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Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel

vom 13. März 1964 (Stand am 1. Januar 2021)

Art. 19

Aus­nah­men vom Ver­bot der Sonn­tags­ar­beit

 

1Aus­nah­men vom Ver­bot der Sonn­tags­ar­beit be­dür­fen der Be­wil­li­gung.

2Dau­ern­de oder re­gel­mäs­sig wie­der­keh­ren­de Sonn­tags­ar­beit wird be­wil­ligt, so­fern sie aus tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Grün­den un­ent­behr­lich ist.

3Vor­über­ge­hen­de Sonn­tags­ar­beit wird be­wil­ligt, so­fern ein drin­gen­des Be­dürf­nis nach­ge­wie­sen wird. Dem Ar­beit­neh­mer ist ein Lohn­zu­schlag von 50 Pro­zent zu be­zah­len.

4Dau­ern­de oder re­gel­mäs­sig wie­der­keh­ren­de Sonn­tags­ar­beit wird vom SE­CO, vor­über­ge­hen­de Sonn­tags­ar­beit von der kan­to­na­len Be­hör­de be­wil­ligt.

5Der Ar­beit­ge­ber darf den Ar­beit­neh­mer oh­ne des­sen Ein­ver­ständ­nis nicht zu Sonn­tags­ar­beit her­an­zie­hen.

6Die Kan­to­ne kön­nen höchs­tens vier Sonn­ta­ge pro Jahr be­zeich­nen, an de­nen Ar­beit­neh­mer in Ver­kaufs­ge­schäf­ten oh­ne Be­wil­li­gung be­schäf­tigt wer­den dür­fen.2


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1569; BBl 1998 1394).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 2007, in Kraft seit 1. Ju­li 2008 (AS 2008 2903; BBl 2007 4261 4269).