Verordnung
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen-
und Invalidenvorsorge
(BVV 2)


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Art. 54 Begrenzung einzelner Schuldner 196

(Art. 71 Abs. 1 BVG)

1 Höchs­tens zehn Pro­zent des Ge­samt­ver­mö­gens dür­fen in For­de­run­gen nach Ar­ti­kel 53 Ab­satz 1 Buch­sta­be b bei ei­nem ein­zel­nen Schuld­ner an­ge­legt wer­den.

2 Die Ober­gren­ze nach Ab­satz 1 darf bei fol­gen­den For­de­run­gen über­schrit­ten wer­den:

a.
For­de­run­gen ge­gen­über der Eid­ge­nos­sen­schaft;
b.
For­de­run­gen ge­gen­über schwei­ze­ri­schen Pfand­brie­f­in­sti­tu­ten;
c.
For­de­run­gen ge­gen­über Kol­lek­tiv­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen der Vor­sor­ge­ein­rich­tung mit ei­ner Ver­si­che­rungs­ein­rich­tung mit Sitz in der Schweiz oder in Liech­ten­stein;
d.
For­de­run­gen ge­gen Kan­to­ne oder Ge­mein­den, wenn die­se For­de­run­gen auf­grund nicht voll­stän­dig aus­fi­nan­zier­ter vor­sor­ge­recht­li­cher Sach­ver­hal­te, wie De­ckungs­lücken, Schuld­über­nah­men für Teue­rungs­zu­la­gen oder Nach­fi­nan­zie­run­gen bei Lohn­er­hö­hun­gen, be­ste­hen.

3 Die Ab­sät­ze 1 und 2 gel­ten auch im Fal­le de­ri­va­ti­ver Pro­duk­te wie struk­tu­rier­te Pro­duk­te oder Zer­ti­fi­ka­te.

196 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 19. Sept. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 4651).

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