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Verordnung
über die Abgeltung des regionalen Personenverkehrs
(ARPV)

vom 11. November 2009 (Stand am 15. Dezember 2019)

Art. 18 Prüfung der Offerten

1 Ist ei­ne Of­fer­te nicht be­frie­di­gend, so kön­nen die Be­stel­ler das Trans­port­un­ter­neh­men zur Ein­rei­chung wei­te­rer Of­fert­va­ri­an­ten auf­for­dern.

2 Gibt es bei den Kenn­zah­len er­heb­li­che, vom Trans­port­un­ter­neh­men nicht hin­rei­chend be­grün­de­te Un­ter­schie­de ge­gen­über an­de­ren Trans­port­un­ter­neh­men mit ver­gleich­ba­ren Ver­hält­nis­sen, so kön­nen die Kan­to­ne ei­ne Prü­fung durch das BAV ver­lan­gen.

3 Das BAV hört für die Prü­fung die be­tei­lig­ten Kan­to­ne und die be­trof­fe­nen Trans­port­un­ter­neh­men an. Es be­rück­sich­tigt bei der Prü­fung ins­be­son­de­re un­ter­schied­li­che Fi­nan­zie­rungs­kos­ten der In­ves­ti­tio­nen. Las­sen sich die ab­wei­chen­den Kenn­zah­len nicht recht­fer­ti­gen, so for­dert es das Trans­port­un­ter­neh­men zu ei­ner An­pas­sung der Of­fer­te an das Ni­veau der Kenn­zah­len ver­gleich­ba­rer Trans­port­un­ter­neh­men auf.