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Bundesgesetz
über den Erwerb von Grundstücken
durch Personen im Ausland
(BewG)

vom 16. Dezember 1983 (Stand am 1. Juli 2023)

Art. 20 Beschwerde an die kantonale Beschwerdeinstanz

1 Der Be­schwer­de an die kan­to­na­le Be­schwer­de­in­stanz un­ter­lie­gen die Ver­fü­gun­gen der Be­wil­li­gungs­be­hör­de, des Grund­buch­ver­wal­ters, des Han­dels­re­gis­ter­füh­rers und der Stei­ge­rungs­be­hör­de.

2 Das Be­schwer­de­recht steht zu:

a.
dem Er­wer­ber, dem Ver­äus­se­rer und an­de­ren Per­so­nen, die ein schutz­wür­di­ges In­ter­es­se an der Auf­he­bung oder Än­de­rung der Ver­fü­gung ha­ben:
b.
der be­schwer­de­be­rech­tig­ten kan­to­na­len Be­hör­de oder, wenn die­se auf die Be­schwer­de ver­zich­tet oder sie zu­rück­zieht, dem Bun­des­amt für Jus­tiz;
c.
der Ge­mein­de, in der das Grund­stück liegt, ge­gen ei­ne Be­wil­li­gung, ge­gen die Fest­stel­lung, dass der Er­wer­ber kei­ner Be­wil­li­gung be­darf, und ge­gen den Wi­der­ruf ei­ner Auf­la­ge.

3 Die Be­schwer­de­frist be­trägt 30 Ta­ge seit der Er­öff­nung der Ver­fü­gung an die Par­tei­en oder die be­schwer­de­be­rech­tig­te Be­hör­de.

4 Die kan­to­na­le Be­schwer­de­in­stanz er­öff­net ih­ren Ent­scheid mit Be­grün­dung und Rechts­mit­tel­be­leh­rung den be­schwer­de­be­rech­tig­ten Per­so­nen, der Be­wil­li­gungs­be­hör­de und, kos­ten­los, den be­schwer­de­be­rech­tig­ten Be­hör­den.