Bundespersonalgesetz
(BPG)


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Art. 15 Lohn

1 Der Ar­beit­ge­ber rich­tet den An­ge­stell­ten einen Lohn aus. Die­ser be­misst sich nach Funk­ti­on, Er­fah­rung und Leis­tung.

2 Der Bun­des­rat re­gelt Min­dest­löh­ne.

3 Die Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen re­geln die Grund­sät­ze der Lohn­fest­le­gung.

4 Sie kön­nen Zu­schlä­ge zum Lohn vor­se­hen, um die­sen ins­be­son­de­re an die re­gio­na­le Ar­beits­markt­la­ge, an die ört­li­che In­fra­struk­tur oder an bran­chen­spe­zi­fi­sche Be­dürf­nis­se an­zu­pas­sen.48

5 Sie kön­nen ein­zel­ne An­tei­le des Loh­nes des im Aus­land ein­ge­setz­ten Per­so­nals an die Kauf­kraft an­pas­sen.

6 Die Be­trä­ge der ma­xi­mal aus­zu­rich­ten­den Löh­ne (ein­sch­liess­lich Ne­ben­leis­tun­gen) der obers­ten Ka­der­funk­tio­nen der Bun­des­ver­wal­tung so­wie die wei­te­ren mit die­sen Per­so­nen ver­ein­bar­ten Ver­trags­be­din­gun­gen sind öf­fent­lich zu­gäng­lich.49

48 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 14. Dez. 2012, in Kraft seit 1. Ju­li 2013 (AS 2013 1493; BBl 2011 6703).

49 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 2 des BG vom 20. Ju­ni 2003 über die Ent­löh­nung und wei­te­re Ver­trags­be­din­gun­gen des obers­ten Ka­ders und der Mit­glie­der lei­ten­der Or­ga­ne von Un­ter­neh­men und An­stal­ten des Bun­des, in Kraft seit 1. Fe­br. 2004 (AS 2004 297; BBl 2002 74967514).

BGE

139 V 384 (8C_449/2012) from 19. Juni 2013
Regeste: Art. 8 Abs. 1 lit. b, Art. 11 und 11a AVIG; Art. 10a AVIV; Art. 31 Abs. 5 BPG; Art. 34 und 34a BPV; anrechenbarer Arbeitsausfall, wenn der Arbeitgeber eine Geldleistung ausrichtet, um bei Angestellten, welche ihre Funktion vor dem gesetzlich vorgesehenen Alter aufgeben, den aus dem Vorruhestand resultierenden Verlust wirtschaftlicher Vorteile auszugleichen. Diese Leistung stellt keine freiwillige Leistung des Arbeitgebers bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses im Sinne von Art. 11a AVIG dar (E. 5.3.1 und 5.3.2), sondern eine Entschädigung wegen vorzeitiger Auflösung des Arbeitsverhältnisses im Sinne von Art. 11 Abs. 3 AVIG (E. 5.4).

143 I 65 (8C_158/2016) from 2. Februar 2017
Regeste: Art. 8 Abs. 1, Art. 9 und Art. 26 BV; aArt. 23A des Gesetzes des Kantons Genf vom 21. Dezember 1973 über Gehälter und verschiedene Leistungen des Staatspersonals, der Judikative und der Spitalangestellten. Die befristete Beibehaltung einer Entschädigung von 8,3 % des Jahresgehaltes ("14. Monatslohn") zu Gunsten nur der Ärzte öffentlicher Genfer Spitäler (eingestuft ab Klasse 27 und mit hierarchischen Verantwortlichkeiten ausgestattet), welche aArt. 23A des Gesetzes den oberen Besoldungskategorien des Kantons Genf zugestand, verletzt den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht (E. 5). aArt. 23A des Gesetzes hat keine wohlerworbenen Rechte zu Gunsten der diese Entschädigung erhaltenden Besoldungsgruppen geschaffen (E. 6).

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