­sen oder aus­ser Kraft set­zen.2


1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 2 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205 1069 Art. 1 Bst. a; BBl 2001 4202).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

3. Titel: Wahl des Nationalrats

1. Kapitel: Allgemeines

Art. 16 Verteilung der Sitze auf die Kantone

1Für die Ver­tei­lung der Na­tio­nal­rats­sit­ze auf die Kan­to­ne sind die Wohn­be­völ­ke­rungs­zah­len mass­ge­bend, die sich aus den Re­gis­te­rer­he­bun­gen er­ge­ben, die im Rah­men der Volks­zäh­lung ge­mä­ss dem Volks­zäh­lungs­ge­setz vom 22. Ju­ni 20072 im ers­ten auf die letz­ten Ge­sam­ter­neue­rungs­wah­len des Na­tio­nal­rats fol­gen­den Ka­len­der­jahr durch­ge­führt wer­den.

2Ge­stützt auf die ver­bind­li­che Fest­stel­lung der Wohn­be­völ­ke­rungs­zah­len nach Ar­ti­kel 13 des Volks­zäh­lungs­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 2007 stellt der Bun­des­rat ver­bind­lich fest, wie vie­le Sit­ze den ein­zel­nen Kan­to­nen in der fol­gen­den Ge­sam­ter­neue­rungs­wahl des Na­tio­nal­rats zu­kom­men.


1 Fas­sung ge­mä­ss Art. 17 Ziff. 1 des Volks­zäh­lungs­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6743; BBl 2007 53).
2 SR 431.112

Art. 17 Verteilungsverfahren

Die 200 Sit­ze des Na­tio­nal­rats wer­den nach fol­gen­dem Ver­fah­ren auf die Kan­to­ne ver­teilt:2

a.
Vor­weg­ver­tei­lung:
1.
Die Wohn­be­völ­ke­rung der Schweiz wird durch 200 ge­teilt. Die nächst­hö­he­re gan­ze Zahl über dem Er­geb­nis bil­det die ers­te Ver­tei­lungs­zahl. Je­der Kan­ton, des­sen Be­völ­ke­rung die­se Zahl nicht er­reicht, er­hält einen Sitz; er schei­det für die wei­te­re Ver­tei­lung aus.
2.
Die Wohn­be­völ­ke­rung der ver­blei­ben­den Kan­to­ne wird durch die Zahl der noch nicht zu­ge­teil­ten Sit­ze ge­teilt. Die nächst­hö­he­re gan­ze Zahl über dem Er­geb­nis bil­det die zwei­te Ver­tei­lungs­zahl. Je­der Kan­ton, des­sen Be­völ­ke­rung die­se Zahl nicht er­reicht, er­hält einen Sitz; er schei­det für die wei­te­re Ver­tei­lung aus.
3.
Die­ses Ver­fah­ren wird wie­der­holt, bis die ver­blei­ben­den Kan­to­ne die letz­te Ver­tei­lungs­zahl er­rei­chen.
b.
Haupt­ver­tei­lung: Je­der ver­blie­be­ne Kan­ton er­hält so vie­le Sit­ze, als die letz­te Ver­tei­lungs­zahl in sei­ner Be­völ­ke­rungs­zahl ent­hal­ten ist.
c.
Rest­ver­tei­lung: Die rest­li­chen Sit­ze wer­den auf die Kan­to­ne mit den gröss­ten Rest­zah­len ver­teilt. Er­rei­chen meh­re­re Kan­to­ne die glei­che Rest­zahl, so schei­den sie in der Rei­hen­fol­ge der kleins­ten Res­te aus, die sich nach der Tei­lung ih­rer Be­völ­ke­rungs­zahl durch die ers­te Ver­tei­lungs­zahl er­ge­ben. Sind auch die­se Res­te gleich, so ent­schei­det das Los.

1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 18


1 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. II 1 des Par­la­ments­ge­set­zes vom 13. Dez. 2002, mit Wir­kung ab dem 3. Dez. 2007 (AS 2003 3543; BBl 2001 3467 5428).

Art. 19 Zeitpunkt der Wahl

1Die Wahlen für die or­dent­li­che Ge­sam­ter­neue­rung des Na­tio­nal­rats fin­den am zweit­letz­ten Sonn­tag im Ok­to­ber statt. Er­satz- und Er­gän­zungs­wah­len setzt die Kan­tons­re­gie­rung auf den nächst­mög­li­chen Ter­min an.

2Für die aus­ser­or­dent­li­che Ge­sam­ter­neue­rung im Sin­ne von Ar­ti­kel 193 Ab­satz 3 der Bun­des­ver­fas­sung setzt der Bun­des­rat den Zeit­punkt fest.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 411; BBl 1999 7922).

Art. 20 Losentscheid

Muss das Los ge­zo­gen wer­den, so ge­schieht dies im Kan­ton durch An­ord­nung der Kan­tons­re­gie­rung, im Bund durch An­ord­nung des Bun­des­rats.

Art. 20a


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

2. Kapitel: Verhältniswahl

1. Abschnitt: Vorschlag

Art. 21 Wahlanmeldeschluss

1Das kan­to­na­le Recht be­stimmt einen Mon­tag im Au­gust des Wahl­jah­res als letz­ten Ter­min für den Wahl­an­mel­de­schluss; es legt fest, bei wel­cher Be­hör­de die Wahl­vor­schlä­ge ein­zu­rei­chen sind.2

2Die Wahl­vor­schlä­ge müs­sen spä­tes­tens am Ta­ge des Wahl­an­mel­de­schlus­ses beim Kan­ton ein­tref­fen.

3Die Kan­to­ne tei­len der Bun­des­kanz­lei je­den Wahl­vor­schlag un­ver­züg­lich mit.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 22 Anzahl und Bezeichnung der Vorgeschlagenen

1Ein Wahl­vor­schlag darf höchs­tens so vie­le Na­men wähl­ba­rer Per­so­nen ent­hal­ten, als im Wahl­kreis Na­tio­nal­rä­te zu wäh­len sind, und kei­nen Na­men mehr als zwei­mal. Ent­hält ein Wahl­vor­schlag mehr Na­men, wer­den die letz­ten ge­stri­chen.

2Die Wahl­vor­schlä­ge müs­sen für je­den Vor­ge­schla­ge­nen an­ge­ben:

a.
den amt­li­chen Na­men und Vor­na­men;
b.
den Na­men, un­ter dem die Per­son po­li­tisch oder im All­tag be­kannt ist;
c.
das Ge­schlecht;
d.
das Ge­burts­da­tum;
e.
die Wohn­adres­se ein­sch­liess­lich Post­leit­zahl;
f.
die Hei­mator­te ein­sch­liess­lich ih­rer Kan­tons­zu­ge­hö­rig­keit; und
g.
den Be­ruf.1

3Je­der Vor­ge­schla­ge­ne muss schrift­lich be­stä­ti­gen, dass er den Wahl­vor­schlag an­nimmt. Fehlt die Be­stä­ti­gung, so wird sein Na­me ge­stri­chen.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 23 Bezeichnung des Wahlvorschlages

Je­der Wahl­vor­schlag muss ei­ne zu sei­ner Un­ter­schei­dung von an­dern Wahl­vor­schlä­gen ge­eig­ne­te Be­zeich­nung tra­gen. Grup­pie­run­gen, wel­che Wahl­vor­schlä­ge mit iden­ti­schen Ele­men­ten in der Haupt­be­zeich­nung ein­rei­chen und die­se mit­ein­an­der ver­bin­den wol­len, be­zeich­nen einen der Wahl­vor­schlä­ge als Stamm­lis­te.1


1 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 24 Unterzeichnungsquoren

1Je­der Wahl­vor­schlag muss hand­schrift­lich von ei­ner Min­dest­zahl Stimm­be­rech­tig­ter mit po­li­ti­schem Wohn­sitz im Wahl­kreis un­ter­zeich­net sein. Die Min­dest­zahl be­trägt:

a.
100 in Kan­to­nen mit 2-10 Sit­zen;
b.
200 in Kan­to­nen mit 11-20 Sit­zen;
c.
400 in Kan­to­nen mit mehr als 20 Sit­zen.2

2Ein Stimm­be­rech­tig­ter darf nicht mehr als einen Wahl­vor­schlag un­ter­zeich­nen. Er kann nach der Ein­rei­chung des Wahl­vor­schla­ges sei­ne Un­ter­schrift nicht zu­rück­zie­hen.

3Die Quo­ren nach Ab­satz 1 gel­ten nicht für ei­ne Par­tei, die am En­de des den Wahlen vor­an­ge­hen­den Jah­res bei der Bun­des­kanz­lei ord­nungs­ge­mä­ss re­gis­triert war (Art. 76a), vor­aus­ge­setzt, dass sie in der ab­lau­fen­den Amts­dau­er für den glei­chen Wahl­kreis im Na­tio­nal­rat ver­tre­ten ist oder dass sie bei der letz­ten Ge­sam­ter­neue­rungs­wahl im glei­chen Kan­ton min­des­tens 3 Pro­zent der Stim­men er­reich­te.3

4Die Par­tei nach Ab­satz 3 muss le­dig­lich die rechts­gül­ti­gen Un­ter­schrif­ten al­ler Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten so­wie der prä­si­die­ren­den und der ge­schäfts­füh­ren­den Per­so­nen ein­rei­chen.4


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 25 Vertreter des Wahlvorschlages

1Die Un­ter­zeich­ner ha­ben einen Ver­tre­ter des Wahl­vor­schla­ges und des­sen Stell­ver­tre­ter zu be­zeich­nen. Ver­zich­ten sie dar­auf, so gel­ten die­je­ni­gen, de­ren Na­men in der Rei­hen­fol­ge der Un­ter­zeich­ner an ers­ter und zwei­ter Stel­le ste­hen, als Ver­tre­ter und Stell­ver­tre­ter.

2Der Ver­tre­ter und, wenn er ver­hin­dert ist, sein Stell­ver­tre­ter sind be­rech­tigt und ver­pflich­tet, im Na­men der Un­ter­zeich­ner die zur Be­sei­ti­gung von An­stän­den er­for­der­li­chen Er­klä­run­gen rechts­ver­bind­lich ab­zu­ge­ben.

Art. 26 Einsichtnahme in Wahlvorschläge

Die Stimm­be­rech­tig­ten des Wahl­krei­ses kön­nen die Wahl­vor­schlä­ge und die Na­men der Un­ter­zeich­ner bei der zu­stän­di­gen Be­hör­de ein­se­hen.

Art. 27 Mehrfach Vorgeschlagene

1Steht der Na­me ei­nes Vor­ge­schla­ge­nen auf mehr als ei­nem Wahl­vor­schlag ei­nes Wahl­krei­ses, so wird er vom Kan­ton un­ver­züg­lich auf al­len die­sen Wahl­vor­schlä­gen ge­stri­chen.

2Die Bun­des­kanz­lei streicht un­ver­züg­lich je­ne Vor­ge­schla­ge­nen vom Wahl­vor­schlag, de­ren Na­me be­reits auf ei­ner Lis­te oder ei­nem Wahl­vor­schlag aus ei­nem an­dern Kan­ton steht.

3Die Bun­des­kanz­lei teilt den be­trof­fe­nen Kan­to­nen ih­re Strei­chun­gen un­ver­züg­lich mit.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 28


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wir­kung seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 29 Behebung von Mängeln; Ersatzvorschläge

1Der Kan­ton prüft die Wahl­vor­schlä­ge und setzt dem Ver­tre­ter der Un­ter­zeich­ner ei­ne Frist an, in­nert wel­cher er Män­gel des Wahl­vor­schla­ges be­he­ben, Be­zeich­nun­gen, die zu Ver­wechs­lun­gen An­lass ge­ben, än­dern und für Vor­ge­schla­ge­ne, de­ren Na­men amt­lich ge­stri­chen wur­den, Er­satz­vor­schlä­ge ein­rei­chen kann.1

2Die für den Er­satz Vor­ge­schla­ge­nen müs­sen schrift­lich be­stä­ti­gen, dass sie den Wahl­vor­schlag an­neh­men. Fehlt die­se Be­stä­ti­gung oder steht der be­tref­fen­de Na­me schon auf ei­nem an­dern Wahl­vor­schlag oder ist der Vor­ge­schla­ge­ne nicht wahl­fä­hig, so wird der Er­satz­vor­schlag ge­stri­chen.2 Wenn der Ver­tre­ter des Wahl­vor­schla­ges nichts an­de­res ver­langt, wer­den die Er­satz­vor­schlä­ge am En­de des Wahl­vor­schla­ges an­ge­reiht.

3Wird ein Man­gel nicht frist­ge­mä­ss be­ho­ben, so ist der Wahl­vor­schlag un­gül­tig. Be­trifft der Man­gel nur einen Vor­ge­schla­ge­nen, so wird le­dig­lich des­sen Na­me ge­stri­chen.

4Ab dem zwei­ten Mon­tag nach dem Schlus­s­ter­min für die Wahl­an­mel­dung kann kein Wahl­vor­schlag mehr ge­än­dert wer­den. Vor­be­hal­ten bleibt die amt­li­che Un­gül­ti­g­er­klä­rung nach­träg­lich ent­deck­ter Mehr­fach­kan­di­da­tu­ren (Art. 32a). Das kan­to­na­le Recht kann die Be­rei­ni­gungs­frist auf ei­ne Wo­che ver­kür­zen.3


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung der ers­ten zwei Sät­ze ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 30 Listen

1Die be­rei­nig­ten Wahl­vor­schlä­ge heis­sen Lis­ten.

2Die Lis­ten wer­den mit Ord­nungs­num­mern ver­se­hen.

Art. 31 Verbundene Listen

1Zwei oder mehr Lis­ten kön­nen spä­tes­tens bis zum En­de der Be­rei­ni­gungs­frist (Art. 29 Abs. 4) durch über­ein­stim­men­de Er­klä­rung der un­ter­zeich­nen­den Stimm­be­rech­tig­ten oder ih­rer Ver­tre­ter mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. In­ner­halb ei­ner Lis­ten­ver­bin­dung sind ein­zig Un­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen zu­läs­sig.

1bisUn­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen sind nur gül­tig zwi­schen Lis­ten glei­cher Be­zeich­nung, die sich ein­zig durch einen Zu­satz zur Kenn­zeich­nung des Ge­schlechts, der Flü­gel ei­ner Grup­pie­rung, der Re­gi­on oder des Al­ters un­ter­schei­den.

2Lis­ten- und Un­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen sind auf den Wahl­zet­teln mit Vor­druck zu ver­mer­ken.

3Er­klä­run­gen über Lis­ten- und Un­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen kön­nen nicht wi­der­ru­fen wer­den.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 32 Bekanntmachung der Listen

1Der Kan­ton ver­öf­fent­licht die Lis­ten mit den Be­zeich­nun­gen und Ord­nungs­num­mern so­wie mit dem Hin­weis auf Lis­ten- und Un­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen so früh wie mög­lich im kan­to­na­len Amts­blatt.

2Die Bun­des­kanz­lei ver­öf­fent­licht die Lis­ten in elek­tro­ni­scher Form, mit An­ga­be des amt­li­chen Na­mens und Vor­na­mens, des Ge­burts­jahrs, der Hei­mator­te und des Wohn­orts der Kan­di­da­ten.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Ein­ge­fügt durch Art. 21 Ziff. 1 des Pu­bli­ka­ti­ons­ge­set­zes vom 18. Ju­ni 2004 (AS 2004 4929; BBl 2003 7711). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 32a Ungültigerklärung von Kandidaturen

1Wird nach der Be­rei­ni­gung der Wahl­vor­schlä­ge ei­ne Mehr­fach­kan­di­da­tur ent­deckt, so wird die be­tref­fen­de Kan­di­da­tur auf al­len be­trof­fe­nen Lis­ten für un­gül­tig er­klärt:

a.
vom Kan­ton, wenn der­sel­be Vor­ge­schla­ge­ne auf mehr als ei­ner Lis­te des Kan­tons steht;
b.
von der Bun­des­kanz­lei, wenn der­sel­be Vor­ge­schla­ge­ne auf Lis­ten meh­re­rer Kan­to­ne steht.

2Die be­trof­fe­nen Kan­to­ne und die Bun­des­kanz­lei tei­len ein­an­der um­ge­hend mit, wel­che Kan­di­da­tu­ren für un­gül­tig er­klärt wor­den sind.

3So­weit mög­lich wer­den die Na­men von Per­so­nen, de­ren Kan­di­da­tur für un­gül­tig er­klärt wor­den ist, von den Lis­ten ge­stri­chen, be­vor die­se be­kannt­ge­macht wer­den.

