Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel

vom 13. März 1964 (Stand am 9. Dezember 2018)


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Art. 49

Be­wil­li­gungs­ge­su­che

 

1Der Ar­beit­ge­ber hat Ge­su­che für die im Ge­set­ze vor­ge­se­he­nen Be­wil­li­gun­gen recht­zei­tig ein­zu­rei­chen und zu be­grün­den so­wie die er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen bei­zu­fü­gen.

2Kann in dring­li­chen Fäl­len das Ge­such für ei­ne Ar­beits­zeit­be­wil­li­gung nicht recht­zei­tig ge­stellt wer­den, so hat der Ar­beit­ge­ber dies so rasch als mög­lich nach­zu­ho­len und die Ver­spä­tung zu be­grün­den. In nicht vor­aus­seh­ba­ren Fäl­len von ge­ring­fü­gi­ger Trag­wei­te kann auf die nach­träg­li­che Ein­rei­chung ei­nes Ge­su­ches ver­zich­tet wer­den.

3Für Ar­beits­zeit­be­wil­li­gun­gen dür­fen le­dig­lich mäs­si­ge Kanz­lei­ge­büh­ren er­ho­ben wer­den.1


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. II Art. 5 des BG vom 25. Ju­ni 1971 über die Re­vi­si­on des Zehn­ten Ti­tels und des Zehn­ten Ti­telsbis des Ob­li­ga­tio­nen­rechts (Der Ar­beits­ver­trag), in Kraft seit 1. Jan. 1972 (AS 1971 1465; BBl 1967 II 241).

 

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