Verordnung
über die Beaufsichtigung von privaten
Versicherungsunternehmen
(Aufsichtsverordnung, AVO)

vom 9. November 2005 (Stand am 23. Januar 2023)


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Art. 98 Operationelle Risiken

1 Das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men er­fasst und be­ur­teilt die ope­ra­tio­nel­len Ri­si­ken in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung.

2 Die FIN­MA be­spricht die Er­geb­nis­se die­ser Be­ur­tei­lung pe­ri­odisch mit dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men.

3 Sie kann zur Un­ter­stüt­zung der Selbst­be­ur­tei­lung Fra­ge­bö­gen ab­ge­ben. Die­se sind ihr in­nert drei Mo­na­ten nach Jah­res­ab­schluss, ver­se­hen mit der Un­ter­schrift der Ge­schäfts­lei­tung, aus­ge­füllt zu­rück­zu­sen­den.

4 Zei­gen sich bei der Selbst­be­ur­tei­lung Ri­si­ken, die zu ei­ner un­ge­nü­gen­den Sol­va­bi­li­tät füh­ren könn­ten, so kann die FIN­MA ins­be­son­de­re die Kon­troll­tä­tig­keit beim Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men in­ten­si­vie­ren.81

5 Das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men sam­melt und ana­ly­siert die Da­ten zu Schä­den aus ope­ra­tio­nel­len Ri­si­ken.

81 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 25. März 2015, in Kraft seit 1. Ju­li 2015 (AS 2015 1147).

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