Verordnung
über die Betäubungsmittelkontrolle
(Betäubungsmittelkontrollverordnung, BetmKV)

vom 25. Mai 2011 (Stand am 23. Januar 2023)


Open article in different language:  FR  |  IT
Art. 46 Verschreibung für Patientinnen und Patienten

1 Ärz­tin­nen und Ärz­te dür­fen Arz­nei­mit­tel mit kon­trol­lier­ten Sub­stan­zen nur für Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten ver­schrei­ben, die sie sel­ber un­ter­sucht ha­ben.

2 Für die Ver­schrei­bung kon­trol­lier­ter Sub­stan­zen der Ver­zeich­nis­se a und d ist das ei­gens da­für vor­ge­se­he­ne Be­täu­bungs­mit­tel­re­zept zu ver­wen­den.

3 Für die Ver­schrei­bung von Arz­nei­mit­teln mit kon­trol­lier­ten Sub­stan­zen der Ver­zeich­nis­se b und c reicht ein ein­fa­ches Re­zept.

BGE

150 IV 255 (6B_393/2023) from 13. März 2024
Regeste: Art. 1 StGB; Art. 10, 11 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 1 lit. e BetmG; Beihilfe zum Suizid; Verschreibung einer tödlich wirkenden Substanz (Natriumpentobarbital); Legalitätsprinzip. Die Verschreibung von Natriumpentobarbital durch einen Arzt an eine gesunde, urteilsfähige und sterbewillige Person stellt kein Verhalten dar, das strafrechtlich unter Art. 20 Abs. 1 lit. e BetmG subsumiert werden kann (E. 3).

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden