Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge

vom 25. Juni 1982 (Stand am 26. September 2020)


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Art. 52e Aufgaben des Experten für berufliche Vorsorge

1Der Ex­per­te für be­ruf­li­che Vor­sor­ge prüft pe­ri­odisch, ob:

a.
die Vor­sor­ge­ein­rich­tung Si­cher­heit da­für bie­tet, dass sie ih­re Ver­pflich­tun­gen er­fül­len kann;
b.
die re­gle­men­ta­ri­schen ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Be­stim­mun­gen über die Leis­tun­gen und die Fi­nan­zie­rung den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen.

2Er un­ter­brei­tet dem obers­ten Or­gan der Vor­sor­ge­ein­rich­tung Emp­feh­lun­gen ins­be­son­de­re über:

a.2
den tech­ni­schen Zins­satz und die üb­ri­gen tech­ni­schen Grund­la­gen;
b.
die Mass­nah­men, die im Fal­le ei­ner Un­ter­de­ckung ein­zu­lei­ten sind.

3Wer­den die Emp­feh­lun­gen des Ex­per­ten für be­ruf­li­che Vor­sor­ge vom obers­ten Or­gan nicht be­folgt und er­scheint da­durch die Si­cher­heit der Vor­sor­ge­ein­rich­tung ge­fähr­det, mel­det er dies der Auf­sichts­be­hör­de.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 19. März 2010 (Struk­tur­re­form), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 3393; BBl 2007 5669).
2 Be­rich­tigt von der Re­dak­ti­ons­kom­mis­si­on der BVers (Art. 58 Abs. 1 ParlG – SR 171.10).

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