4Die Un­gül­ti­g­er­klä­rung ei­ner Kan­di­da­tur auf be­reits be­kannt­ge­mach­ten Lis­ten wird un­ter An­ga­be des Grun­des um­ge­hend elek­tro­nisch so­wie im Amts­blatt al­ler be­trof­fe­nen Kan­to­ne und im Bun­des­blatt ver­öf­fent­licht.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 33 Erstellung und Zustellung der Wahlzettel

1Die Kan­to­ne er­stel­len für sämt­li­che Lis­ten Wahl­zet­tel, auf de­nen Lis­ten­be­zeich­nung, al­len­falls Lis­ten­ver­bin­dung, Ord­nungs­num­mer und Kan­di­da­ten­an­ga­ben (min­des­tens Fa­mi­li­en- und Vor­na­men so­wie Wohn­ort) vor­ge­druckt sind, so­wie Wahl­zet­tel oh­ne Vor­druck.

1bisEr­stellt ein Kan­ton statt Wahl­zet­tel Er­fas­sungs­be­le­ge, so er­hal­ten die Stimm­be­rech­tig­ten zu­sätz­lich ei­ne Zu­sam­men­stel­lung der An­ga­ben über sämt­li­che Kan­di­da­ten so­wie über Lis­ten­be­zeich­nun­gen, Lis­ten­ver­bin­dun­gen und Un­ter­lis­ten­ver­bin­dun­gen.1

2Die Kan­to­ne las­sen den Stimm­be­rech­tig­ten min­des­tens drei und frü­he­s­tens vier Wo­chen vor dem Wahl­tag einen voll­stän­di­gen Satz al­ler Wahl­zet­tel zu­stel­len.2

3Die Un­ter­zeich­ner kön­nen bei den Staats­kanz­lei­en der Kan­to­ne zu­sätz­li­che Wahl­zet­tel mit Vor­druck zum Selbst­kos­ten­preis be­zie­hen.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

2. Abschnitt: Wahlakt und Ermittlung der Ergebnisse

Art. 34 Wahlanleitung

Die Bun­des­kanz­lei er­stellt vor je­der Ge­sam­ter­neue­rungs­wahl ei­ne kur­ze Wahl­an­lei­tung, die den Stimm­be­rech­tig­ten der Kan­to­ne mit Ver­hält­nis­wahl zu­sam­men mit den Wahl­zet­teln (Art. 33 Abs. 2) zu­ge­stellt wird.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 35 Ausfüllen des Wahlzettels

1Wer den Wahl­zet­tel oh­ne Vor­druck be­nutzt, kann Na­men wähl­ba­rer Kan­di­da­ten ein­tra­gen und die Lis­ten­be­zeich­nung oder Ord­nungs­num­mer ei­ner Lis­te an­brin­gen.

2Wer einen Wahl­zet­tel mit Vor­druck be­nutzt, kann vor­ge­druck­te Kan­di­da­ten­na­men strei­chen; er kann Kan­di­da­ten­na­men aus an­dern Lis­ten ein­tra­gen (pa­na­schie­ren). Er kann fer­ner die vor­ge­druck­te Ord­nungs­num­mer und Lis­ten­be­zeich­nung strei­chen oder durch ei­ne an­de­re er­set­zen.

3Er kann den Na­men des glei­chen Kan­di­da­ten auf dem Wahl­zet­tel zwei­mal auf­füh­ren (ku­mu­lie­ren).

Art. 36 Stimmen für Verstorbene

Stim­men für Kan­di­da­ten, wel­che seit der Be­rei­ni­gung der Wahl­vor­schlä­ge (Art. 29 Abs. 4) ver­stor­ben sind, wer­den als Kan­di­da­ten­stim­men ge­zählt.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 37 Zusatzstimmen

1Ent­hält ein Wahl­zet­tel we­ni­ger gül­ti­ge Kan­di­da­ten­stim­men, als im Wahl­kreis Mit­glie­der des Na­tio­nal­ra­tes zu wäh­len sind, so gel­ten die lee­ren Li­ni­en als Zu­satz­stim­men für die Lis­te, de­ren Be­zeich­nung oder Ord­nungs­num­mer auf dem Wahl­zet­tel an­ge­ge­ben ist. Feh­len Be­zeich­nung und Ord­nungs­num­mer oder ent­hält der Wahl­zet­tel mehr als ei­ne der ein­ge­reich­ten Lis­ten­be­zeich­nun­gen oder Ord­nungs­num­mern, so zäh­len die lee­ren Li­ni­en nicht (lee­re Stim­men).

2Sind in ei­nem Kan­ton meh­re­re re­gio­na­le Lis­ten glei­cher Be­zeich­nung ein­ge­reicht wor­den, so wer­den Zu­satz­stim­men auf ei­nem Wahl­zet­tel, der nicht mit der Re­gi­on be­zeich­net ist, je­ner Lis­te zu­ge­zählt, in de­ren Re­gi­on der Wahl­zet­tel ab­ge­ge­ben wur­de.1

2bisBei den an­de­ren An­wen­dungs­mög­lich­kei­ten des Ar­ti­kels 31 Ab­satz 1bis wer­den die Zu­satz­stim­men je­ner Lis­te zu­ge­rech­net, de­ren Be­zeich­nung der Wahl­zet­tel trägt.2 Die Zu­satz­stim­men auf un­ge­nü­gend be­zeich­ne­ten Wahl­zet­teln wer­den je­ner Lis­te zu­ge­rech­net, wel­che die Grup­pie­rung als Stamm­lis­te be­zeich­net hat.3

3Na­men, die auf kei­ner Lis­te des Wahl­krei­ses ste­hen, wer­den ge­stri­chen. …4

4Bei ei­nem Wi­der­spruch zwi­schen Lis­ten­be­zeich­nung und Ord­nungs­num­mer gilt die Lis­ten­be­zeich­nung.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
4 Zwei­ter und drit­ter Satz auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

Art. 38 Ungültige Wahlzettel und Kandidatenstimmen

1Wahl­zet­tel sind un­gül­tig, wenn sie:

a.
kei­nen Na­men ei­nes Kan­di­da­ten des Wahl­krei­ses ent­hal­ten;
b.
nicht amt­lich sind;
c.
an­ders als hand­schrift­lich aus­ge­füllt oder ge­än­dert sind;
d.
ehr­ver­let­zen­de Äus­se­run­gen oder of­fen­sicht­li­che Kenn­zeich­nun­gen ent­hal­ten;
e.1

2Vom Wahl­zet­tel ge­stri­chen wer­den:

a.
über­zäh­li­ge Wie­der­ho­lun­gen, wenn der Na­me ei­nes Kan­di­da­ten mehr als zwei­mal auf ei­nem Wahl­zet­tel steht;
b.
al­le Na­men von Per­so­nen, de­ren Kan­di­da­tur nach der Be­rei­ni­gung der Wahl­vor­schlä­ge we­gen Mehr­fach­kan­di­da­tur für un­gül­tig er­klärt wor­den ist.2

3Ent­hält ein Wahl­zet­tel mehr Na­men, als Sit­ze zu ver­ge­ben sind, so wer­den die letz­ten vor­ge­druck­ten nicht hand­schrift­lich ku­mu­lier­ten, da­nach die letz­ten hand­schrift­lich aus­ge­füll­ten Na­men ge­stri­chen.3

4Vor­be­hal­ten blei­ben die Un­gül­tig­keits- und Nich­tig­keits­grün­de, die mit dem kan­to­na­len Ver­fah­ren (Stimm­cou­vert, Kon­troll­stem­pel, usw.) zu­sam­men­hän­gen.4

5Für Ver­su­che mit elek­tro­ni­scher Stimm­ab­ga­be um­schreibt das Recht des durch­füh­ren­den Kan­tons die Vor­aus­set­zun­gen gül­ti­ger Stimm­ab­ga­be und die Un­gül­tig­keits­grün­de.5


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wir­kung seit 1. Ju­li 1992 (AS 1991 2388; BBl 1990 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
5 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 39 Zusammenstellung der Ergebnisse

Nach Schluss der Wahl stel­len die Kan­to­ne auf­grund der Pro­to­kol­le der Wahl­bü­ros fest:

a.
die Zahl der Stimm­be­rech­tig­ten und der Stim­men­den;
b.
die Zahl der gül­ti­gen, un­gül­ti­gen und lee­ren Stimm­zet­tel;
c.
die Zahl der Stim­men, wel­che die ein­zel­nen Kan­di­da­ten je­der Lis­te er­hal­ten ha­ben (Kan­di­da­ten­stim­men);
d.1
die Zahl der Zu­satz­stim­men je­der Lis­te (Art. 37);
e.2
die Sum­me der Kan­di­da­ten- und Zu­satz­stim­men der ein­zel­nen Lis­ten (Par­tei­stim­men);
f.
für die ver­bun­de­nen Lis­ten die Ge­samt­zahl der auf die Lis­ten­grup­pe ent­fal­len­den Stim­men;
g.
die Zahl der lee­ren Stim­men.

1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 40 Erste Verteilung der Mandate auf die Listen

1Die Zahl der gül­ti­gen Par­tei­stim­men al­ler Lis­ten wird durch die um eins ver­grös­ser­te Zahl der zu ver­ge­ben­den Man­da­te ge­teilt. Die nächst­hö­he­re gan­ze Zahl heisst Ver­tei­lungs­zahl.2

2Je­der Lis­te wer­den so vie­le Man­da­te zu­ge­teilt, als die Ver­tei­lungs­zahl in ih­rer Stim­men­zahl ent­hal­ten ist.

33


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wir­kung seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 41 Weitere Verteilungen

1Sind noch nicht al­le Man­da­te ver­teilt, so wer­den die ver­blie­be­nen ein­zeln und nach­ein­an­der nach fol­gen­den Re­geln zu­ge­teilt:

a.
Die Stim­men­zahl je­der Lis­te wird durch die um eins ver­grös­ser­te An­zahl der ihr be­reits zu­ge­teil­ten Man­da­te ge­teilt.
b.
Das nächs­te Man­dat wird der­je­ni­gen Lis­te zu­ge­teilt, die den gröss­ten Quo­ti­en­ten auf­weist.
c.
Ha­ben meh­re­re Lis­ten auf­grund des glei­chen Quo­ti­en­ten den glei­chen An­spruch auf das nächs­te Man­dat, so er­hält je­ne un­ter die­sen Lis­ten das nächs­te Man­dat, wel­che bei der Tei­lung nach Ar­ti­kel 40 Ab­satz 2 den gröss­ten Rest er­ziel­te.
d.
Falls noch im­mer meh­re­re Lis­ten den glei­chen An­spruch ha­ben, geht das Man­dat an je­ne die­ser Lis­ten, wel­che die gröss­te Par­tei­stim­men­zahl auf­weist.
e.
Ha­ben im­mer noch meh­re­re Lis­ten den glei­chen An­spruch, so er­hält je­ne die­ser Lis­ten das nächs­te Man­dat, bei wel­cher der für die Wahl in Be­tracht kom­men­de Kan­di­dat die gröss­te Stim­men­zahl auf­weist.
f.
Falls meh­re­re sol­che Kan­di­da­ten die glei­che Stim­men­zahl auf­wei­sen, ent­schei­det das Los.

2Die­ses Vor­ge­hen wird so­lan­ge wie­der­holt, bis al­le Man­da­te zu­ge­teilt sind.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 42 Verteilung der Mandate an verbundene Listen

1Je­de Grup­pe mit­ein­an­der ver­bun­de­ner Lis­ten wird bei der Ver­tei­lung der Man­da­te zu­nächst wie ei­ne ein­zi­ge Lis­te be­han­delt.

2Auf die ein­zel­nen Lis­ten der Grup­pe wer­den die Man­da­te nach den Ar­ti­keln 40 und 41 ver­teilt. Ar­ti­kel 37 Ab­sät­ze 2 und 2bis blei­ben vor­be­hal­ten.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 43 Ermittlung der Gewählten und der Ersatzleute

1Von je­der Lis­te sind nach Mass­ga­be der er­reich­ten Man­da­te die Kan­di­da­ten ge­wählt, die am meis­ten Stim­men er­hal­ten ha­ben.

2Die nicht ge­wähl­ten Kan­di­da­ten sind Er­satz­leu­te in der Rei­hen­fol­ge der er­ziel­ten Stim­men.

3Bei Stim­men­gleich­heit be­stimmt das Los die Rei­hen­fol­ge.

Art. 44 Überzählige Mandate

Wer­den ei­ner Lis­te mehr Man­da­te zu­ge­teilt, als sie Kan­di­da­ten auf­führt, so fin­det für die über­zäh­li­gen Man­da­te ei­ne Er­gän­zungs­wahl nach Ar­ti­kel 56 statt.

Art. 45 Stille Wahl

1Füh­ren al­le Lis­ten zu­sam­men nicht mehr Kan­di­da­ten auf, als Man­da­te zu ver­ge­ben sind, so wer­den al­le Kan­di­da­ten von der Kan­tons­re­gie­rung als ge­wählt er­klärt.

2Füh­ren al­le Lis­ten zu­sam­men we­ni­ger Kan­di­da­ten auf, als Man­da­te zu ver­ge­ben sind, so fin­den für die rest­li­chen Sit­ze Er­gän­zungs­wah­len nach Ar­ti­kel 56 Ab­satz 3 statt.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 46 Wahl ohne Listen

1Sind kei­ne Lis­ten vor­han­den, so kann je­der wähl­ba­ren Per­son ge­stimmt wer­den. Ge­wählt sind die Per­so­nen mit den höchs­ten Stim­men­zah­len.

2Ent­hält ein Wahl­zet­tel mehr Na­men, als Man­da­te zu ver­ge­ben sind, so wer­den die letz­ten Na­men ge­stri­chen.1

3Im Üb­ri­gen gel­ten die für die Einer­wahl­krei­se mass­ge­ben­den Be­stim­mun­gen sinn­ge­mä­ss.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

3. Kapitel: Mehrheitswahl

Art. 47 Verfahren

1In Wahl­krei­sen, in de­nen nur ein Mit­glied des Na­tio­nal­ra­tes zu wäh­len ist, kann für je­de wähl­ba­re Per­son ge­stimmt wer­den. Ge­wählt ist, wer am meis­ten Stim­men er­hält. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det das Los.

1bisDer Kan­ton kann al­le Kan­di­da­tu­ren, die der kan­to­na­len Wahl­be­hör­de bis zum 48. Tag vor dem Wahl­tag ge­mel­det wor­den sind, elek­tro­nisch und im kan­to­na­len Amts­blatt ver­öf­fent­li­chen. Da­bei wer­den min­des­tens an­ge­ge­ben:

a.
der amt­li­che Na­me und Vor­na­me;
b.
der Na­me, un­ter dem die Per­son po­li­tisch oder im All­tag be­kannt ist;
c.
das Ge­schlecht;
d.
die Wohn­adres­se ein­sch­liess­lich Post­leit­zahl;
e.
die Hei­mator­te ein­sch­liess­lich ih­rer Kan­tons­zu­ge­hö­rig­keit;
f.
Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­ner Par­tei be­zie­hungs­wei­se zu ei­ner po­li­ti­schen Grup­pie­rung: und
g.
der Be­ruf.1

2Das kan­to­na­le Recht kann ei­ne stil­le Wahl vor­se­hen, wenn bei der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Be­hör­de bis zum 48. Tag (7. Mon­tag) vor der Wahl um 12.00 Uhr ei­ne ein­zi­ge gül­ti­ge Kan­di­da­tur ein­ge­trof­fen ist.2


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 48 Wahlzettel

Die Kan­to­ne las­sen den Stimm­be­rech­tig­ten min­des­tens drei und frü­he­s­tens vier Wo­chen vor dem Wahl­tag einen Wahl­zet­tel zu­stel­len.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 49 Ungültige Wahlzettel

1Wahl­zet­tel sind un­gül­tig, wenn sie:

a.
Na­men ver­schie­de­ner Per­so­nen ent­hal­ten;
b.
nicht amt­lich sind;
c.
an­ders als hand­schrift­lich aus­ge­füllt sind;
d.
ehr­ver­let­zen­de Äus­se­run­gen oder of­fen­sicht­li­che Kenn­zeich­nun­gen ent­hal­ten;
e.1

2Vor­be­hal­ten blei­ben die Un­gül­tig­keits- und Nich­tig­keits­grün­de, die mit dem kan­to­na­len Ver­fah­ren (Stimm­cou­vert, Kon­troll­stem­pel usw.) zu­sam­men­hän­gen.2

3Für Ver­su­che mit elek­tro­ni­scher Stimm­ab­ga­be um­schreibt das Recht des durch­füh­ren­den Kan­tons die Vor­aus­set­zun­gen gül­ti­ger Stimm­ab­ga­be und die Un­gül­tig­keits­grün­de.3


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II des BG vom 22. März 1991, mit Wir­kung seit 1. Ju­li 1992 (AS 1991 2388; BBl 1990 III 445).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 50 Kantone mit der Möglichkeit stiller Wahl

1Kennt das kan­to­na­le Recht die Mög­lich­keit der stil­len Wahl, so sind al­le frist­ge­recht vor­ge­schla­ge­nen Kan­di­da­ten auf dem Wahl­zet­tel vor­ge­druckt auf­zu­füh­ren.

