Asylverordnung 2
über Finanzierungsfragen
(Asylverordnung 2, AsylV 2)

vom 11. August 1999 (Stand am 1. Januar 2023)


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Art. 49 Verfahren

1 Für den Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges rei­chen die Kan­to­ne dem SEM fol­gen­de Un­ter­la­gen ein:

a.
das Kon­zept;
b.
An­ga­ben über die An­zahl An­ge­stell­te, die Asyl­ent­schei­de vor­be­rei­ten sol­len, so­wie über de­ren Be­schäf­ti­gungs­grad und den Pro­zent­satz der Ar­beits­zeit, die sie für die Ent­scheid­vor­be­rei­tung auf­wen­den sol­len;
c.
für je­de Stel­le An­ga­ben über die vor­ge­se­he­nen Lohn­kos­ten.

2 Das SEM er­stellt einen Ver­trag­s­ent­wurf und legt ihn dem Kan­ton zur Stel­lung­nah­me vor.

3 Hat das EJPD den Ver­trag ge­neh­migt und stimmt der Kan­ton die­sem zu, so er­lässt das SEM ei­ne Ver­fü­gung über die Zu­si­che­rung der ver­güt­ba­ren Kos­ten.

4 Der Ver­trag kann von bei­den Sei­ten mit ei­ner Frist von sechs Mo­na­ten je­weils per 30. Ju­ni und per 31. De­zem­ber schrift­lich ge­kün­digt wer­den.

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