Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht

vom 4. Oktober 1991 (Stand am 1. Januar 2014)


Open article in different language:  FR  |  IT
Art. 54 Sicherung der Selbstbewirtschaftung; Veräusserungsverbot

1Hat ein Ei­gen­tü­mer ein land­wirt­schaft­li­ches Ge­wer­be durch Aus­übung ei­nes Vor­kaufs­rechts zur Selbst­be­wirt­schaf­tung er­wor­ben, so darf er es wäh­rend zehn Jah­ren nur mit Zu­stim­mung des Ver­käu­fers ver­äus­sern.

2Kei­ne Zu­stim­mung ist nö­tig, wenn:

a.
ein Nach­kom­me das land­wirt­schaft­li­che Ge­wer­be er­wirbt, der es sel­ber be­wirt­schaf­ten will und da­für als ge­eig­net er­scheint;
b.
der Ei­gen­tü­mer das land­wirt­schaft­li­che Ge­wer­be dem Ge­mein­we­sen zur Er­fül­lung ei­ner öf­fent­li­chen Auf­ga­be ge­mä­ss Ar­ti­kel 65 ver­äus­sert oder wenn es ihm zwangs­wei­se ent­zo­gen wird;
c.
der Ei­gen­tü­mer mit Ge­neh­mi­gung der Be­wil­li­gungs­be­hör­de ein­zel­ne Grund­stücke oder Grund­stücks­tei­le ver­äus­sert (Art. 60).

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden