Verordnung
über die Beaufsichtigung von privaten
Versicherungsunternehmen
(Aufsichtsverordnung, AVO)

vom 9. November 2005 (Stand am 23. Januar 2023)


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Art. 167 Wahl eines Rechtsvertreters oder einer Rechtsvertreterin

1 Im Rechts­schutz­ver­si­che­rungs­ver­trag muss der ver­si­cher­ten Per­son die freie Wahl ei­ner recht­li­chen Ver­tre­tung, wel­che die Qua­li­fi­ka­ti­on des auf das Ver­fah­ren an­wend­ba­ren Rechts er­füllt, ein­ge­räumt wer­den:

a.
falls im Hin­blick auf ein Ge­richts- oder Ver­wal­tungs­ver­fah­ren ein Rechts­ver­tre­ter oder ei­ne Rechts­ver­tre­te­rin ein­ge­setzt wer­den muss;
b.
bei In­ter­es­sen­kol­li­sio­nen.

2 Der Ver­trag kann vor­se­hen, dass bei Ab­leh­nung der ge­wähl­ten Ver­tre­tung durch das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men oder das Scha­den­re­ge­lungs­un­ter­neh­men die ver­si­cher­te Per­son das Recht hat, drei an­de­re Per­so­nen für die recht­li­che Ver­tre­tung vor­zu­schla­gen, von de­nen ei­ne ak­zep­tiert wer­den muss.

3 Tritt ei­ne In­ter­es­sen­kol­li­si­on ein, so muss das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men oder das Scha­den­re­ge­lungs­un­ter­neh­men die ver­si­cher­te Per­son auf sein Recht hin­wei­sen.

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