Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel

vom 13. März 1964 (Stand am 9. Dezember 2018)


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Art. 17

Aus­nah­men vom Ver­bot der Nacht­ar­beit

 

1Aus­nah­men vom Ver­bot der Nacht­ar­beit be­dür­fen der Be­wil­li­gung.

2Dau­ern­de oder re­gel­mäs­sig wie­der­keh­ren­de Nacht­ar­beit wird be­wil­ligt, so­fern sie aus tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Grün­den un­ent­behr­lich ist.

3Vor­über­ge­hen­de Nacht­ar­beit wird be­wil­ligt, so­fern ein drin­gen­des Be­dürf­nis nach­ge­wie­sen wird.

4Nacht­ar­beit zwi­schen 5 Uhr und 6 Uhr so­wie zwi­schen 23 Uhr und 24 Uhr wird be­wil­ligt, so­fern ein drin­gen­des Be­dürf­nis nach­ge­wie­sen wird.

5Dau­ern­de oder re­gel­mäs­sig wie­der­keh­ren­de Nacht­ar­beit wird vom SE­CO, vor­über­ge­hen­de Nacht­ar­beit von der kan­to­na­len Be­hör­de be­wil­ligt.

6Der Ar­beit­ge­ber darf den Ar­beit­neh­mer oh­ne des­sen Ein­ver­ständ­nis nicht zu Nacht­ar­beit her­an­zie­hen.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1569; BBl 1998 1394).

 

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