Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht

vom 4. Oktober 1991 (Stand am 1. Januar 2014)


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Art. 14 Anspruch auf Zuweisung bei Gesamteigentum

1Be­fin­det sich in der Erb­schaft ei­ne ver­erb­li­che Be­tei­li­gung an ei­nem Ge­samt­hands­ver­hält­nis, so kann je­der Er­be un­ter den Vor­aus­set­zun­gen, un­ter de­nen er die Zu­wei­sung des land­wirt­schaft­li­chen Ge­wer­bes gel­tend ma­chen könn­te, ver­lan­gen, dass er an Stel­le des Ver­stor­be­nen Ge­samt­hän­der wird.

2Be­fin­det sich in der Erb­schaft ei­ne Be­tei­li­gung an ei­nem Ge­samt­hands­ver­hält­nis und wird die­ses durch den Tod ei­nes Ge­samt­hän­ders auf­ge­löst, so kann je­der Er­be un­ter den Vor­aus­set­zun­gen, un­ter de­nen er die Zu­wei­sung des land­wirt­schaft­li­chen Ge­wer­bes gel­tend ma­chen könn­te, ver­lan­gen, dass er an Stel­le des Ver­stor­be­nen an der Li­qui­da­ti­on des Ge­samt­hands­ver­hält­nis­ses mit­wirkt.

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