Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

vom 18. April 1999 (Stand am 13. Februar 2022)


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Art. 175 Zusammensetzung und Wahl

1 Der Bun­des­rat be­steht aus sie­ben Mit­glie­dern.

2 Die Mit­glie­der des Bun­des­ra­tes wer­den von der Bun­des­ver­samm­lung nach je­der Ge­sam­ter­neue­rung des Na­tio­nal­ra­tes ge­wählt.

3 Sie wer­den aus al­len Schwei­zer­bür­ge­rin­nen und Schwei­zer­bür­gern, wel­che als Mit­glie­der des Na­tio­nal­ra­tes wähl­bar sind, auf die Dau­er von vier Jah­ren ge­wählt.129

4 Da­bei ist dar­auf Rück­sicht zu neh­men, dass die Lan­des­ge­gen­den und Sprach­­re­gio­nen an­ge­mes­sen ver­tre­ten sind.130

129 An­ge­nom­men in der Volks­ab­stim­mung vom 7. Fe­br. 1999, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (BB vom 9. Okt. 1998, BRB vom 2. März 1999 – AS 1999 1239; BBl 1993IV 554, 1994 III 1370, 19984800, 199924758768).

130 An­ge­nom­men in der Volks­ab­stim­mung vom 7. Fe­br. 1999, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (BB vom 9. Okt. 1998, BRB vom 2. März 1999 – AS 1999 1239; BBl 1993IV 554, 1994 III 1370, 19984800, 199924758768).

Court decisions

138 II 5 (1C_520/2011) from Nov. 23, 2011
Regeste: a Art. 16 ff. und 77 Abs. 1 lit. c BPR, Art. 34 BV; Anspruch auf Nachzählung im Falle von Stimmengleichheit anlässlich der Wahl des Nationalrats im Proporzverfahren. Die in BGE 136 II 132 begründete Rechtsprechung, wonach ein sehr knappes Ergebnis in einer eidgenössischen Volksabstimmung eine "Unregelmässigkeit" im Sinne von Art. 77 Abs. 1 lit. b BPR darstellt und Anspruch auf eine Nachzählung einräumt, ist auf die Wahl des Nationalrats im Proporzverfahren nicht anwendbar (Art. 77 Abs. 1 lit. c BPR), weil das Verfahren von Dringlichkeit geprägt und im Einzelnen vom BPR detailliert geordnet wird (E. 2 und 3).

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