Verordnung
über die Beaufsichtigung von privaten
Versicherungsunternehmen
(Aufsichtsverordnung, AVO)

vom 9. November 2005 (Stand am 23. Januar 2023)


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Art. 175 Selbstbehalt 101

1 Der An­spruchs­be­rech­tig­te trägt fol­gen­den Selbst­be­halt:

a.
bei der Ver­si­che­rung von Haus­rat: pro Er­eig­nis 500 Fran­ken;
b.
bei der Ver­si­che­rung von land­wirt­schaft­li­chem In­ven­tar: pro Er­eig­nis 10 Pro­zent der Ent­schä­di­gung, min­des­tens aber 1000 Fran­ken und höchs­tens 10 000 Fran­ken;
c.
bei der Ver­si­che­rung von üb­ri­ger Fahr­ha­be: pro Er­eig­nis 10 Pro­zent der Ent­schä­di­gung, min­des­tens aber 2500 Fran­ken und höchs­tens 50 000 Fran­ken;
d.
bei der Ver­si­che­rung von Ge­bäu­den:
1.
die aus­sch­liess­lich Wohn- und Land­wirt­schafts­zwe­cken die­nen: 10 Pro­zent der Ent­schä­di­gung, min­des­tens aber 1000 Fran­ken und höchs­tens 10 000 Fran­ken,
2.
die al­len üb­ri­gen Zwe­cken die­nen: 10 Pro­zent der Ent­schä­di­gung, min­des­tens aber 2500 Fran­ken und höchs­tens 50 000 Fran­ken.

2 Der Selbst­be­halt wird pro Er­eig­nis für Fahr­ha­be- und für Ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen je ein­mal ab­ge­zo­gen. Be­trifft ein Er­eig­nis meh­re­re Ge­bäu­de ei­nes Ver­si­che­rungs­neh­mers, für die je ein un­ter­schied­li­cher Selbst­be­halt vor­ge­se­hen ist, so be­trägt der Selbst­be­halt min­des­tens 2500 Fran­ken und höchs­tens 50 000 Fran­ken.

101 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. Okt. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4425).

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