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Asylgesetz

vom 26. Juni 1998 (Stand am 1. Januar 2021)

Art. 12a Eröffnung und Zustellung in den Zentren des Bundes

1In den Zen­tren des Bun­des er­fol­gen die Er­öff­nung von Ver­fü­gun­gen und die Zu­stel­lung von Mit­tei­lun­gen durch Aus­hän­di­gung. Ist die asyl­su­chen­de Per­son un­ter­ge­taucht, so rich­ten sich die Er­öff­nung und die Zu­stel­lung nach Ar­ti­kel 12.

2Bei Asyl­su­chen­den mit zu­ge­wie­se­ner Rechts­ver­tre­tung er­fol­gen die Er­öff­nung von Ver­fü­gun­gen und die Zu­stel­lung von Mit­tei­lun­gen an den mit der Rechts­ver­tre­tung be­auf­trag­ten Leis­tungs­er­brin­ger. Die­ser gibt der zu­ge­wie­se­nen Rechts­ver­tre­tung die Er­öff­nung oder Zu­stel­lung am glei­chen Tag be­kannt.

3Bei Asyl­su­chen­den oh­ne zu­ge­wie­se­ne Rechts­ver­tre­tung er­fol­gen die Er­öff­nung von Ver­fü­gun­gen und die Zu­stel­lung von Mit­tei­lun­gen an die asyl­su­chen­de Per­son. Ei­ner von der asyl­su­chen­den Per­son be­voll­mäch­tig­ten Per­son wird die Er­öff­nung oder Zu­stel­lung un­ver­züg­lich be­kannt ge­ge­ben.

4Die münd­li­che Er­öff­nung und sum­ma­ri­sche Be­grün­dung rich­tet sich nach Ar­ti­kel 12 Ab­satz 3.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. März 2019 (AS 2016 3101, 2018 2855; BBl 2014 7991).