2Für die Stimm­ab­ga­be kreuzt der Wäh­ler ei­gen­hän­dig das Feld ne­ben dem Na­mens­zug des Kan­di­da­ten an.

3Un­gül­tig sind:

a.
Stim­men, die auf nicht vor­ge­druck­te Kan­di­da­tu­ren lau­ten;
b.
Stimm­zet­tel, auf de­nen mehr als ei­ne Kan­di­da­tur an­ge­kreuzt ist.

1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 51 Ersatzwahlen

Die Ar­ti­kel 47-49 gel­ten auch für Er­satz­wah­len.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

4. Kapitel: Veröffentlichung der Ergebnisse und Wahlprüfung

Art. 52 Wahlanzeige; Veröffentlichung der Wahlergebnisse

1Nach der Er­mitt­lung der Er­geb­nis­se teilt die Kan­tons­re­gie­rung den Ge­wähl­ten ih­re Wahl un­ver­züg­lich schrift­lich mit und bringt dem Bun­des­rat die Na­men der Ge­wähl­ten zur Kennt­nis.

2Der Kan­ton ver­öf­fent­licht die Er­geb­nis­se al­ler Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten und ge­ge­be­nen­falls al­ler Lis­ten un­ter Hin­weis auf die Be­schwer­demög­lich­keit spä­tes­tens in­nert acht Ta­gen nach dem Wahl­tag im kan­to­na­len Amts­blatt.1

3Die Er­geb­nis­se von Ge­sam­ter­neue­rungs-, Er­gän­zungs- und Er­satz­wah­len sind im Bun­des­blatt zu ver­öf­fent­li­chen.2 Die Ver­öf­fent­li­chung er­folgt auch in der elek­tro­ni­schen Fas­sung im Wort­laut.3

4Der Kan­ton über­mit­telt das Wahl­pro­to­koll nach Ab­lauf der Be­schwer­de­frist (Art. 77 Abs. 2) un­ver­züg­lich der Bun­des­kanz­lei. Die Wahl­zet­tel wer­den in­nert zehn Ta­gen nach Ab­lauf der Be­schwer­de­frist an den von der Bun­des­kanz­lei be­stimm­ten Ort über­sandt.4


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Ein­ge­fügt durch Art. 17 Ziff. 1 des BG vom 21. März 1986 über die Ge­set­zes­samm­lun­gen und das Bun­des­blatt, in Kraft seit 15. Mai 1987 (AS 1987 600; BBl 1983 III 429).
3 Zwei­ter Satz ein­ge­fügt durch Art. 21 Ziff. 1 des Pu­bli­ka­ti­ons­ge­set­zes vom 18. Ju­ni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4929; BBl 2003 7711).
4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 53 Wahlprüfung

1Die kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des neu ge­wähl­ten Na­tio­nal­ra­tes fin­det am sie­ben­ten Mon­tag nach der Wahl statt. An die­ser Sit­zung ist zu­nächst die Gül­tig­keit der Wahlen fest­zu­stel­len. Der Rat ist kon­sti­tu­iert, so­bald die Wahlen von we­nigs­tens der Mehr­heit sei­ner Mit­glie­der für gül­tig er­klärt wur­den. Der Na­tio­nal­rat re­gelt das Ver­fah­ren in sei­nem Re­gle­ment.1

2Bei die­sen Ver­hand­lun­gen hat Sitz und Stim­me, aus­ser in ei­ge­ner Sa­che, wer sich durch ei­ne Wahl­be­stä­ti­gung sei­ner Kan­tons­re­gie­rung aus­weist.

3Beim Nach­rücken so­wie bei Er­satz- oder Er­gän­zungs­wah­len darf ein neu ge­wähl­tes Mit­glied erst an den Ver­hand­lun­gen teil­neh­men, nach­dem sei­ne Wahl als gül­tig er­klärt ist.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

5. Kapitel: Änderungen während der Amtsdauer

Art. 54 Rücktritt

Der Rück­tritt aus dem Na­tio­nal­rat ist dem Prä­si­den­ten des Na­tio­nal­ra­tes schrift­lich mit­zu­tei­len.

Art. 55 Nachrücken

1Schei­det ein Mit­glied des Na­tio­nal­ra­tes vor Ab­lauf der Amts­dau­er aus, so er­klärt die Kan­tons­re­gie­rung den ers­ten Er­satz­mann von der glei­chen Lis­te als ge­wählt.

2Kann oder will ein Er­satz­mann das Amt nicht an­tre­ten, so rückt der nach­fol­gen­de an sei­ne Stel­le.

Art. 56 Ergänzungswahl

1Kann ein Sitz nicht durch Nach­rücken be­setzt wer­den, so kön­nen drei Fünf­tel der Un­ter­zeich­ne­rin­nen und Un­ter­zeich­ner der Lis­te (Art. 24 Abs. 1) be­zie­hungs­wei­se der Vor­stand der kan­to­na­len Par­tei (Art. 24 Abs. 3), die die Lis­te ein­ge­reicht hat, auf der das aus­ge­schie­de­ne Mit­glied des Na­tio­nal­ra­tes auf­ge­führt war, einen Wahl­vor­schlag un­ter­brei­ten.1

2Der so vor­ge­schla­ge­ne Kan­di­dat wird, nach Be­rei­ni­gung des Wahl­vor­schla­ges (Art. 22 und Art. 29), oh­ne Ur­nen­gang von der Kan­tons­re­gie­rung nach Ar­ti­kel 45 als ge­wählt er­klärt.2

3Wird das Vor­schlags­recht nicht ge­nutzt, so fin­det ei­ne Volks­wahl statt.3 Sind meh­re­re Sit­ze zu be­set­zen, so fin­den die Be­stim­mun­gen über das Ver­hält­nis­wahl­ver­fah­ren An­wen­dung, an­dern­falls die­je­ni­gen über das Mehr­heits­wahl­ver­fah­ren.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 57 Ende der Amtsdauer

Die Amts­dau­er des Na­tio­nal­ra­tes en­det mit der Kon­sti­tu­ie­rung des neu ge­wähl­ten Ra­tes.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

4. Titel: Referendum

1. Kapitel: Obligatorisches Referendum

Art. 58 Veröffentlichung

Er­las­se, die dem ob­li­ga­to­ri­schen Re­fe­ren­dum un­ter­ste­hen, wer­den nach ih­rer An­nah­me durch die Bun­des­ver­samm­lung ver­öf­fent­licht. Der Bun­des­rat ord­net die Ab­stim­mung an.

2. Kapitel: Fakultatives Referendum

1. Abschnitt: Allgemeines

Art. 59


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

Art. 59a Bedeutung der Frist

Das Re­fe­ren­dum muss von der ver­fas­sungs­mäs­si­gen An­zahl von Kan­to­nen er­grif­fen wer­den oder mit der nö­ti­gen An­zahl Un­ter­schrif­ten samt Stimm­rechts­be­schei­ni­gung in­ner­halb der Re­fe­ren­dums­frist bei der Bun­des­kanz­lei ein­tref­fen.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 59b Unzulässigkeit des Rückzugs

Ein Re­fe­ren­dum kann nicht zu­rück­ge­zo­gen wer­den.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 59c Volksabstimmung

Ist das Re­fe­ren­dum zu­stan­de­ge­kom­men, so ord­net der Bun­des­rat die Volks­ab­stim­mung an.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

2. Abschnitt: Volksreferendum

Art. 60 Unterschriftenliste

1Wird ein Re­fe­ren­dums­be­geh­ren zur Un­ter­zeich­nung auf­ge­legt, so hat die Un­ter­schrif­ten­lis­te (auf Bo­gen, Blatt oder Kar­te) fol­gen­de An­ga­ben zu ent­hal­ten:1

a.
den Kan­ton und die po­li­ti­sche Ge­mein­de, wo der Un­ter­zeich­ner stimm­be­rech­tigt ist;
b.
die Be­zeich­nung des Er­las­ses mit dem Da­tum der Be­schluss­fas­sung durch die Bun­des­ver­samm­lung;
c.2
den Hin­weis, dass sich straf­bar macht, wer das Er­geb­nis ei­ner Un­ter­schrif­ten­samm­lung für ein Re­fe­ren­dum fälscht (Art. 282 des Straf­ge­setz­bu­ches, StGB3) oder wer bei der Un­ter­schrif­ten­samm­lung be­sticht oder sich be­ste­chen lässt (Art. 281 StGB).

2Wer­den meh­re­re Volks­be­geh­ren zur Un­ter­zeich­nung auf­ge­legt, so bil­det ein je­des Ge­gen­stand ei­ner ei­ge­nen Un­ter­schrif­ten­lis­te. Un­ter­schrif­ten­lis­ten meh­re­rer Volks­be­geh­ren dür­fen auf der glei­chen Sei­te auf­ge­führt wer­den, so­fern sie für die Ein­rei­chung von­ein­an­der ge­trennt wer­den kön­nen.4


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
3 SR 311.0
4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 60a Angebot von Unterschriftenlisten in elektronischer Form

Wer ei­ne elek­tro­nisch zur Ver­fü­gung ge­stell­te Un­ter­schrif­ten­lis­te zu ei­nem Re­fe­ren­dum her­un­ter­lädt, ist da­für ver­ant­wort­lich, dass die­se al­len ge­setz­li­chen For­mer­for­der­nis­sen ge­nügt.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 61 Unterschrift

1Der Stimm­be­rech­tig­te muss sei­nen Na­men und sei­ne Vor­na­men hand­schrift­lich und le­ser­lich auf die Un­ter­schrif­ten­lis­te schrei­ben so­wie zu­sätz­lich sei­ne ei­gen­hän­di­ge Un­ter­schrift bei­fü­gen.1

1bisSchrei­b­un­fä­hi­ge Stimm­be­rech­tig­te kön­nen die Ein­tra­gung ih­res Na­mens­zu­ges durch einen Stimm­be­rech­tig­ten ih­rer Wahl vor­neh­men las­sen. Die­ser setzt sei­ne ei­ge­ne Un­ter­schrift zum Na­mens­zug der schrei­b­un­fä­hi­gen Per­son und be­wahrt über den In­halt der emp­fan­ge­nen An­wei­sun­gen Still­schwei­gen.2

2Der Stimm­be­rech­tig­te muss al­le wei­te­ren An­ga­ben ma­chen, die zur Fest­stel­lung sei­ner Iden­ti­tät nö­tig sind, wie Ge­burts­da­tum und Adres­se.3

3Er darf das glei­che Re­fe­ren­dums­be­geh­ren nur ein­mal un­ter­schrei­ben.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 62 Stimmrechtsbescheinigung

1Die Un­ter­schrif­ten­lis­ten sind lau­fend, spä­tes­tens aber recht­zei­tig vor Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist der Amts­stel­le zu­zu­stel­len, die nach kan­to­na­lem Recht für die Stimm­rechts­be­schei­ni­gung zu­stän­dig ist.1

2Die Amts­stel­le be­schei­nigt, dass die Un­ter­zeich­ner in der auf der Un­ter­schrif­ten­lis­te be­zeich­ne­ten Ge­mein­de in eid­ge­nös­si­schen An­ge­le­gen­hei­ten stimm­be­rech­tigt sind, und gibt die Lis­ten un­ver­züg­lich den Ab­sen­dern zu­rück.

3Die Be­schei­ni­gung muss in Wor­ten oder Zif­fern die Zahl der be­schei­nig­ten Un­ter­schrif­ten an­ge­ben; sie muss da­tiert sein und die ei­gen­hän­di­ge Un­ter­schrift des Be­am­ten auf­wei­sen und des­sen amt­li­che Ei­gen­schaft durch Stem­pel oder Zu­satz kenn­zeich­nen.

4Das Stimm­recht der Un­ter­zeich­ner kann für meh­re­re Lis­ten ge­samt­haft be­schei­nigt wer­den.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

Art. 63 Verweigerung der Stimmrechtsbescheinigung

1Die Stimm­rechts­be­schei­ni­gung wird ver­wei­gert, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Ar­ti­kels 61 nicht er­füllt sind.

2Hat der Stimm­be­rech­tig­te mehr­mals un­ter­schrie­ben, so wird nur ei­ne Un­ter­schrift be­schei­nigt.

3Der Ver­wei­ge­rungs­grund ist auf der Un­ter­schrif­ten­lis­te an­zu­ge­ben.

Art. 64 Ausschluss der Einsichtnahme

12

2Ein­ge­reich­te Un­ter­schrif­ten­lis­ten wer­den nicht zu­rück­ge­ge­ben und kön­nen nicht ein­ge­se­hen wer­den.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, mit Wir­kung seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 65


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, mit Wir­kung seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 66 Zustandekommen

1Nach Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist stellt die Bun­des­kanz­lei fest, ob das Re­fe­ren­dum die vor­ge­schrie­be­ne Zahl gül­ti­ger Un­ter­schrif­ten auf­weist. Ist das ver­fas­sungs­mäs­si­ge Quorum um mehr als die Hälf­te ver­fehlt, so wird im Bun­des­blatt le­dig­lich ein Hin­weis auf den un­be­nütz­ten Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist ver­öf­fent­licht. An­dern­falls er­klärt die Bun­des­kanz­lei durch Ver­fü­gung, ob das Re­fe­ren­dum zu­stan­de­ge­kom­men ist.1

2Un­gül­tig sind:

a.2
Un­ter­schrif­ten auf Lis­ten, wel­che die Er­for­der­nis­se nach Ar­ti­kel 60 nicht er­fül­len;
b.3
Un­ter­schrif­ten von Per­so­nen, de­ren Stimm­recht nicht be­schei­nigt wor­den ist;
c.
Un­ter­schrif­ten auf Lis­ten, die nach Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist ein­ge­reicht wor­den sind.

3Die Bun­des­kanz­lei ver­öf­fent­licht die Ver­fü­gung über das Zu­stan­de­kom­men samt der nach Kan­to­nen auf­ge­teil­ten Zahl der gül­ti­gen und un­gül­ti­gen Un­ter­schrif­ten im Bun­des­blatt.4


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

3. Abschnitt: Kantonsreferendum

Art. 67 Zuständigkeit

Be­stimmt das kan­to­na­le Recht nichts an­de­res, so ent­schei­det das Kan­tonspar­la­ment, ob das Kan­tons­re­fe­ren­dum er­grif­fen wird.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 67a Form

Das Schrei­ben der Kan­tons­re­gie­rung an die Bun­des­kanz­lei be­zeich­net:

a.
den Er­lass mit dem Da­tum der Be­schluss­fas­sung durch die Bun­des­ver­samm­lung;
b.
das Or­gan, wel­ches im Na­men des Kan­tons die Volks­ab­stim­mung ver­langt;
c.
die kan­to­nal­recht­li­chen Zu­stän­dig­keits­be­stim­mun­gen zum Kan­tons­re­fe­ren­dum;
d.
das Da­tum und das Er­geb­nis des Re­fe­ren­dums­be­schlus­ses.

1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 67b Zustandekommen

1Nach Ab­lauf der Re­fe­ren­dums­frist stellt die Bun­des­kanz­lei fest, ob das Re­fe­ren­dum von der er­for­der­li­chen An­zahl Kan­to­ne er­grif­fen wor­den ist.2

2Un­gül­tig sind Re­fe­ren­dums­be­geh­ren, die:

a.
nicht in­ner­halb der Re­fe­ren­dums­frist be­schlos­sen und bei der Bun­des­kanz­lei ein­ge­reicht wur­den;
b.
von ei­nem sach­lich un­zu­stän­di­gen Or­gan be­schlos­sen wur­den;
c.
nicht zwei­fels­frei er­ken­nen las­sen, für wel­chen Bun­deser­lass die Volks­ab­stim­mung ver­langt wird.

