Bundesgesetz
über Bucheffekten
(Bucheffektengesetz, BEG)

vom 3. Oktober 2008 (Stand am 1. Januar 2023)


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Art. 28 Stornierung einer Gutschrift

1 Die Ver­wah­rungs­stel­le kann die Gut­schrift von Bu­ch­ef­fek­ten in ei­nem Ef­fek­ten­kon­to stor­nie­ren, wenn:

a.
die ent­spre­chen­de Be­las­tung stor­niert wor­den ist; oder
b.
die Gut­schrift nicht der Wei­sung ent­spricht.

2 Die Stor­nie­rung ist der Kon­to­in­ha­be­rin oder dem Kon­to­in­ha­ber mit­zu­tei­len.

3 Die Stor­nie­rung ist aus­ge­schlos­sen, wenn das Ef­fek­ten­kon­to kei­ne Bu­ch­ef­fek­ten die­ser Gat­tung mehr um­fasst oder wenn Drit­te dar­an gut­gläu­big Rech­te er­wor­ben ha­ben. In die­sem Fall hat die Ver­wah­rungs­stel­le An­spruch auf Er­satz, es sei denn, die Kon­to­in­ha­be­rin oder der Kon­to­in­ha­ber war bei der En­täus­se­rung der Buch­ef­fek­ten in gu­tem Glau­ben oder muss­te mit der Rück­er­stat­tung nicht rech­nen.

4 Die An­sprü­che nach die­sem Ar­ti­kel ver­jäh­ren mit Ab­lauf von drei Jah­ren nach der Ent­de­ckung des Man­gels, in je­dem Fall je­doch mit Ab­lauf von zehn Jah­ren seit dem Tag der Gut­schrift.49

5 Kon­to­in­ha­be­rin­nen oder Kon­to­in­ha­ber, die qua­li­fi­zier­te An­le­ge­rin­nen oder An­le­ger sind, kön­nen mit ih­rer Ver­wah­rungs­stel­le ab­wei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen tref­fen.

49 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 29 des BG vom 15. Ju­ni 2018 (Re­vi­si­on des Ver­jäh­rungs­rechts), in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2018 5343; BBl 2014 235).

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