Übereinkunft betreffend Zivilprozessrecht

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Art. 6

Die Be­stim­mun­gen der vor­aus­ge­hen­den Ar­ti­kel schlies­sen nicht aus:

1.
dass Ur­kun­den den im Aus­lan­de be­find­li­chen Be­tei­lig­ten un­mit­tel­bar durch die Post zu­ge­sandt wer­den;
2.
dass die Be­tei­lig­ten die Zu­stel­lung un­mit­tel­bar durch die­je­ni­gen Ge­richts­voll­zie­her oder sons­ti­gen Be­am­ten vor­neh­men las­sen, die in dem Lan­de, wo die Zu­stel­lung er­fol­gen soll, hier­für zu­stän­dig sind;
3.
dass je­der Staat die Zu­stel­lung an Per­so­nen, die sich in ei­nem an­dern Staa­te be­fin­den, un­mit­tel­bar durch sei­ne di­plo­ma­ti­schen oder kon­su­la­ri­schen Ver­tre­ter vor­neh­men las­se.

Die in die­sen Fäl­len vor­ge­se­he­nen Zu­stel­lungs­ar­ten sind je­doch nur statt­haft, wenn Ab­kom­men zwi­schen den be­tei­lig­ten Staa­ten sie ein­räu­men oder wenn in Er­man­ge­lung von Ab­kom­men der Staat, auf des­sen Ge­bie­te die Zu­stel­lung er­fol­gen soll, nicht wi­der­spricht. Die­ser Staat kann nicht wi­der­spre­chen, wenn im Fal­le des Ab­sat­zes 1 Zif­fer 3 das Schrift­stück oh­ne An­wen­dung von Zwang ei­nem An­ge­hö­ri­gen des er­su­chen­den Staa­tes zu­ge­stellt wer­den soll.

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