3Die Bun­des­kanz­lei er­öff­net die Ver­fü­gung über das Zu­stan­de­kom­men oder Nicht­zu­stan­de­kom­men des Kan­tons­re­fe­ren­dums schrift­lich den Re­gie­run­gen al­ler Kan­to­ne, die es er­grif­fen ha­ben, und ver­öf­fent­licht sie un­ter An­ga­be der An­zahl der gül­ti­gen und un­gül­ti­gen kan­to­na­len Re­fe­ren­dums­be­geh­ren im Bun­des­blatt.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

5. Titel: Volksinitiative

Art. 68 Unterschriftenliste

1Wird ei­ne Volks­i­ni­tia­ti­ve zur Un­ter­zeich­nung auf­ge­legt, so hat die Un­ter­schrif­ten­lis­te (auf Bo­gen, Blatt oder Kar­te) fol­gen­de An­ga­ben zu ent­hal­ten:1

a.
den Kan­ton und die po­li­ti­sche Ge­mein­de, wo der Un­ter­zeich­ner stimm­be­rech­tigt ist;
b.2
Ti­tel und Wort­laut der In­itia­ti­ve so­wie das Da­tum der Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­blatt;
c.3
ei­ne Rück­zugs­klau­sel im Sin­ne von Ar­ti­kel 73;
d.4
den Hin­weis, dass sich straf­bar macht, wer das Er­geb­nis ei­ner Un­ter­schrif­ten­samm­lung für ei­ne Volks­i­ni­tia­ti­ve fälscht (Art. 282 StGB5) oder wer bei der Un­ter­schrif­ten­samm­lung be­sticht oder sich be­ste­chen lässt (Art. 281 StGB);
e.6
die Na­men und Adres­sen von min­des­tens sie­ben und höchs­tens 27 stimm­be­rech­tig­ten Ur­he­bern der In­itia­ti­ve (In­itia­tiv­ko­mi­tee).

2Ar­ti­kel 60 Ab­satz 2 gilt auch für Volks­i­ni­tia­ti­ven.7


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), in Kraft seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).
4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
5 SR 311.0
6 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
7 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 69 Vorprüfung

1Die Bun­des­kanz­lei stellt vor Be­ginn der Un­ter­schrif­ten­samm­lung durch Ver­fü­gung fest, ob die Un­ter­schrif­ten­lis­te den ge­setz­li­chen For­men ent­spricht.

2Ist der Ti­tel ei­ner In­itia­ti­ve ir­re­füh­rend, ent­hält er kom­mer­zi­el­le oder per­sön­li­che Wer­bung oder gibt er zu Ver­wechs­lun­gen An­lass, so wird er durch die Bun­des­kanz­lei ge­än­dert.1

3Die Bun­des­kanz­lei prüft die In­itia­tiv­tex­te auf ih­re sprach­li­che Über­ein­stim­mung und nimmt all­fäl­li­ge Über­set­zun­gen vor.

4Ti­tel und Text der In­itia­ti­ve so­wie die Na­men der Ur­he­ber wer­den im Bun­des­blatt ver­öf­fent­licht.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 69a Angebot von Unterschriftenlisten in elektronischer Form

Wer ei­ne elek­tro­nisch zur Ver­fü­gung ge­stell­te Un­ter­schrif­ten­lis­te zu ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve her­un­ter­lädt, ist da­für ver­ant­wort­lich, dass die­se al­len ge­setz­li­chen For­mer­for­der­nis­sen ge­nügt.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 70 Ergänzende Bestimmungen

Die für das Re­fe­ren­dum auf­ge­stell­ten Be­stim­mun­gen über Un­ter­schrift (Art. 61), Stimm­rechts­be­schei­ni­gung (Art. 62) und Ver­wei­ge­rung der Stimm­rechts­be­schei­ni­gung (Art. 63) gel­ten sinn­ge­mä­ss auch für die Volks­i­ni­tia­ti­ve.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 71 Einreichung

1Die Un­ter­schrif­ten­lis­ten ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve sind der Bun­des­kanz­lei ge­samt­haft und spä­tes­tens 18 Mo­na­te seit der Ver­öf­fent­li­chung des In­itia­tiv­tex­tes im Bun­des­blatt ein­zu­rei­chen.

2Ein­ge­reich­te Un­ter­schrif­ten­lis­ten wer­den nicht zu­rück­ge­ge­ben und kön­nen nicht ein­ge­se­hen wer­den.

Art. 72 Zustandekommen

1Nach Ab­lauf der Sam­mel­frist stellt die Bun­des­kanz­lei fest, ob die Volks­i­ni­tia­ti­ve die vor­ge­schrie­be­ne Zahl gül­ti­ger Un­ter­schrif­ten auf­weist. Ist das ver­fas­sungs­mäs­si­ge Quorum um mehr als die Hälf­te ver­fehlt, so wird im Bun­des­blatt le­dig­lich ein Hin­weis auf den un­be­nütz­ten Ab­lauf der Sam­mel­frist ver­öf­fent­licht. An­dern­falls er­klärt die Bun­des­kanz­lei durch Ver­fü­gung, ob die Volks­i­ni­tia­ti­ve zu­stan­de­ge­kom­men ist.1

2Un­gül­tig sind:

a.
Un­ter­schrif­ten auf Lis­ten, wel­che die Er­for­der­nis­se nach Ar­ti­kel 68 nicht er­fül­len;
b.
Un­ter­schrif­ten von Per­so­nen, de­ren Stimm­recht nicht be­schei­nigt wor­den ist;
c.
Un­ter­schrif­ten auf Lis­ten, die nach Ab­lauf der Sam­mel­frist ein­ge­reicht wor­den sind.2

3Die Bun­des­kanz­lei ver­öf­fent­licht die Ver­fü­gung über das Zu­stan­de­kom­men samt der nach Kan­to­nen auf­ge­teil­ten Zahl der gül­ti­gen und un­gül­ti­gen Un­ter­schrif­ten im Bun­des­blatt.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 73 Rückzug

1Je­de Volks­i­ni­tia­ti­ve kann vom In­itia­tiv­ko­mi­tee zu­rück­ge­zo­gen wer­den. Die Rück­zugs­er­klä­rung ist ver­bind­lich, wenn sie von der ab­so­lu­ten Mehr­heit der noch stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der des In­itia­tiv­ko­mi­tees un­ter­zeich­net wor­den ist.

2Der Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve ist zu­läs­sig, bis der Bun­des­rat die Volks­ab­stim­mung fest­setzt. Die Bun­des­kanz­lei lädt das In­itia­tiv­ko­mi­tee vor­gän­gig zur Be­kannt­ga­be sei­nes Ent­scheids ein und setzt ihm da­für ei­ne kur­ze Frist an.

3Ei­ne In­itia­ti­ve in Form der all­ge­mei­nen An­re­gung kann nicht mehr zu­rück­ge­zo­gen wer­den, nach­dem ihr die Bun­des­ver­samm­lung zu­ge­stimmt hat.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. April 1997 (AS 1997 753; BBl 1993 III 445).

Art. 73a Unbedingter und bedingter Rückzug

1Der Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve ist in der Re­gel un­be­dingt.

2Hat die Bun­des­ver­samm­lung je­doch spä­tes­tens gleich­zei­tig mit der Schluss­ab­stim­mung über die Volks­i­ni­tia­ti­ve einen in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag in der Form des Bun­des­ge­set­zes ver­ab­schie­det, so kann das In­itia­tiv­ko­mi­tee sei­ne Volks­i­ni­tia­ti­ve aus­drück­lich un­ter der Be­din­gung zu­rück­zie­hen, dass der in­di­rek­te Ge­gen­vor­schlag nicht in ei­ner Volks­ab­stim­mung ab­ge­lehnt wird.

3Der be­ding­te Rück­zug wird wirk­sam, so­bald:

a.
die Frist für das Re­fe­ren­dum ge­gen den in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag un­be­nützt ab­ge­lau­fen ist;
b.
das Nicht­zu­stan­de­kom­men ei­nes ein­ge­reich­ten Re­fe­ren­dums ge­gen den in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag rechts­gül­tig fest­steht; oder
c.
der Bun­des­rat im Fal­le ei­nes Re­fe­ren­dums das zu­stim­men­de Er­geb­nis ei­ner Volks­ab­stim­mung über den in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 er­wahrt hat.

1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), in Kraft seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).

Art. 74


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), mit Wir­kung seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).

Art. 75 Prüfung der Gültigkeit

1Ist bei ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve die Ein­heit der Ma­te­rie (Art. 139 Abs. 3 und Art. 194 Abs. 2 BV) oder die Ein­heit der Form (Art. 139 Abs. 3 und Art. 194 Abs. 3 BV) nicht ge­wahrt oder ver­letzt die Volks­i­ni­tia­ti­ve zwin­gen­de Be­stim­mun­gen des Völ­ker­rechts (Art. 139 Abs. 3, 193 Abs. 4 und 194 Abs. 2 BV), so er­klärt die Bun­des­ver­samm­lung sie so­weit not­wen­dig für ganz oder teil­wei­se un­gül­tig.2

2Die Ein­heit der Ma­te­rie ist ge­wahrt, wenn zwi­schen den ein­zel­nen Tei­len ei­ner In­itia­ti­ve ein sach­li­cher Zu­sam­men­hang be­steht.

3Die Ein­heit der Form ist ge­wahrt, wenn die In­itia­ti­ve aus­sch­liess­lich in der Form der all­ge­mei­nen An­re­gung oder des aus­ge­ar­bei­te­ten Ent­wurfs ge­stellt ist.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 411; BBl 1999 7922).

Art. 75a Abstimmung

1Der Bun­des­rat un­ter­brei­tet die Volks­i­ni­tia­ti­ve in­nert zehn Mo­na­ten nach der Schluss­ab­stim­mung in der Bun­des­ver­samm­lung, spä­tes­tens aber zehn Mo­na­te nach Ab­lauf der dem Par­la­ment re­ser­vier­ten ge­setz­li­chen Be­hand­lungs­fris­ten der Volks­ab­stim­mung.

2Im Fal­le ei­nes be­ding­ten Rück­zugs zu­guns­ten ei­nes in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlags un­ter­brei­tet der Bun­des­rat die Volks­i­ni­tia­ti­ve der Ab­stim­mung von Volk und Stän­den in­nert zehn Mo­na­ten, nach­dem er das ab­leh­nen­de Er­geb­nis der Volks­ab­stim­mung über den in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag nach Ar­ti­kel 15 Ab­satz 1 er­wahrt hat.

3Wird ei­ne Volks­i­ni­tia­ti­ve in der Form der all­ge­mei­nen An­re­gung an­ge­nom­men, so wird die aus­ge­ar­bei­te­te Ver­fas­sungs­än­de­rung in­nert zehn Mo­na­ten nach der Schluss­ab­stim­mung in der Bun­des­ver­samm­lung Volk und Stän­den zur Ab­stim­mung un­ter­brei­tet.

3bisDie Fris­ten nach den Ab­sät­zen 1-3 ver­län­gern sich um sechs Mo­na­te, wenn sie zum Zeit­punkt zwi­schen zehn und drei Mo­na­ten vor der nächs­ten Ge­sam­ter­neue­rung des Na­tio­nal­ra­tes be­gin­nen.2

4Für die Be­hand­lung ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve durch den Bun­des­rat und die Bun­des­ver­samm­lung und die da­bei zu be­ach­ten­den Fris­ten gel­ten die Be­stim­mun­gen des Par­la­ments­ge­set­zes vom 13. De­zem­ber 20023.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), in Kraft seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. März 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
3 SR 171.10

Art. 76 Direkter Gegenentwurf

1Be­schliesst die Bun­des­ver­samm­lung einen Ge­gen­ent­wurf, so wer­den den Stimm­be­rech­tig­ten auf dem glei­chen Stimm­zet­tel drei Fra­gen vor­ge­legt. Je­de stimm­be­rech­tig­te Per­son kann un­ein­ge­schränkt er­klä­ren:

a.
ob sie die Volks­i­ni­tia­ti­ve dem gel­ten­den Recht vor­zie­he;
b.
ob sie den Ge­gen­ent­wurf dem gel­ten­den Recht vor­zie­he;
c.
wel­che der bei­den Vor­la­gen in Kraft tre­ten soll, falls Volk und Stän­de bei­de Vor­la­gen dem gel­ten­den Recht vor­zie­hen soll­ten.

2Das ab­so­lu­te Mehr wird für je­de Fra­ge ge­trennt er­mit­telt. Un­be­ant­wor­te­te Fra­gen fal­len aus­ser Be­tracht.

3Wer­den so­wohl die Volks­i­ni­tia­ti­ve als auch der Ge­gen­ent­wurf an­ge­nom­men, so ent­schei­det das Er­geb­nis der drit­ten Fra­ge. In Kraft tritt die Vor­la­ge, die bei die­ser Fra­ge mehr Volks- und mehr Stan­des­s­tim­men er­zielt.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 411; BBl 1999 7922).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), in Kraft seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).

5a. Titel: Parteienregister

Art. 76a

1Ei­ne po­li­ti­sche Par­tei kann sich bei der Bun­des­kanz­lei amt­lich re­gis­trie­ren las­sen, wenn sie:

a.
die Rechts­form ei­nes Ver­eins im Sin­ne der Ar­ti­kel 60-79 des Zi­vil­ge­setz­bu­ches1 auf­weist; und
b.
un­ter dem glei­chen Na­men mit min­des­tens ei­nem Mit­glied im Na­tio­nal­rat oder mit min­des­tens je drei Mit­glie­dern in drei Kan­tonspar­la­men­ten ver­tre­ten ist.

2Zur Ein­tra­gung ins Par­tei­en­re­gis­ter reicht der Ver­ein der Bun­des­kanz­lei fol­gen­de Un­ter­la­gen und An­ga­ben ein:

a.
ein Ex­em­plar der rechts­gül­ti­gen Sta­tu­ten;
b.
den sta­tu­ta­ri­schen Na­men und den Sitz der Par­tei;
c.
Na­men und Adres­sen der prä­si­die­ren­den und der ge­schäfts­füh­ren­den Per­so­nen der Bun­de­s­par­tei.

3Die Bun­des­kanz­lei er­stellt ein Re­gis­ter über die An­ga­ben der Par­tei­en. Die­ses Re­gis­ter ist öf­fent­lich. Ein­zel­hei­ten re­gelt die Bun­des­ver­samm­lung in ei­ner Ver­ord­nung.


1 SR 210

6. Titel: Rechtspflege

Art. 77 Beschwerden

1Bei der Kan­tons­re­gie­rung kann Be­schwer­de ge­führt wer­den:

a.1
we­gen Ver­let­zung des Stimm­rechts nach den Ar­ti­keln 2-4, Ar­ti­kel 5 Ab­sät­ze 3 und 6 so­wie den Ar­ti­keln 62 und 63 (Stimm­rechts­be­schwer­de);
b.2
we­gen Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten bei Ab­stim­mun­gen (Ab­stim­mungs­be­schwer­de);
c.
we­gen Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten bei der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung der Na­tio­nal­rats­wah­len (Wahl­be­schwer­de).

2Die Be­schwer­de ist in­nert drei Ta­gen seit der Ent­de­ckung des Be­schwer­de­grun­des, spä­tes­tens je­doch am drit­ten Tag nach Ver­öf­fent­li­chung der Er­geb­nis­se im kan­to­na­len Amts­blatt ein­ge­schrie­ben ein­zu­rei­chen.3


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3193; BBl 2001 6401).

Art. 78 Beschwerdeschrift

1Die Be­schwer­de­schrif­ten müs­sen zur Be­grün­dung ei­ne kur­ze Dar­stel­lung des Sach­ver­halts ent­hal­ten.

21


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, mit Wir­kung seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 79 Beschwerdeentscheide und Verfügungen

1Die Kan­tons­re­gie­rung ent­schei­det in­nert zehn Ta­gen nach Ein­gang der Be­schwer­de.

2Stellt sie auf Be­schwer­de hin oder von Am­tes we­gen Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten fest, so trifft sie, wenn mög­lich vor Schluss des Wahl- oder Ab­stim­mungs­ver­fah­rens, die not­wen­di­gen Ver­fü­gun­gen zur Be­he­bung der Män­gel.

2bisDie Kan­tons­re­gie­rung weist Ab­stim­mungs- oder Wahl­be­schwer­den oh­ne nä­he­re Prü­fung ab, wenn die ge­rüg­ten Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten we­der nach ih­rer Art noch nach ih­rem Um­fang da­zu ge­eig­net wa­ren, das Hauptre­sul­tat der Ab­stim­mung oder Wahl we­sent­lich zu be­ein­flus­sen.1

3Die Kan­tons­re­gie­rung er­öff­net ih­re Be­schwer­de­ent­schei­de und an­de­re Ver­fü­gun­gen nach den Ar­ti­keln 34-38 und 61 Ab­satz 2 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes vom 20. De­zem­ber 19682 und teilt sie auch der Bun­des­kanz­lei mit.3


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 SR 172.021
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 80 Beschwerde an das Bundesgericht

1Ge­gen Be­schwer­de­ent­schei­de der Kan­tons­re­gie­rung (Art. 77) kann nach Mass­ga­be des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 20052 beim Bun­des­ge­richt Be­schwer­de ge­führt wer­den.

