Bundesgesetz
über das öffentliche Beschaffungswesen
(BöB)

vom 21. Juni 2019 (Stand am 1. Januar 2021)


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Art. 13 Ausstand

1 Am Ver­ga­be­ver­fah­ren dür­fen auf Sei­ten der Auf­trag­ge­be­rin oder ei­nes Ex­per­ten­gre­mi­ums kei­ne Per­so­nen mit­wir­ken, die:

a.
an ei­nem Auf­trag ein per­sön­li­ches In­ter­es­se ha­ben;
b.
mit ei­ner An­bie­te­rin oder mit ei­nem Mit­glied ei­nes ih­rer Or­ga­ne durch Ehe oder ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaft ver­bun­den sind oder ei­ne fak­ti­sche Le­bens­ge­mein­schaft füh­ren;
c.
mit ei­ner An­bie­te­rin oder mit ei­nem Mit­glied ei­nes ih­rer Or­ga­ne in ge­ra­der Li­nie oder bis zum drit­ten Grad in der Sei­ten­li­nie ver­wandt oder ver­schwä­gert sind;
d.
Ver­tre­te­rin­nen oder Ver­tre­ter ei­ner An­bie­te­rin sind oder für ei­ne An­bie­te­rin in der glei­chen Sa­che tä­tig wa­ren; oder
e.
auf­grund an­de­rer Um­stän­de die für die Durch­füh­rung öf­fent­li­cher Be­schaf­fun­gen er­for­der­li­che Un­ab­hän­gig­keit ver­mis­sen las­sen.

2 Ein Aus­stands­be­geh­ren ist un­mit­tel­bar nach Kennt­nis des Aus­stand­grun­des vor­zu­brin­gen.

3 Über Aus­stands­be­geh­ren ent­schei­det die Auf­trag­ge­be­rin oder das Ex­per­ten­gre­mi­um un­ter Aus­schluss der be­tref­fen­den Per­son.

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