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Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft

vom 18. April 1999 (Stand am 13. Februar 2022)

Art. 189 Zuständigkeiten des Bundesgerichts

1 Das Bun­des­ge­richt be­ur­teilt Strei­tig­kei­ten we­gen Ver­let­zung:

a.
von Bun­des­recht;
b.
von Völ­ker­recht;
c.
von in­ter­kan­to­na­lem Recht;
d.
von kan­to­na­len ver­fas­sungs­mäs­si­gen Rech­ten;
e.
der Ge­mein­de­au­to­no­mie und an­de­rer Ga­ran­ti­en der Kan­to­ne zu Guns­ten von öf­fent­lich-recht­li­chen Kör­per­schaf­ten;
f.
von eid­ge­nös­si­schen und kan­to­na­len Be­stim­mun­gen über die po­li­ti­schen Rech­te.

1bis ...132

2 Es be­ur­teilt Strei­tig­kei­ten zwi­schen Bund und Kan­to­nen oder zwi­schen Kan­to­nen.

3 Das Ge­setz kann wei­te­re Zu­stän­dig­kei­ten des Bun­des­ge­richts be­grün­den.

4 Ak­te der Bun­des­ver­samm­lung und des Bun­des­ra­tes kön­nen beim Bun­des­ge­richt nicht an­ge­foch­ten wer­den. Aus­nah­men be­stimmt das Ge­setz.

132 An­ge­nom­men in der Volks­ab­stim­mung vom 9. Fe­br. 2003(BB vom 4. Okt. 2002, BRB vom 25. März 2003 – AS 2003 1949; BBl 2001 48036080, 20026485, 2003 3111). Auf­ge­ho­ben in der Volks­ab­stim­mung vom 27. Sept. 2009, mit Wir­kung seit 27. Sept. 2009 (BB vom 19. Dez. 2008, BRB vom 1. Dez. 2009 – AS 2009 6409; BBl 2008 28912907, 2009 138719). Die­ser Abs. in der Fas­sung des BB vom 4. Okt. 2002 ist nie in Kraft ge­tre­ten.