2Die Be­schwer­de an das Bun­des­ge­richt ist fer­ner zu­läs­sig ge­gen Ver­fü­gun­gen der Bun­des­kanz­lei über die Ver­wei­ge­rung des Ein­trags in das Par­tei­en­re­gis­ter oder über das Nicht-Zu­stan­de­kom­men ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve oder ei­nes Re­fe­ren­dums. Ge­gen einen blos­sen Hin­weis im Bun­des­blatt über das deut­li­che Ver­feh­len des Quorums bei eid­ge­nös­si­schen Volks­be­geh­ren (Art. 66 Abs. 1 und Art. 72 Abs. 1) steht kei­ne Be­schwer­de of­fen.3

3Den Mit­glie­dern des In­itia­tiv­ko­mi­tees steht die Be­schwer­de auch ge­gen Ver­fü­gun­gen der Bun­des­kanz­lei über die for­mel­le Gül­tig­keit der Un­ter­schrif­ten­lis­te (Art. 69 Abs. 1) und be­tref­fend den Ti­tel der In­itia­ti­ve (Art. 69 Abs. 2) zu.


1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 2 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205 1069 Art. 1 Bst. a; BBl 2001 4202).
2 SR 173.110
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 23. März 2007 be­tref­fend die Än­de­rung der Bun­des­ge­setz­ge­bung über die po­li­ti­schen Rech­te, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4635; BBl 2006 5261).

Art. 81 und 82


1 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 2 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205 1069 Art. 1 Bst. a; BBl 2001 4202).

7. Titel: Gemeinsame Bestimmungen

Art. 83 Kantonales Recht

So­weit die­ses Ge­setz und die Aus­füh­rungs­er­las­se des Bun­des kei­ne Be­stim­mun­gen ent­hal­ten, gilt kan­to­na­les Recht. Vor­be­hal­ten bleibt das Bun­des­rechts­pfle­ge­ge­setz vom 16. De­zem­ber 19431.


1 [BS 3 531; AS 1948 485 Art. 86, 1955 871 Art. 118, 1959 902, 1969 737 Art. 80 Bst. b 767, 1977 237 Ziff. II 3 862 Art. 52 Ziff. 2 1323 Ziff. III, 1978 688 Art. 88 Ziff. 3 1450, 1979 42, 1980 31 Ziff. IV 1718 Art. 52 Ziff. 2 1819 Art. 12 Abs. 1, 1982 1676 An­hang Ziff. 13, 1983 1886 Art. 36 Ziff. 1, 1986 926 Art. 59 Ziff. 1, 1987 226 Ziff. II 1 1665 Ziff. II, 1988 1776 An­hang Ziff. II 1, 1989 504 Art. 33 Bst. a, 1990 938 Ziff. III Abs. 5, 1992 288, 1993 274 Art. 75 Ziff. 1 1945 An­hang Ziff. 1, 1995 1227 An­hang Ziff. 3 4093 An­hang Ziff. 4, 1996 508 Art. 36 750 Art. 17 1445 An­hang Ziff. 2 1498 An­hang Ziff. 2, 1997 1155 An­hang Ziff. 6 2465 An­hang Ziff. 5, 1998 2847 An­hang Ziff. 3 3033 An­hang Ziff. 2, 1999 1118 An­hang Ziff. 1 3071 Ziff. I 2, 2000 273 An­hang Ziff. 6 416 Ziff. I 2 505 Ziff. I 1 2355 An­hang Ziff. 1 2719, 2001 114 Ziff. I 4 894 Art. 40 Ziff. 3 1029 Art. 11 Abs. 2, 2002 863 Art. 35 1904 Art. 36 Ziff. 1 2767 Ziff. II 3988 An­hang Ziff. 1, 2003 2133 An­hang Ziff. 7 3543 An­hang Ziff. II 4 Bst. a 4557 An­hang Ziff. II 1, 2004 1985 An­hang Ziff. II 1 4719 An­hang Ziff. II 1, 2005 5685 An­hang Ziff. 7. AS 2006 1205 Art. 131 Abs. 1]. Sie­he heu­te: das Bun­des­ge­richts­ge­setz vom 17. Ju­ni 2005 (SR 173.110).

Art. 84 Verwendung technischer Hilfsmittel

1Der Bun­des­rat kann die Kan­tons­re­gie­run­gen er­mäch­ti­gen, für die Er­mitt­lung der Wahl- und Ab­stim­mungs­er­geb­nis­se mit tech­ni­schen Mit­teln von die­sem Ge­setz ab­wei­chen­de Be­stim­mun­gen zu er­las­sen.1

2Wahl- und Ab­stim­mungs­ver­fah­ren mit tech­ni­schen Mit­teln be­dür­fen der Ge­neh­mi­gung des Bun­des­ra­tes.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 18. März 1994, in Kraft seit 15. Nov. 1994 (AS 1994 2414; BBl 1993 III 445).

Art. 85


1 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 2 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205 1069 Art. 1 Bst. a; BBl 2001 4202).

Art. 86 Unentgeltlichkeit der Amtshandlungen

1Für Amts­hand­lun­gen auf­grund die­ses Ge­set­zes dür­fen kei­ne Kos­ten er­ho­ben wer­den. Bei trö­le­ri­schen oder ge­gen den gu­ten Glau­ben ver­stos­sen­den Be­schwer­den kön­nen die Kos­ten dem Be­schwer­de­füh­rer über­bun­den wer­den.

2Im Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ge­richt rich­tet sich die Kos­ten­pflicht nach dem Bun­des­ge­richts­ge­setz vom 17. Ju­ni 20052.


1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 2 des Bun­des­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205 1069 Art. 1 Bst. a; BBl 2001 4202).
2 SR 173.110

Art. 87 Statistische Erhebungen

1Der Bund führt Sta­tis­ti­ken über die eid­ge­nös­si­schen Wahlen und Volks­ab­stim­mun­gen; die­se ge­ben auf Ge­mein­de-, Be­zirks- und Kan­ton­sebe­ne Aus­kunft über:

a.
bei Wahlen: die An­zahl der Stim­men, wel­che die Kan­di­da­ten und die Wahl­lis­ten er­hal­ten ha­ben;
b.
bei Ab­stim­mun­gen: die An­zahl der Ja-Stim­men für die Ab­stim­mungs­vor­la­gen.1

1bisDer Bun­des­rat kann wei­te­re sta­tis­ti­sche Er­he­bun­gen über die Na­tio­nal­rats­wah­len und über Volks­ab­stim­mun­gen an­ord­nen.2

2Er kann nach An­hö­ren der zu­stän­di­gen Kan­tons­re­gie­rung in aus­ge­wähl­ten Ge­mein­den die Tren­nung der Stimm­ab­ga­be nach Ge­schlecht und Al­ters­grup­pen vor­se­hen.

3Das Stimm­ge­heim­nis darf nicht be­ein­träch­tigt wer­den.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014 (Na­tio­nal­rats­wah­len), in Kraft seit 1. Nov. 2015 (AS 2015 543; BBl 2013 9217).

8. Titel: Schlussbestimmungen

1. Kapitel: Änderung und Aufhebung bisherigen Rechts

Art. 88 Änderung von Bundesgesetzen

1


1 Die Än­de­run­gen kön­nen un­ter AS 1978 688 kon­sul­tiert wer­den.

Art. 89 Aufhebung von Bundesgesetzen

Es wer­den auf­ge­ho­ben:

a.
das Bun­des­ge­setz vom 19. Ju­li 18721 be­tref­fend die eid­ge­nös­si­schen Wahlen und Ab­stim­mun­gen;
b.
das Bun­des­ge­setz vom 17. Ju­ni 18742 be­tref­fend Volks­ab­stim­mung über Bun­des­ge­set­ze und Bun­des­be­schlüs­se;
c.
das Bun­des­ge­setz vom 23. März 19623 über das Ver­fah­ren bei Volks­be­geh­ren auf Re­vi­si­on der Bun­des­ver­fas­sung (In­itia­ti­ven­ge­setz);
d.
das Bun­des­ge­setz vom 25. Ju­ni 19654 über die Ein­füh­rung von Er­leich­te­run­gen der Stimm­ab­ga­be an eid­ge­nös­si­schen Wahlen und Ab­stim­mun­gen;
e.
das Bun­des­ge­setz vom 8. März 19635 über die Ver­tei­lung der Ab­ge­ord­ne­ten des Na­tio­nal­ra­tes un­ter die Kan­to­ne;
f.
das Bun­des­ge­setz vom 14. Fe­bru­ar 19196 be­tref­fend die Wahl des Na­tio­nal­ra­tes.

1 [BS 1 157; AS 1952 69, 1966 849 Art. 9, 1971 1365]
2 [BS 1 173; AS 1962 789 Art. 11 Abs. 3]
3 [AS 1962 789]
4 [AS 1966 849]
5 [AS 1963 419]
6 [BS 1 180; AS 1975 601 710]

2. Kapitel: Übergangsrecht, Vollzug und Inkrafttreten

Art. 90 Übergangsrecht

1Die­ses Ge­setz fin­det kei­ne An­wen­dung auf Tat­sa­chen und Be­schwer­den, die sich auf Wahlen und Ab­stim­mun­gen vor sei­nem In­kraft­tre­ten be­zie­hen. Das glei­che trifft zu für vor­her ein­ge­reich­te Re­fe­ren­den und Volks­i­ni­tia­ti­ven. Für die­se Fäl­le bleibt das bis­he­ri­ge Recht mass­ge­bend.

2Nach Ab­lauf von 18 Mo­na­ten seit In­kraft­tre­ten wer­den nur noch Un­ter­schrif­ten­lis­ten ent­ge­gen­ge­nom­men, wel­che den Be­stim­mun­gen die­ses Ge­set­zes ent­spre­chen.

31

42


1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. III des BG vom 9. März 1978 (AS 1978 1694; BBl 1977 III 819). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. II 4 des BG vom 20. März 2008 zur for­mel­len Be­rei­ni­gung des Bun­des­rechts, mit Wir­kung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).

Art. 90a Übergangsbestimmung zur Änderung vom
25.September 2009

Für eid­ge­nös­si­sche Volks­i­ni­tia­ti­ven, die im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens der Än­de­rung vom 25. Sep­tem­ber 2009 die­ses Ge­set­zes hän­gig sind, gilt das neue Recht.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2009 (Be­ding­ter Rück­zug ei­ner Volks­i­ni­tia­ti­ve), in Kraft seit 1. Fe­br. 2010 (AS 2010 271; BBl 2009 3591 3609).

Art. 91 Vollzug

1Der Bun­des­rat er­lässt die Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen.

2Die kan­to­na­len Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen be­dür­fen zu ih­rer Gül­tig­keit der Ge­neh­mi­gung des Bun­des1. Sie sind, nach An­nah­me die­ses Ge­set­zes durch die Bun­des­ver­samm­lung, in­nert 18 Mo­na­ten zu er­las­sen.


1 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. III des BG vom 15. Dez. 1989 über die Ge­neh­mi­gung kan­to­na­ler Er­las­se durch den Bund, in Kraft seit 1. Fe­br. 1991 (AS 1991 362; BBl 1988 II 1333).

Art. 92 Referendum und Inkrafttreten

1Die­ses Ge­setz un­ter­steht dem fa­kul­ta­ti­ven Re­fe­ren­dum.

2Der Bun­des­rat be­stimmt das In­kraft­tre­ten.

A:
AHVG Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AHVV Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AIG Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration
AVIG Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung
AVO Verordnung über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AVO-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AdoV Verordnung über die Adoption
ArG Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel
ArGV 1 Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz
AsylG Asylgesetz
B:
BBG Bundesgesetzüber die Berufsbildung
BEG Bundesgesetz über Bucheffekten
BEHG Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel
BEHV Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel
BG-HAÜ Bundesgesetz zum Haager Adoptionsübereinkommen und über Massnahmen zum Schutz des Kindes bei internationalen Adoptionen
BG-KKE Bundesgesetz über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen
BGBB Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht
BGFA Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte
BGG Bundesgesetz über das Bundesgericht
BIV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Insolvenz von Banken und Effektenhändlern
BPG Bundespersonalgesetz
BPR Bundesgesetz über die politischen Rechte
BV Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
BVG Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
BZG Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz
BankG Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen
BankV Verordnung über die Banken und Sparkassen
BetmG Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe
BewG Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BewV Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BöB Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
BüG Bundesgesetz über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts
D:
DBG Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer
DSG Bundesgesetz über den Datenschutz
E:
EBG Eisenbahngesetz
EMRK Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten
EOG Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
EOV Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz
EÖBV Verordnung über die elektronische öffentliche Beurkundung
F:
FHG Bundesgesetz über den eidgenössischen Finanzhaushalt
FINMAG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
FKG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzkontrolle
FMedG Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung
FZG Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
FinfraG Bundesgesetz über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV Verordnung über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FusG Bundesgesetz über Fusion, Spaltung, Umwandlung und Vermögensübertragung
G:
GBV Grundbuchverordnung
GSG Bundesgesetz über die von der Schweiz als Gaststaat gewährten Vorrechte, Immunitäten und Erleichterungen sowie finanziellen Beiträge
GUMG Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
GeBüV Verordnung über die Führung und Aufbewahrung der Geschäftsbücher
GebV SchKG Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
GlG Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
H:
HEsÜ Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen
HKsÜ Übereinkommen
HRegV Handelsregisterverordnung
I:
IPRG Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht
J:
JStG Bundesgesetz über das Jugendstrafrecht
JStPO Schweizerische Jugendstrafprozessordnung
K:
KAG Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen
KAKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von kollektiven Kapitalanlagen
KG Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen
KKV Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen
KKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die kollektiven Kapitalanlagen
KOV Verordnung über die Geschäftsführung der Konkursämter (KOV)
KVG Bundesgesetz über die Krankenversicherung
L:
LVG Bundesgesetz über die wirtschaftliche Landesversorgung
LugÜ Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
M:
MSchG Bundesgesetz über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben
MStG Militärstrafgesetz
MWSTG Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer
MWSTV Mehrwertsteuerverordnung
O:
OAV-SchKG Verordnung betreffend die Oberaufsicht über Schuldbetreibung und Konkurs
OHG Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten
OR Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)
P:
PAVO Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern
PBV Verordnung über die Bekanntgabe von Preisen
ParlG Bundesgesetz über die Bundesversammlung
PartG Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
PatGG Bundesgesetz über das Bundespatentgericht
PfG Pfandbriefgesetz
PrHG Bundesgesetz über die Produktehaftpflicht
PüG Preisüberwachungsgesetz
R:
RAG Bundesgesetz über die Zulassung und Beaufsichtigung der Revisorinnen und Revisoren
S:
SVG Strassenverkehrsgesetz
SVKG Verordnung über die Sanktionen bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen
SchKG Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
StBOG Bundesgesetz über die Organisation der Strafbehörden des Bundes
StG Bundesgesetz über die Stempelabgaben
StGB Schweizerisches Strafgesetzbuch
StHG Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden
StPO Schweizerische Strafprozessordnung
StV Verordnung über die Stempelabgaben
SuG Bundesgesetz über Finanzhilfen und Abgeltungen
U:
URG Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
URV Verordnung über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
UVG Bundesgesetz über die Unfallversicherung
UVV Verordnung über die Unfallversicherung
UWG Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
V:
VAG Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen
VASR Verordnung über die anerkannten Standards zur Rechnungslegung
VBB Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht
VBVV Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft
VDSG Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz
VG Bundesgesetz über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördemitglieder und Beamten
VGG Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht
VKA Verordnung über die Katastrophenhilfe im Ausland
VKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von Versicherungsunternehmen
VPAV Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag
VStG Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer
VStV Verordnung über die Verrechnungssteuer
VStrR Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht
VVAG Verordnung über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen
VVG Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag
VZG Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken
VegüV Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften
VeÜ-ZSSV Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
VwVG Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren
VüKU Verordnung über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen
VüS Verordnung über das Strafregister
W:
WG Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition
Z:
ZG Zollgesetz
ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch
ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung
ZStV Zivilstandsverordnung
ZTG Zolltarifgesetz
Ü:
ÜbZ Übereinkunft betreffend Zivilprozessrecht
ÜüAVaS Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche
ÜüRK Übereinkommen über die Rechte des Kindes
ÜüSKZGIA Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Internationalen Adoption
ÜüiZR Übereinkommen über den internationalen Zugang zur Rechtspflege
ÜüzAiK Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung
C:
CC Code civil suisse
CEDH Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales
CL Convention concernant la compétence judiciaire, la reconnaissance et l'exécution des décisions en matière civile et commerciale
CLaH 2000 Convention sur la protection internationale des adultes
CLaH 96 Convention
CO Loi fédérale complétant le Code civil suisse
CP Code pénal suisse
CPC Code de procédure civile
CPM Code pénal militaire
CPP Code de procédure pénale suisse
Caclid Convention sur les aspects civils de l'enlèvement international d'enfants
Cpecmdi Convention sur la protection des enfants et la coopération en matière d'adoption internationale
Cprlsaé Convention pour la reconnaissance et l'exécution des sentences arbitrales étrangères
Crdl Convention relative aux droits de l'enfant
Crpc Convention relative à la procédure civile
Cst. Constitution fédérale de la Confédération suisse
Ctflij Convention tendant à faciliter l'accès international à la justice
D:
DPA Loi fédérale sur le droit pénal administratif
DPMin Loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs
L:
LAA Loi fédérale sur l'assurance-accidents
LACI Loi fédérale sur l'assurance-chômage obligatoire et l'indemnité en cas d'insolvabilité
LAGH Loi fédérale sur l'analyse génétique humaine
LAMal Loi fédérale sur l'assurance-maladie
LAP Loi fédérale sur l'approvisionnement économique du pays
LAPG Loi fédérale sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité
LAVI Loi fédérale sur l'aide aux victimes d'infractions
LAVS Loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants
LArm Loi fédérale sur les armes, les accessoires d'armes et les munitions
LAsi Loi sur l'asile
LB Loi fédérale sur les banques et les caisses d'épargne
LBVM Loi fédérale sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières
LCA Loi fédérale sur le contrat d'assurance
LCD Loi fédérale contre la concurrence déloyale
LCF Loi fédérale sur le Contrôle fédéral des finances
LCR Loi fédérale sur la circulation routière
LCart Loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence
LCdF Loi fédérale sur les chemins de fer
LD Loi sur les douanes
LDA Loi fédérale sur le droit d'auteur et les droits voisins
LDFR Loi fédérale sur le droit foncier rural
LDIP Loi fédérale sur le droit international privé
LDP Loi fédérale sur les droits politiques
LEH Loi fédérale sur les privilèges, les immunités et les facilités, ainsi que sur les aides financières accordés par la Suisse en tant qu'Etat hôte
LEI Loi fédérale sur les étrangers et l'intégration
LEg Loi fédérale sur l'égalité entre femmes et hommes
LF-CLaH Loi fédérale relative à la Convention de La Haye sur l'adoption et aux mesures de protection de l'enfant en cas d'adoption internationale
LF-EEA Loi fédérale sur l'enlèvement international d'enfants et les Conventions de La Haye sur la protection des enfants et des adultes
LFAIE Loi fédérale sur l'acquisition d'immeubles par des personnes à l'étranger
LFC Loi sur les finances de la Confédération
LFINMA Loi sur l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers
LFLP Loi fédérale sur le libre passage dans la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
LFPr Loi fédérale sur la formation professionnelle
LFus Loi fédérale sur la fusion, la scission, la transformation et le transfert de patrimoine
LHID Loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes
LIA Loi fédérale sur l'impôt anticipé (LIA)
LIFD Loi fédérale sur l'impôt fédéral direct
LIMF Loi fédérale sur les infrastructures des marchés financiers et le comportement sur le marché en matière de négociation de valeurs mobilières et de dérivés*
LLCA Loi fédérale sur la libre circulation des avocats
LLG Loi sur l'émission de lettres de gage
LMP Loi fédérale sur les marchés publics
LN Loi fédérale sur l'acquisition et la perte de la nationalité suisse
LOAP Loi fédérale sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération
LP Loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite
LPCC Loi fédérale sur les placements collectifs de capitaux*
LPD Loi fédérale sur la protection des données
LPM Loi fédérale sur la protection des marques et des indications de provenance
LPMA Loi fédérale sur la procréation médicalement assistée*
LPP Loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
LPPCi Loi fédérale sur la protection de la population et sur la protection civile
LParl Loisur l'Assemblée fédérale
LPart Loi fédérale sur le partenariat enregistré entre personnes du même sexe
LPers Loi sur le personnel de la Confédération
LRCF Loi fédérale sur la responsabilité de la Confédération, des membres de ses autorités et de ses fonctionnaires
LRFP Loi fédérale sur la responsabilité du fait des produits
LSA Loi fédérale sur la surveillance des entreprises d'assurance
LSPr Loi fédérale concernant la surveillance des prix
LSR Loi fédérale sur l'agrément et la surveillance des réviseurs
LStup Loi fédérale sur les stupéfiants et les substances psychotropes
LSu Loi fédérale sur les aides financières et les indemnités
LT Loi fédérale sur les droits de timbre
LTAF Loi sur le Tribunal administratif fédéral
LTF Loi sur le Tribunal fédéral
LTFB Loi<em></em>sur le Tribunal fédéral des brevets
LTI Loi fédérale sur les titres intermédiés
LTVA Loi fédérale régissant la taxe sur la valeur ajoutée
LTaD Loi sur le tarif des douanes
LTr Loi fédérale sur le travail dans l'industrie, l'artisanat et le commerce
O:
OAAE Ordonnance sur l'acte authentique électronique
OACata Ordonnance sur l'aide en cas de catastrophe à l'étranger
OAIE Ordonnance sur l'acquisition d'immeubles par des personnes à l'étranger
OAOF Ordonnance sur l'administration des offices de faillite
OAdo Ordonnance sur l'adoption
OB Ordonnance sur les banques et les caisses d'épargne
OBVM Ordonnance sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières
OCEl-PCPP Ordonnance sur la communication électronique dans le cadre de procédures civiles et pénales et de procédures en matière de poursuite pour dettes et de faillite
ODAu Ordonnance sur le droit d'auteur et les droits voisins
ODFR Ordonnance sur le droit foncier rural
OEC Ordonnance sur l'état civil
OELP Ordonnance sur les émoluments perçus en application de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite
OFA-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la faillite des entreprises d'assurance
OFPC-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la faillite de placements collectifs de capitaux
OGPCT Ordonnance sur la gestion du patrimoine dans le cadre d'une curatelle ou d'une tutelle
OHS-LP Ordonnance relative à la haute surveillance en matière de poursuite et de faillite
OIA Ordonnance sur l'impôt anticipé
OIB-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur l'insolvabilité des banques et des négociants en valeurs mobilières
OIMF Ordonnance sur les infrastructures des marchés financiers et le comportement sur le marché en matière de négociation de valeurs mobilières et de dérivés
OIMF-FINMA Ordonnance
OIP Ordonnance sur l'indication des prix
OLAA Ordonnance sur l'assurance-accidents
OLPD Ordonnance relative à la loi fédérale sur la protection des données
OLT 1 Ordonnance 1 relative à la loi sur le travail
ONCR Ordonnance sur les normes comptables reconnues
OPC Ordonnance concernant la saisie et la réalisation de parts de communautés
OPC-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur les placements collectifs de capitaux
OPCC Ordonnance sur les placements collectifs de capitaux
OPE Ordonnance sur le placement d'enfants
ORAb Ordonnance contre les rémunérations abusives dans les sociétés anonymes cotées en bourse
ORC Ordonnance sur le registre du commerce
ORF Ordonnance sur le registre foncier
ORFI Ordonnance du Tribunal fédéral sur la réalisation forcée des immeubles
OS Ordonnance sur la surveillance des entreprises d'assurance privées
OS LCart Ordonnance sur les sanctions en cas de restrictions illicites à la concurrence
OS-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la surveillance des entreprises d'assurance privées
OSAss Ordonnance concernant la saisie, le séquestre et la réalisation des droits découlant d'assurances d'après la loi fédérale du 2 avril 1908 sur le contrat d'assurance
OT Ordonnance sur les droits de timbre
OTVA Ordonnance régissant la taxe sur la valeur ajoutée
Occd Ordonnance sur le contrôle des concentrations d'entreprises
Ocj Ordonnance sur le casier judiciaire
Olico Ordonnance concernant la tenue et la conservation des livres de comptes
P:
PA Loi fédérale sur la procédure administrative
PPMin Loi fédérale sur la procédure pénale applicable aux mineurs
R:
RAPG Règlement sur les allocations pour perte de gain
RAVS Règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants
C:
C Convenzione
CC Codice civile svizzero
CEDU Convenzione per la salvaguardia dei diritti dell'uomo e delle libertà fondamentali
CLug Convenzione concernente la competenza giurisdizionale, il riconoscimento e l'esecuzione delle decisioni in materia civile e commerciale
CO Legge federale di complemento del Codice civile svizzero
CP Codice penale svizzero
CPC Codice di diritto processuale civile svizzero
CPM Codice penale militare
CPP Codice di diritto processuale penale svizzero
Ccrldsae Convenzione concernente il riconoscimento e l'esecuzione delle sentenze arbitrali estere
Cdf Convenzione sui diritti del fanciullo
Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera
Crapc Convenzione relativa alla procedura civile
Csacrim Convenzione sugli aspetti civili del rapimento internazionale di minori
Cspida Convenzione sulla protezione internazionale degli adulti
Cspmscmai Convenzione sulla protezione dei minori e sulla cooperazione in materia di adozione internazionale
Cvfliag Convenzione volta a facilitare l'accesso internazionale alla giustizia
D:
DPA Legge federale sul diritto penale amministrativo
DPMin Legge federale sul diritto penale minorile
L:
LADI Legge federale sull'assicurazione obbligatoria contro la disoccupazione e l'indennità per insolvenza
LAFE Legge federale sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero
LAID Legge federale sull'armonizzazione delle imposte dirette dei Cantoni e dei Comuni
LAINF Legge federale sull'assicurazione contro gli infortuni
LAMal Legge federale sull'assicurazione malattie
LAP Legge federale sull'approvvigionamento economico del Paese
LAPub Legge federale sugli acquisti pubblici
LAV Legge federale concernente l'aiuto alle vittime di reati
LAVS Legge federale su l'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti
LArm Legge federale sulle armi, gli accessori di armi e le munizioni
LAsi Legge sull'asilo
LBCR Legge federale sulle banche e le casse di risparmio
LBVM Legge federale sulle borse e il commercio di valori mobiliari
LCA Legge federale sul contratto d'assicurazione
LCF Legge federale sul controllo federale delle finanze
LCSl Legge federale contro la concorrenza sleale
LCStr Legge federale sulla circolazione stradale
LCart Legge federale sui cartelli e altre limitazioni della concorrenza
LCit Legge federale su l'acquisto e la perdita della cittadinanza svizzera
LD Legge sulle dogane
LDA Legge federale sul diritto d'autore e sui diritti di protezione affini
LDFR Legge federale sul diritto fondiario rurale
LDIP Legge federale sul diritto internazionale privato
LDP Legge federale sui diritti politici
LEF Legge federale sulla esecuzione e sul fallimento
LEGU Legge federale sugli esami genetici sull'essere umano
LF-CAA Legge federale relativa alla Convenzione dell'Aia sull'adozione e a provvedimenti per la protezione del minore nelle adozioni internazionali
LF-RMA Legge federale sul rapimento internazionale dei minori e sulle Convenzioni dell'Aia sulla protezione dei minori e degli adulti
LFC Legge federale sulle finanze della Confederazione
LFINMA Legge federale concernente l'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari
LFLP Legge federale sul libero passaggio nella previdenza professionale per la vecchiaia, i superstiti e l'invalidità
LFPr Legge federale sulla formazione professionale
LFus Legge federale sulla fusione, la scissione, la trasformazione e il trasferimento di patrimonio
LICol Legge federale sugli investimenti collettivi di capitale
LIFD Legge federale sull'imposta federale diretta
LIP Legge federale sull'imposta preventiva
LIPG Legge federale sulle indennità di perdita di guadagno per chi presta servizio e in caso di maternità
LIVA Legge federale concernente l'imposta sul valore aggiunto
LInFi Legge federale sulle infrastrutture del mercato finanziario e il comportamento sul mercato nel commercio di valori mobiliari e derivati
LL Legge federale sul lavoro nell'industria, nell'artigianato e nel commercio
LLCA Legge federale sulla libera circolazione degli avvocati
LOAP Legge federale sull'organizzazione delle autorità penali della Confederazione
LOF Legge sulle obbligazioni fondiarie
LPAM Legge federale concernente la procreazione con assistenza medica
LPD Legge federale sulla protezione dei dati
LPM Legge federale sulla protezione dei marchi e delle indicazioni di provenienza
LPP Legge federale sulla previdenza professionale per la vecchiaia, i superstiti e l'invalidità
LPPC Legge federale sulla protezione della popolazione e sulla protezione civile
LPar Legge federale sulla parità dei sessi
LParl Legge federale sull'Assemblea federale
LPers Legge sul personale federale
LRDP Legge federale sulla responsabilità per danno da prodotti
LResp Legge federale su la responsabilità della Confederazione, dei membri delle autorità federali e dei funzionari federali
LSA Legge federale sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione
LSO Legge federale sui privilegi, le immunità e le facilitazioni, nonché sugli aiuti finanziari accordati dalla Svizzera quale Stato ospite
LSPr Legge federale sulla sorveglianza dei prezzi
LSR Legge federalesull'abilitazione e la sorveglianza dei revisori
LStrI Legge federale sugli stranieri e la loro integrazione
LStup Legge federale sugli stupefacenti e sulle sostanze psicotrope
