Verordnung
über die eidgenössische Berufsmaturität
(Berufsmaturitätsverordnung, BMV)

vom 24. Juni 2009 (Stand am 23. August 2016)


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Art. 5 Bildungsumfang

1 Die eid­ge­nös­si­sche Be­rufs­ma­tu­ri­tät um­fasst ins­ge­samt min­des­tens:

a.
5700 Lern­stun­den bei ei­ner drei­jäh­ri­gen be­ruf­li­chen Grund­bil­dung;
b.
7600 Lern­stun­den bei ei­ner vier­jäh­ri­gen be­ruf­li­chen Grund­bil­dung.

2 Von den Lern­stun­den ent­fal­len min­des­tens 1800 auf die er­wei­ter­te All­ge­mein­bil­dung.

3 Die Lern­stun­den­zah­len um­fas­sen:

a.
die Bil­dung in be­ruf­li­cher Pra­xis;
b.
die über­be­trieb­li­chen Kur­se;
c.
die schu­li­schen Prä­senz­zei­ten;
d.
den durch­schnitt­li­chen zeit­li­chen Auf­wand für selbst­stän­di­ges Ler­nen so­wie für Ein­zel- und Grup­pen­ar­bei­ten;
e.
die Lern­kon­trol­len und die Qua­li­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren.

4 Der Be­rufs­ma­tu­ri­täts­un­ter­richt be­trägt min­des­tens 1440 Lek­tio­nen.

BGE

112 IB 358 () from 7. November 1986
Regeste: Art. 2 Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes über die baulichen Massnahmen im Zivilschutz (BMG) und Art. 6 Abs. 1 der Verordnung zum BMG (BMV): Ersatzbeitrag bei Umbauten. 1. Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid über den Ersatzbeitrag (E. 1). 2. Voraussetzungen für die Qualifikation als wesentlicher Umbau im Sinne von Art. 2 Abs. 1 BMG (E. 3). 3. Beim Umbau eines Wohnhauses ist die Schutzraumbaupflicht bzw. Ersatzbeitragspflicht auf den neu geschaffenen Wohnraum zu beschränken (E. 4 und 5). 4. Der Ersatzbeitrag ist nach den durchschnittlichen Mehrkosten des Schutzplatzes in einem Schutzraum von der für das einzelne Gebäude berechneten Grösse zu bemessen, auch wenn der gleiche Eigentümer gleichzeitig mehrere Gebäude umbaut (E. 6).

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