Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel

vom 13. März 1964 (Stand am 9. Dezember 2018)


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Art. 10

Ta­ges- und Abend­ar­beit

 

1Die Ar­beit von 6 Uhr bis 20 Uhr gilt als Ta­ges­ar­beit, die Ar­beit von 20 Uhr bis 23 Uhr ist Abend­ar­beit. Ta­ges- und Abend­ar­beit sind be­wil­li­gungs­frei. Abend­ar­beit kann vom Ar­beit­ge­ber nach An­hö­rung der Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tung im Be­trieb oder, wo ei­ne sol­che nicht be­steht, der be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer ein­ge­führt wer­den.

2Be­ginn und En­de der be­trieb­li­chen Ta­ges- und Abend­ar­beit kön­nen zwi­schen 5 Uhr und 24 Uhr an­ders fest­ge­legt wer­den, wenn die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tung im Be­trieb oder, wo ei­ne sol­che nicht be­steht, die Mehr­heit der be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer dem zu­stimmt. Die be­trieb­li­che Ta­ges- und Abend­ar­beit be­trägt auch in die­sem Fal­le höchs­tens 17 Stun­den.

3Die Ta­ges- und Abend­ar­beit des ein­zel­nen Ar­beit­neh­mers muss mit Ein­schluss der Pau­sen und der Über­zeit in­ner­halb von 14 Stun­den lie­gen.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1569; BBl 1998 1394).

 

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