LSu Legge federale sugli aiuti finanziari e le indennità
LTAF Legge sul Tribunale amministrativo federale
LTB Legge federale sulle tasse di bollo
LTCo Legge federale sui titoli contabili
LTD Legge sulla tariffa delle dogane
LTF Legge sul Tribunale federale
LTFB Legge sul Tribunale federale dei brevetti
LUD Legge federale sull'unione domestica registrata di coppie omosessuali
Lferr Legge federale sulle ferrovie
O:
OABCT Ordinanza sull'amministrazione di beni nell'ambito di una curatela o di una tutela
OACata Ordinanza sull'aiuto in caso di catastrofe all'estero
OAFE Ordinanza sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero
OAINF Ordinanza sull'assicurazione contro gli infortuni
OAMin Ordinanza sull'accoglimento di minori a scopo di affiliazione
OAPuE Ordinanza sugli atti pubblici in forma elettronica
OAV-LEF Ordinanza concernente l'alta vigilanza sulla esecuzione e sul fallimento
OAVS Ordinanza sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti
OAdoz Ordinanza sull'adozione
OBCR Ordinanza sulle banche e le casse di risparmio
OBVM Ordinanza sulle borse e il commercio di valori mobiliari
OCE-PCPE Ordinanza sulla comunicazione per via elettronica nell'ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d'esecuzione e fallimento
ODAu Ordinanza sul diritto d'autore e sui diritti di protezione affini
ODFR Ordinanza sul diritto fondiario rurale
ODiC Ordinanza concernente il pignoramento e la realizzazione di diritti in comunione
OFA-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sul fallimento delle imprese di assicurazione
OFICol-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sul fallimento degli investimenti collettivi di capitale
OIB-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sull'insolvenza di banche e commercianti di valori mobiliari
OICol Ordinanza sugli investimenti collettivi di capitale
OICol-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sugli investimenti collettivi di capitale
OIP Ordinanza sull'indicazione dei prezzi
OIPG Ordinanza sulle indennità di perdita di guadagno
OIPrev Ordinanza sull'imposta preventiva
OIVA Ordinanza concernente l'imposta sul valore aggiunto
OInFi Ordinanza sulle infrastrutture del mercato finanziario e il comportamento sul mercato nel commercio di valori mobiliari e derivati
OInFi-FINMA Ordinanza
OLL 1 Ordinanza 1 concernente la legge sul lavoro
OLPD Ordinanza relativa alla legge federale sulla protezione dei dati
ONCR Ordinanza sulle norme contabili riconosciute
ORC Ordinanza sul registro di commercio
ORF Ordinanza sul registro fondiario
OReSA Ordinanza contro le retribuzioni abusive nelle società anonime quotate in borsa
OS Ordinanza sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione private
OS LCart Ordinanza sulle sanzioni in caso di limitazioni illecite della concorrenza
OS-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione private
OSC Ordinanza sullo stato civile
OTB Ordinanza concernente le tasse di bollo
OTLEF Ordinanza sulle tasse riscosse in applicazione della legge federale sulla esecuzione e sul fallimento
Occdci Ordinanza concernente il controllo delle concentrazioni di imprese
Ocg Ordinanza sul casellario giudiziale
Olc Ordinanza sulla tenuta e la conservazione dei libri di commercio
P:
PA Legge federale sulla procedura amministrativa
PPMin Legge federale di diritto processuale penale minorile
R:
RFF Regolamento del Tribunale federale concernente la realizzazione forzata di fondi
RPAss Regolamento
RUF Regolamento concernente l'amministrazione degli uffici dei fallimenti
A:
AIG Federal Act on Foreign Nationals and Integration
AdoV Ordinance on Adoption
AsylG Asylum Act
B:
BBG Federal Acton Vocational and Professional Education and Training
BEG Federal Act on Intermediated Securities
BG-KKE Federal Act on International Child Abduction and the Hague Conventions on the Protection of Children and Adults
BIV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on the Insolvency of Banks and Securities Dealers
BPR Federal Act on Political Rights
BV Federal Constitution of the Swiss Confederation
BetmG Federal Act on Narcotics and Psychotropic Substances
D:
DSG Federal Act on Data Protection
F:
FINMAG Federal Act on the Swiss Financial Market Supervisory Authority
FMedG Federal Act on Medically Assisted Reproduction
FinfraG Federal Act on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
FinfraV Ordinance on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
FinfraV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
G:
GSG Federal Act on the Privileges, Immunities and Facilities and the Financial Subsidies granted by Switzerland as a Host State
GUMG Federal Act on Human Genetic Testing
GlG Federal Act on Gender Equality
K:
KAG Federal Act on Collective Investment Schemes
KG Federal Act on Cartels and other Restraints of Competition
KKV Ordinance on Collective Investment Schemes
KKV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on Collective Investment Schemes
M:
MSchG Federal Act on the Protection of Trade Marks and Indications of Source
MWSTG Federal Act on Value Added Tax
MWSTV Ordinance on Value Added Tax
O:
OR Federal Act on the Amendment of the Swiss Civil Code
P:
ParlG Federal Act on the Federal Assembly
PatGG Federal Act on the Federal Patent Court
S:
SVKG Ordinance on Sanctions imposed for Unlawful Restraints of Competition
StGB Swiss Criminal Code
StPO Swiss Criminal Procedure Code
U:
URG Federal Act on Copyright and Related Rights
V:
VDSG 235.11
VwVG Federal Act on Administrative Procedure
VüKU Ordinance on the Control of Concentrations of Undertakings
Z:
ZGB Swiss Civil Code
ZPO Swiss Civil Procedure Code
ZTG Customs Tariff Act
A:
AHVG Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AHVV Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AIG Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration
AVIG Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung
AVO Verordnung über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AVO-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AdoV Verordnung über die Adoption
ArG Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel
ArGV 1 Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz
AsylG Asylgesetz
B:
BBG Bundesgesetzüber die Berufsbildung
BEG Bundesgesetz über Bucheffekten
BEHG Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel
BEHV Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel
BG-HAÜ Bundesgesetz zum Haager Adoptionsübereinkommen und über Massnahmen zum Schutz des Kindes bei internationalen Adoptionen
BG-KKE Bundesgesetz über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen
BGBB Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht
BGFA Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte
BGG Bundesgesetz über das Bundesgericht
BIV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Insolvenz von Banken und Effektenhändlern
BPG Bundespersonalgesetz
BPR Bundesgesetz über die politischen Rechte
BV Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
BVG Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
BZG Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz
BankG Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen
BankV Verordnung über die Banken und Sparkassen
BetmG Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe
BewG Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BewV Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BöB Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
BüG Bundesgesetz über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts
D:
DBG Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer
DSG Bundesgesetz über den Datenschutz
E:
EBG Eisenbahngesetz
EMRK Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten
EOG Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
EOV Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz
EÖBV Verordnung über die elektronische öffentliche Beurkundung
F:
FHG Bundesgesetz über den eidgenössischen Finanzhaushalt
FINMAG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
FKG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzkontrolle
FMedG Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung
FZG Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
FinfraG Bundesgesetz über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV Verordnung über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FusG Bundesgesetz über Fusion, Spaltung, Umwandlung und Vermögensübertragung
G:
GBV Grundbuchverordnung
GSG Bundesgesetz über die von der Schweiz als Gaststaat gewährten Vorrechte, Immunitäten und Erleichterungen sowie finanziellen Beiträge
GUMG Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
GeBüV Verordnung über die Führung und Aufbewahrung der Geschäftsbücher
GebV SchKG Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
GlG Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
H:
HEsÜ Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen
HKsÜ Übereinkommen
HRegV Handelsregisterverordnung
I:
IPRG Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht
J:
JStG Bundesgesetz über das Jugendstrafrecht
JStPO Schweizerische Jugendstrafprozessordnung
K:
KAG Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen
KAKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von kollektiven Kapitalanlagen
KG Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen
KKV Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen
KKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die kollektiven Kapitalanlagen
KOV Verordnung über die Geschäftsführung der Konkursämter (KOV)
KVG Bundesgesetz über die Krankenversicherung
L:
LVG Bundesgesetz über die wirtschaftliche Landesversorgung
LugÜ Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
M:
MSchG Bundesgesetz über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben
MStG Militärstrafgesetz
MWSTG Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer
MWSTV Mehrwertsteuerverordnung
O:
OAV-SchKG Verordnung betreffend die Oberaufsicht über Schuldbetreibung und Konkurs
OHG Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten
OR Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)
P:
PAVO Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern
PBV Verordnung über die Bekanntgabe von Preisen
ParlG Bundesgesetz über die Bundesversammlung
PartG Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
PatGG Bundesgesetz über das Bundespatentgericht
PfG Pfandbriefgesetz
PrHG Bundesgesetz über die Produktehaftpflicht
PüG Preisüberwachungsgesetz
R:
RAG Bundesgesetz über die Zulassung und Beaufsichtigung der Revisorinnen und Revisoren
S:
SVG Strassenverkehrsgesetz
SVKG Verordnung über die Sanktionen bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen
SchKG Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
StBOG Bundesgesetz über die Organisation der Strafbehörden des Bundes
StG Bundesgesetz über die Stempelabgaben
StGB Schweizerisches Strafgesetzbuch
StHG Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden
StPO Schweizerische Strafprozessordnung
StV Verordnung über die Stempelabgaben
SuG Bundesgesetz über Finanzhilfen und Abgeltungen
U:
URG Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
URV Verordnung über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
UVG Bundesgesetz über die Unfallversicherung
UVV Verordnung über die Unfallversicherung
UWG Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
V:
VAG Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen
VASR Verordnung über die anerkannten Standards zur Rechnungslegung
VBB Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht
VBVV Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft
VDSG Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz
VG Bundesgesetz über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördemitglieder und Beamten
VGG Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht
VKA Verordnung über die Katastrophenhilfe im Ausland
VKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von Versicherungsunternehmen
VPAV Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag
VStG Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer
VStV Verordnung über die Verrechnungssteuer
VStrR Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht
VVAG Verordnung über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen
VVG Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag
VZG Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken
VegüV Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften
VeÜ-ZSSV Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
VwVG Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren
VüKU Verordnung über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen
VüS Verordnung über das Strafregister
W:
WG Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition
Z:
ZG Zollgesetz
ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch
ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung
ZStV Zivilstandsverordnung
ZTG Zolltarifgesetz
Ü:
ÜbZ Übereinkunft betreffend Zivilprozessrecht
ÜüAVaS Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche
ÜüRK Übereinkommen über die Rechte des Kindes
ÜüSKZGIA Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Internationalen Adoption
ÜüiZR Übereinkommen über den internationalen Zugang zur Rechtspflege
ÜüzAiK Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung
C:
CC Code civil suisse
CEDH Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales
CL Convention concernant la compétence judiciaire, la reconnaissance et l'exécution des décisions en matière civile et commerciale
CLaH 2000 Convention sur la protection internationale des adultes
CLaH 96 Convention
CO Loi fédérale complétant le Code civil suisse
CP Code pénal suisse
CPC Code de procédure civile
CPM Code pénal militaire
CPP Code de procédure pénale suisse
Caclid Convention sur les aspects civils de l'enlèvement international d'enfants
Cpecmdi Convention sur la protection des enfants et la coopération en matière d'adoption internationale
Cprlsaé Convention pour la reconnaissance et l'exécution des sentences arbitrales étrangères
Crdl Convention relative aux droits de l'enfant
Crpc Convention relative à la procédure civile
Cst. Constitution fédérale de la Confédération suisse
Ctflij Convention tendant à faciliter l'accès international à la justice
D:
DPA Loi fédérale sur le droit pénal administratif
DPMin Loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs
L:
LAA Loi fédérale sur l'assurance-accidents
LACI Loi fédérale sur l'assurance-chômage obligatoire et l'indemnité en cas d'insolvabilité
LAGH Loi fédérale sur l'analyse génétique humaine
LAMal Loi fédérale sur l'assurance-maladie
LAP Loi fédérale sur l'approvisionnement économique du pays
LAPG Loi fédérale sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité
LAVI Loi fédérale sur l'aide aux victimes d'infractions
LAVS Loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants
LArm Loi fédérale sur les armes, les accessoires d'armes et les munitions
LAsi Loi sur l'asile
LB Loi fédérale sur les banques et les caisses d'épargne
LBVM Loi fédérale sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières
LCA Loi fédérale sur le contrat d'assurance
LCD Loi fédérale contre la concurrence déloyale
LCF Loi fédérale sur le Contrôle fédéral des finances
LCR Loi fédérale sur la circulation routière
LCart Loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence
LCdF Loi fédérale sur les chemins de fer
LD Loi sur les douanes
LDA Loi fédérale sur le droit d'auteur et les droits voisins
LDFR Loi fédérale sur le droit foncier rural
LDIP Loi fédérale sur le droit international privé
LDP Loi fédérale sur les droits politiques
LEH Loi fédérale sur les privilèges, les immunités et les facilités, ainsi que sur les aides financières accordés par la Suisse en tant qu'Etat hôte
LEI Loi fédérale sur les étrangers et l'intégration
LEg Loi fédérale sur l'égalité entre femmes et hommes
LF-CLaH Loi fédérale relative à la Convention de La Haye sur l'adoption et aux mesures de protection de l'enfant en cas d'adoption internationale
LF-EEA Loi fédérale sur l'enlèvement international d'enfants et les Conventions de La Haye sur la protection des enfants et des adultes
LFAIE Loi fédérale sur l'acquisition d'immeubles par des personnes à l'étranger
LFC Loi sur les finances de la Confédération
LFINMA Loi sur l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers
LFLP Loi fédérale sur le libre passage dans la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
LFPr Loi fédérale sur la formation professionnelle
LFus Loi fédérale sur la fusion, la scission, la transformation et le transfert de patrimoine
LHID Loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes
LIA Loi fédérale sur l'impôt anticipé (LIA)
LIFD Loi fédérale sur l'impôt fédéral direct
LIMF Loi fédérale sur les infrastructures des marchés financiers et le comportement sur le marché en matière de négociation de valeurs mobilières et de dérivés*
LLCA Loi fédérale sur la libre circulation des avocats
LLG Loi sur l'émission de lettres de gage
LMP Loi fédérale sur les marchés publics
LN Loi fédérale sur l'acquisition et la perte de la nationalité suisse
LOAP Loi fédérale sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération
LP Loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite
LPCC Loi fédérale sur les placements collectifs de capitaux*
LPD Loi fédérale sur la protection des données
LPM Loi fédérale sur la protection des marques et des indications de provenance
LPMA Loi fédérale sur la procréation médicalement assistée*
LPP Loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
LPPCi Loi fédérale sur la protection de la population et sur la protection civile
LParl Loisur l'Assemblée fédérale
LPart Loi fédérale sur le partenariat enregistré entre personnes du même sexe
LPers Loi sur le personnel de la Confédération
LRCF Loi fédérale sur la responsabilité de la Confédération, des membres de ses autorités et de ses fonctionnaires
LRFP Loi fédérale sur la responsabilité du fait des produits
LSA Loi fédérale sur la surveillance des entreprises d'assurance
LSPr Loi fédérale concernant la surveillance des prix
LSR Loi fédérale sur l'agrément et la surveillance des réviseurs
LStup Loi fédérale sur les stupéfiants et les substances psychotropes
LSu Loi fédérale sur les aides financières et les indemnités
LT Loi fédérale sur les droits de timbre
LTAF Loi sur le Tribunal administratif fédéral
LTF Loi sur le Tribunal fédéral
LTFB Loi<em></em>sur le Tribunal fédéral des brevets
LTI Loi fédérale sur les titres intermédiés
LTVA Loi fédérale régissant la taxe sur la valeur ajoutée
LTaD Loi sur le tarif des douanes
LTr Loi fédérale sur le travail dans l'industrie, l'artisanat et le commerce
O:
OAAE Ordonnance sur l'acte authentique électronique
OACata Ordonnance sur l'aide en cas de catastrophe à l'étranger
OAIE Ordonnance sur l'acquisition d'immeubles par des personnes à l'étranger
OAOF Ordonnance sur l'administration des offices de faillite
OAdo Ordonnance sur l'adoption
OB Ordonnance sur les banques et les caisses d'épargne
OBVM Ordonnance sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières
OCEl-PCPP Ordonnance sur la communication électronique dans le cadre de procédures civiles et pénales et de procédures en matière de poursuite pour dettes et de faillite
ODAu Ordonnance sur le droit d'auteur et les droits voisins
ODFR Ordonnance sur le droit foncier rural
OEC Ordonnance sur l'état civil
OELP Ordonnance sur les émoluments perçus en application de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite
OFA-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la faillite des entreprises d'assurance
OFPC-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la faillite de placements collectifs de capitaux
OGPCT Ordonnance sur la gestion du patrimoine dans le cadre d'une curatelle ou d'une tutelle
OHS-LP Ordonnance relative à la haute surveillance en matière de poursuite et de faillite
OIA Ordonnance sur l'impôt anticipé
OIB-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur l'insolvabilité des banques et des négociants en valeurs mobilières
OIMF Ordonnance sur les infrastructures des marchés financiers et le comportement sur le marché en matière de négociation de valeurs mobilières et de dérivés
OIMF-FINMA Ordonnance
OIP Ordonnance sur l'indication des prix
OLAA Ordonnance sur l'assurance-accidents
OLPD Ordonnance relative à la loi fédérale sur la protection des données
OLT 1 Ordonnance 1 relative à la loi sur le travail
ONCR Ordonnance sur les normes comptables reconnues
OPC Ordonnance concernant la saisie et la réalisation de parts de communautés
OPC-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur les placements collectifs de capitaux
OPCC Ordonnance sur les placements collectifs de capitaux
OPE Ordonnance sur le placement d'enfants
ORAb Ordonnance contre les rémunérations abusives dans les sociétés anonymes cotées en bourse
ORC Ordonnance sur le registre du commerce
ORF Ordonnance sur le registre foncier
ORFI Ordonnance du Tribunal fédéral sur la réalisation forcée des immeubles
OS Ordonnance sur la surveillance des entreprises d'assurance privées
OS LCart Ordonnance sur les sanctions en cas de restrictions illicites à la concurrence
OS-FINMA Ordonnance de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers sur la surveillance des entreprises d'assurance privées
OSAss Ordonnance concernant la saisie, le séquestre et la réalisation des droits découlant d'assurances d'après la loi fédérale du 2 avril 1908 sur le contrat d'assurance
OT Ordonnance sur les droits de timbre
OTVA Ordonnance régissant la taxe sur la valeur ajoutée
