Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht

vom 4. Oktober 1991 (Stand am 1. Januar 2014)


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Art. 23 Sicherung der Selbstbewirtschaftung; Veräusserungsverbot

1Wird in der Erb­tei­lung ein land­wirt­schaft­li­ches Ge­wer­be ei­nem Er­ben zur Selbst­be­wirt­schaf­tung zu­ge­wie­sen, so darf er es wäh­rend zehn Jah­ren nur mit Zu­stim­mung der Mit­er­ben ver­äus­sern.

2Kei­ne Zu­stim­mung ist nö­tig, wenn:

a.
ein Nach­kom­me das land­wirt­schaft­li­che Ge­wer­be er­wirbt, der es sel­ber be­wirt­schaf­ten will und da­für als ge­eig­net er­scheint;
b.
der Er­be das land­wirt­schaft­li­che Ge­wer­be dem Ge­mein­we­sen zur Er­fül­lung ei­ner öf­fent­li­chen Auf­ga­be ge­mä­ss Ar­ti­kel 65 ver­äus­sert oder wenn es ihm zwangs­wei­se ent­zo­gen wird;
c.
der Er­be mit Ge­neh­mi­gung der Be­wil­li­gungs­be­hör­de ein­zel­ne land­wirt­schaft­li­che Grund­stücke oder Grund­stücks­tei­le ver­äus­sert (Art. 60).

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