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Bundesgesetz
über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)1

vom 20. Dezember 1946 (Stand am 1. Januar 2023)

1 Abkürzung beigefügt gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).

Art. 40 Möglichkeit und Wirkung des Vorbezuges 188

1 Män­ner und Frau­en, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen für den An­spruch auf ei­ne or­dent­li­che Al­ters­ren­te er­fül­len, kön­nen die Ren­te ein oder zwei Jah­re vor­be­zie­hen. Der Ren­ten­an­spruch ent­steht in die­sen Fäl­len für Män­ner am ers­ten Tag des Mo­nats nach Vollen­dung des 64. oder 63. Al­ters­jah­res, für Frau­en am ers­ten Tag des Mo­nats nach Vollen­dung des 63. oder 62. Al­ters­jah­res. Wäh­rend der Dau­er des Ren­ten­vor­be­zu­ges wer­den kei­ne Kin­der­ren­ten aus­ge­rich­tet.

2 Die vor­be­zo­ge­ne Al­ters­ren­te so­wie die Wit­wen‑, Wit­wer- und Wai­sen­ren­te wer­den ge­kürzt.

3 Der Bun­des­rat legt den Kür­zungs­satz nach ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Grund­sät­zen fest.189

188Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I des BG vom 30. Ju­ni 1972 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Re­vi­si­on), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).

189Sie­he auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am En­de die­ses Tex­tes.