Occd Ordonnance sur le contrôle des concentrations d'entreprises
Ocj Ordonnance sur le casier judiciaire
Olico Ordonnance concernant la tenue et la conservation des livres de comptes
P:
PA Loi fédérale sur la procédure administrative
PPMin Loi fédérale sur la procédure pénale applicable aux mineurs
R:
RAPG Règlement sur les allocations pour perte de gain
RAVS Règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants
C:
C Convenzione
CC Codice civile svizzero
CEDU Convenzione per la salvaguardia dei diritti dell'uomo e delle libertà fondamentali
CLug Convenzione concernente la competenza giurisdizionale, il riconoscimento e l'esecuzione delle decisioni in materia civile e commerciale
CO Legge federale di complemento del Codice civile svizzero
CP Codice penale svizzero
CPC Codice di diritto processuale civile svizzero
CPM Codice penale militare
CPP Codice di diritto processuale penale svizzero
Ccrldsae Convenzione concernente il riconoscimento e l'esecuzione delle sentenze arbitrali estere
Cdf Convenzione sui diritti del fanciullo
Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera
Crapc Convenzione relativa alla procedura civile
Csacrim Convenzione sugli aspetti civili del rapimento internazionale di minori
Cspida Convenzione sulla protezione internazionale degli adulti
Cspmscmai Convenzione sulla protezione dei minori e sulla cooperazione in materia di adozione internazionale
Cvfliag Convenzione volta a facilitare l'accesso internazionale alla giustizia
D:
DPA Legge federale sul diritto penale amministrativo
DPMin Legge federale sul diritto penale minorile
L:
LADI Legge federale sull'assicurazione obbligatoria contro la disoccupazione e l'indennità per insolvenza
LAFE Legge federale sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero
LAID Legge federale sull'armonizzazione delle imposte dirette dei Cantoni e dei Comuni
LAINF Legge federale sull'assicurazione contro gli infortuni
LAMal Legge federale sull'assicurazione malattie
LAP Legge federale sull'approvvigionamento economico del Paese
LAPub Legge federale sugli acquisti pubblici
LAV Legge federale concernente l'aiuto alle vittime di reati
LAVS Legge federale su l'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti
LArm Legge federale sulle armi, gli accessori di armi e le munizioni
LAsi Legge sull'asilo
LBCR Legge federale sulle banche e le casse di risparmio
LBVM Legge federale sulle borse e il commercio di valori mobiliari
LCA Legge federale sul contratto d'assicurazione
LCF Legge federale sul controllo federale delle finanze
LCSl Legge federale contro la concorrenza sleale
LCStr Legge federale sulla circolazione stradale
LCart Legge federale sui cartelli e altre limitazioni della concorrenza
LCit Legge federale su l'acquisto e la perdita della cittadinanza svizzera
LD Legge sulle dogane
LDA Legge federale sul diritto d'autore e sui diritti di protezione affini
LDFR Legge federale sul diritto fondiario rurale
LDIP Legge federale sul diritto internazionale privato
LDP Legge federale sui diritti politici
LEF Legge federale sulla esecuzione e sul fallimento
LEGU Legge federale sugli esami genetici sull'essere umano
LF-CAA Legge federale relativa alla Convenzione dell'Aia sull'adozione e a provvedimenti per la protezione del minore nelle adozioni internazionali
LF-RMA Legge federale sul rapimento internazionale dei minori e sulle Convenzioni dell'Aia sulla protezione dei minori e degli adulti
LFC Legge federale sulle finanze della Confederazione
LFINMA Legge federale concernente l'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari
LFLP Legge federale sul libero passaggio nella previdenza professionale per la vecchiaia, i superstiti e l'invalidità
LFPr Legge federale sulla formazione professionale
LFus Legge federale sulla fusione, la scissione, la trasformazione e il trasferimento di patrimonio
LICol Legge federale sugli investimenti collettivi di capitale
LIFD Legge federale sull'imposta federale diretta
LIP Legge federale sull'imposta preventiva
LIPG Legge federale sulle indennità di perdita di guadagno per chi presta servizio e in caso di maternità
LIVA Legge federale concernente l'imposta sul valore aggiunto
LInFi Legge federale sulle infrastrutture del mercato finanziario e il comportamento sul mercato nel commercio di valori mobiliari e derivati
LL Legge federale sul lavoro nell'industria, nell'artigianato e nel commercio
LLCA Legge federale sulla libera circolazione degli avvocati
LOAP Legge federale sull'organizzazione delle autorità penali della Confederazione
LOF Legge sulle obbligazioni fondiarie
LPAM Legge federale concernente la procreazione con assistenza medica
LPD Legge federale sulla protezione dei dati
LPM Legge federale sulla protezione dei marchi e delle indicazioni di provenienza
LPP Legge federale sulla previdenza professionale per la vecchiaia, i superstiti e l'invalidità
LPPC Legge federale sulla protezione della popolazione e sulla protezione civile
LPar Legge federale sulla parità dei sessi
LParl Legge federale sull'Assemblea federale
LPers Legge sul personale federale
LRDP Legge federale sulla responsabilità per danno da prodotti
LResp Legge federale su la responsabilità della Confederazione, dei membri delle autorità federali e dei funzionari federali
LSA Legge federale sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione
LSO Legge federale sui privilegi, le immunità e le facilitazioni, nonché sugli aiuti finanziari accordati dalla Svizzera quale Stato ospite
LSPr Legge federale sulla sorveglianza dei prezzi
LSR Legge federalesull'abilitazione e la sorveglianza dei revisori
LStrI Legge federale sugli stranieri e la loro integrazione
LStup Legge federale sugli stupefacenti e sulle sostanze psicotrope
LSu Legge federale sugli aiuti finanziari e le indennità
LTAF Legge sul Tribunale amministrativo federale
LTB Legge federale sulle tasse di bollo
LTCo Legge federale sui titoli contabili
LTD Legge sulla tariffa delle dogane
LTF Legge sul Tribunale federale
LTFB Legge sul Tribunale federale dei brevetti
LUD Legge federale sull'unione domestica registrata di coppie omosessuali
Lferr Legge federale sulle ferrovie
O:
OABCT Ordinanza sull'amministrazione di beni nell'ambito di una curatela o di una tutela
OACata Ordinanza sull'aiuto in caso di catastrofe all'estero
OAFE Ordinanza sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero
OAINF Ordinanza sull'assicurazione contro gli infortuni
OAMin Ordinanza sull'accoglimento di minori a scopo di affiliazione
OAPuE Ordinanza sugli atti pubblici in forma elettronica
OAV-LEF Ordinanza concernente l'alta vigilanza sulla esecuzione e sul fallimento
OAVS Ordinanza sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti
OAdoz Ordinanza sull'adozione
OBCR Ordinanza sulle banche e le casse di risparmio
OBVM Ordinanza sulle borse e il commercio di valori mobiliari
OCE-PCPE Ordinanza sulla comunicazione per via elettronica nell'ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d'esecuzione e fallimento
ODAu Ordinanza sul diritto d'autore e sui diritti di protezione affini
ODFR Ordinanza sul diritto fondiario rurale
ODiC Ordinanza concernente il pignoramento e la realizzazione di diritti in comunione
OFA-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sul fallimento delle imprese di assicurazione
OFICol-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sul fallimento degli investimenti collettivi di capitale
OIB-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sull'insolvenza di banche e commercianti di valori mobiliari
OICol Ordinanza sugli investimenti collettivi di capitale
OICol-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sugli investimenti collettivi di capitale
OIP Ordinanza sull'indicazione dei prezzi
OIPG Ordinanza sulle indennità di perdita di guadagno
OIPrev Ordinanza sull'imposta preventiva
OIVA Ordinanza concernente l'imposta sul valore aggiunto
OInFi Ordinanza sulle infrastrutture del mercato finanziario e il comportamento sul mercato nel commercio di valori mobiliari e derivati
OInFi-FINMA Ordinanza
OLL 1 Ordinanza 1 concernente la legge sul lavoro
OLPD Ordinanza relativa alla legge federale sulla protezione dei dati
ONCR Ordinanza sulle norme contabili riconosciute
ORC Ordinanza sul registro di commercio
ORF Ordinanza sul registro fondiario
OReSA Ordinanza contro le retribuzioni abusive nelle società anonime quotate in borsa
OS Ordinanza sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione private
OS LCart Ordinanza sulle sanzioni in caso di limitazioni illecite della concorrenza
OS-FINMA Ordinanza dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari sulla sorveglianza delle imprese di assicurazione private
OSC Ordinanza sullo stato civile
OTB Ordinanza concernente le tasse di bollo
OTLEF Ordinanza sulle tasse riscosse in applicazione della legge federale sulla esecuzione e sul fallimento
Occdci Ordinanza concernente il controllo delle concentrazioni di imprese
Ocg Ordinanza sul casellario giudiziale
Olc Ordinanza sulla tenuta e la conservazione dei libri di commercio
P:
PA Legge federale sulla procedura amministrativa
PPMin Legge federale di diritto processuale penale minorile
R:
RFF Regolamento del Tribunale federale concernente la realizzazione forzata di fondi
RPAss Regolamento
RUF Regolamento concernente l'amministrazione degli uffici dei fallimenti
A:
AIG Federal Act on Foreign Nationals and Integration
AdoV Ordinance on Adoption
AsylG Asylum Act
B:
BBG Federal Acton Vocational and Professional Education and Training
BEG Federal Act on Intermediated Securities
BG-KKE Federal Act on International Child Abduction and the Hague Conventions on the Protection of Children and Adults
BIV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on the Insolvency of Banks and Securities Dealers
BPR Federal Act on Political Rights
BV Federal Constitution of the Swiss Confederation
BetmG Federal Act on Narcotics and Psychotropic Substances
D:
DSG Federal Act on Data Protection
F:
FINMAG Federal Act on the Swiss Financial Market Supervisory Authority
FMedG Federal Act on Medically Assisted Reproduction
FinfraG Federal Act on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
FinfraV Ordinance on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
FinfraV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on Financial Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading
G:
GSG Federal Act on the Privileges, Immunities and Facilities and the Financial Subsidies granted by Switzerland as a Host State
GUMG Federal Act on Human Genetic Testing
GlG Federal Act on Gender Equality
K:
KAG Federal Act on Collective Investment Schemes
KG Federal Act on Cartels and other Restraints of Competition
KKV Ordinance on Collective Investment Schemes
KKV-FINMA Ordinance of the Swiss Financial Market Supervisory Authority on Collective Investment Schemes
M:
MSchG Federal Act on the Protection of Trade Marks and Indications of Source
MWSTG Federal Act on Value Added Tax
MWSTV Ordinance on Value Added Tax
O:
OR Federal Act on the Amendment of the Swiss Civil Code
P:
ParlG Federal Act on the Federal Assembly
PatGG Federal Act on the Federal Patent Court
S:
SVKG Ordinance on Sanctions imposed for Unlawful Restraints of Competition
StGB Swiss Criminal Code
StPO Swiss Criminal Procedure Code
U:
URG Federal Act on Copyright and Related Rights
V:
VDSG 235.11
VwVG Federal Act on Administrative Procedure
VüKU Ordinance on the Control of Concentrations of Undertakings
Z:
ZGB Swiss Civil Code
ZPO Swiss Civil Procedure Code
ZTG Customs Tariff Act
A:
AHVG Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AHVV Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
AIG Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration
AVIG Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung
AVO Verordnung über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AVO-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen
AdoV Verordnung über die Adoption
ArG Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel
ArGV 1 Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz
AsylG Asylgesetz
B:
BBG Bundesgesetzüber die Berufsbildung
BEG Bundesgesetz über Bucheffekten
BEHG Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel
BEHV Verordnung über die Börsen und den Effektenhandel
BG-HAÜ Bundesgesetz zum Haager Adoptionsübereinkommen und über Massnahmen zum Schutz des Kindes bei internationalen Adoptionen
BG-KKE Bundesgesetz über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen
BGBB Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht
BGFA Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte
BGG Bundesgesetz über das Bundesgericht
BIV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Insolvenz von Banken und Effektenhändlern
BPG Bundespersonalgesetz
BPR Bundesgesetz über die politischen Rechte
BV Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
BVG Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
BZG Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz
BankG Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen
BankV Verordnung über die Banken und Sparkassen
BetmG Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe
BewG Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BewV Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
BöB Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
BüG Bundesgesetz über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts
D:
DBG Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer
DSG Bundesgesetz über den Datenschutz
E:
EBG Eisenbahngesetz
EMRK Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten
EOG Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
EOV Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz
EÖBV Verordnung über die elektronische öffentliche Beurkundung
F:
FHG Bundesgesetz über den eidgenössischen Finanzhaushalt
FINMAG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
FKG Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzkontrolle
FMedG Bundesgesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung
FZG Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
FinfraG Bundesgesetz über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV Verordnung über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FinfraV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel
FusG Bundesgesetz über Fusion, Spaltung, Umwandlung und Vermögensübertragung
G:
GBV Grundbuchverordnung
GSG Bundesgesetz über die von der Schweiz als Gaststaat gewährten Vorrechte, Immunitäten und Erleichterungen sowie finanziellen Beiträge
GUMG Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
GeBüV Verordnung über die Führung und Aufbewahrung der Geschäftsbücher
GebV SchKG Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
GlG Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
H:
HEsÜ Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen
HKsÜ Übereinkommen
HRegV Handelsregisterverordnung
I:
IPRG Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht
J:
JStG Bundesgesetz über das Jugendstrafrecht
JStPO Schweizerische Jugendstrafprozessordnung
K:
KAG Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen
KAKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von kollektiven Kapitalanlagen
KG Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen
KKV Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen
KKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die kollektiven Kapitalanlagen
KOV Verordnung über die Geschäftsführung der Konkursämter (KOV)
KVG Bundesgesetz über die Krankenversicherung
L:
LVG Bundesgesetz über die wirtschaftliche Landesversorgung
LugÜ Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
M:
MSchG Bundesgesetz über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben
MStG Militärstrafgesetz
MWSTG Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer
MWSTV Mehrwertsteuerverordnung
O:
OAV-SchKG Verordnung betreffend die Oberaufsicht über Schuldbetreibung und Konkurs
OHG Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten
OR Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)
P:
PAVO Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern
PBV Verordnung über die Bekanntgabe von Preisen
ParlG Bundesgesetz über die Bundesversammlung
PartG Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
PatGG Bundesgesetz über das Bundespatentgericht
PfG Pfandbriefgesetz
PrHG Bundesgesetz über die Produktehaftpflicht
PüG Preisüberwachungsgesetz
R:
RAG Bundesgesetz über die Zulassung und Beaufsichtigung der Revisorinnen und Revisoren
S:
SVG Strassenverkehrsgesetz
SVKG Verordnung über die Sanktionen bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen
SchKG Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs
StBOG Bundesgesetz über die Organisation der Strafbehörden des Bundes
StG Bundesgesetz über die Stempelabgaben
StGB Schweizerisches Strafgesetzbuch
StHG Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden
StPO Schweizerische Strafprozessordnung
StV Verordnung über die Stempelabgaben
SuG Bundesgesetz über Finanzhilfen und Abgeltungen
U:
URG Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
URV Verordnung über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
UVG Bundesgesetz über die Unfallversicherung
UVV Verordnung über die Unfallversicherung
UWG Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
V:
VAG Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen
VASR Verordnung über die anerkannten Standards zur Rechnungslegung
VBB Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht
VBVV Verordnung über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft
VDSG Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz
VG Bundesgesetz über die Verantwortlichkeit des Bundes sowie seiner Behördemitglieder und Beamten
VGG Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht
VKA Verordnung über die Katastrophenhilfe im Ausland
VKV-FINMA Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über den Konkurs von Versicherungsunternehmen
VPAV Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag
VStG Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer
VStV Verordnung über die Verrechnungssteuer
VStrR Bundesgesetz über das Verwaltungsstrafrecht
VVAG Verordnung über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen
VVG Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag
VZG Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken
VegüV Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften
VeÜ-ZSSV Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
VwVG Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren
VüKU Verordnung über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen
VüS Verordnung über das Strafregister
W:
WG Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition
Z:
ZG Zollgesetz
ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch
ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung
ZStV Zivilstandsverordnung
ZTG Zolltarifgesetz
Ü:
ÜbZ Übereinkunft betreffend Zivilprozessrecht
ÜüAVaS Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche
ÜüRK Übereinkommen über die Rechte des Kindes
ÜüSKZGIA Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Internationalen Adoption
ÜüiZR Übereinkommen über den internationalen Zugang zur Rechtspflege
ÜüzAiK Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung
C:
CC Code civil suisse
CEDH Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales
CL Convention concernant la compétence judiciaire, la reconnaissance et l'exécution des décisions en matière civile et commerciale
CLaH 2000 Convention sur la protection internationale des adultes
CLaH 96 Convention
CO Loi fédérale complétant le Code civil suisse
CP Code pénal suisse
CPC Code de procédure civile
CPM Code pénal militaire
CPP Code de procédure pénale suisse
Caclid Convention sur les aspects civils de l'enlèvement international d'enfants
Cpecmdi Convention sur la protection des enfants et la coopération en matière d'adoption internationale
Cprlsaé Convention pour la reconnaissance et l'exécution des sentences arbitrales étrangères
Crdl Convention relative aux droits de l'enfant
Crpc Convention relative à la procédure civile
Cst. Constitution fédérale de la Confédération suisse
Ctflij Convention tendant à faciliter l'accès international à la justice
D:
DPA Loi fédérale sur le droit pénal administratif
DPMin Loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs
L:
LAA Loi fédérale sur l'assurance-accidents
LACI Loi fédérale sur l'assurance-chômage obligatoire et l'indemnité en cas d'insolvabilité
LAGH Loi fédérale sur l'analyse génétique humaine
LAMal Loi fédérale sur l'assurance-maladie
LAP Loi fédérale sur l'approvisionnement économique du pays
LAPG Loi fédérale sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité
LAVI Loi fédérale sur l'aide aux victimes d'infractions
LAVS Loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants
LArm Loi fédérale sur les armes, les accessoires d'armes et les munitions
LAsi Loi sur l'asile
LB Loi fédérale sur les banques et les caisses d'épargne
LBVM Loi fédérale sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières
LCA Loi fédérale sur le contrat d'assurance
LCD Loi fédérale contre la concurrence déloyale
LCF Loi fédérale sur le Contrôle fédéral des finances
LCR Loi fédérale sur la circulation routière
LCart Loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence
LCdF Loi fédérale sur les chemins de fer
LD Loi sur les douanes
LDA Loi fédérale sur le droit d'auteur et les droits voisins
LDFR Loi fédérale sur le droit foncier rural
LDIP Loi fédérale sur le droit international privé
LDP Loi fédérale sur les droits politiques
LEH Loi fédérale sur les privilèges, les immunités et les facilités, ainsi que sur les