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Bundesgesetz
über die obligatorische Arbeitslosenversicherung
und die Insolvenzentschädigung
(Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG)

vom 25. Juni 1982 (Stand am 1. September 2023)

Art. 3 Beitragsbemessung und Beitragssatz 24

1 Die Bei­trä­ge an die Ver­si­che­rung sind je Ar­beits­ver­hält­nis vom mass­ge­ben­den Lohn im Sin­ne der AHV-Ge­setz­ge­bung zu ent­rich­ten.

2 Bis zum mass­ge­ben­den, auf den Mo­nat um­ge­rech­ne­ten Höchst­be­trag des ver­si­cher­ten Ver­diens­tes der ob­li­ga­to­ri­schen Un­fall­ver­si­che­rung be­trägt der Bei­trags­satz 2,2 Pro­zent.25

3 Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer tra­gen den Bei­trag je zur Hälf­te. Ar­beit­neh­mer von nicht bei­trags­pflich­ti­gen Ar­beit­ge­bern (Art. 6 AHVG26) zah­len den gan­zen Bei­trag.

4Bei ei­ner Be­schäf­ti­gungs­dau­er von we­ni­ger als ei­nem Jahr wird der jähr­li­che Höchst­be­trag des ver­si­cher­ten Ver­diens­tes an­teils­mäs­sig an­ge­rech­net. Der Bun­des­rat be­stimmt den Um­rech­nungs­satz.

24 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Ju­li 2003 (AS 2003 1728; BBl 2001 2245).

25 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 1167; BBl 2008 7733).

26 SR 831.10