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Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung

Übersetzung

Art. 21

Der An­trag auf Durch­füh­rung oder wirk­sa­me Aus­übung des Be­suchs­rechts kann in der­sel­ben Wei­se an die zen­tra­le Be­hör­de ei­nes Ver­trags­staats ge­rich­tet wer­den wie ein An­trag auf Rück­ga­be des Kin­des.

Die zen­tra­len Be­hör­den ha­ben auf­grund der in Ar­ti­kel 7 ge­nann­ten Ver­pflich­tung zur Zu­sam­men­ar­beit die un­ge­stör­te Aus­übung des Be­suchs­rechts so­wie die Er­fül­lung al­ler Be­din­gun­gen zu för­dern, de­nen die Aus­übung die­ses Rechts un­ter­liegt. Die zen­tra­len Be­hör­den un­ter­neh­men Schrit­te, um so­weit wie mög­lich al­le Hin­der­nis­se aus­zuräu­men, die der Aus­übung die­ses Rechts ent­ge­gen­ste­hen.

Die zen­tra­len Be­hör­den kön­nen un­mit­tel­bar oder mit Hil­fe an­de­rer die Ein­lei­tung ei­nes Ver­fah­rens vor­be­rei­ten oder un­ter­stüt­zen mit dem Ziel, das Be­suchs­recht durch­zu­füh­ren oder zu schüt­zen und zu ge­währ­leis­ten, dass die Be­din­gun­gen, von de­nen die Aus­übung die­ses Rechts ab­hän­gen kann, be­ach­tet wer­den.