Codice di diritto processuale penale svizzero
(Codice di procedura penale, CPP)


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Art. 106 Capacità processuale

1 Le par­ti pos­so­no com­pie­re va­li­da­men­te at­ti pro­ce­du­ra­li sol­tan­to se han­no l’eser­ci­zio dei di­rit­ti ci­vi­li.

2 Chi non ha l’eser­ci­zio dei di­rit­ti ci­vi­li è rap­pre­sen­ta­to dal suo rap­pre­sen­tan­te le­ga­le.

3 Chi non ha l’eser­ci­zio dei di­rit­ti ci­vi­li ma è ca­pa­ce di di­scer­ni­men­to può eser­ci­ta­re, a fian­co del rap­pre­sen­tan­te le­ga­le, i di­rit­ti pro­ce­du­ra­li di na­tu­ra emi­nen­te­men­te per­so­na­le.

BGE

147 IV 361 (1B_396/2020, 1B_459/2020) from 19. Januar 2021
Regeste: Art. 127 Abs. 1 StPO; Art. 13 IPRG; Befugnis der Organe einer ausländischen Gesellschaft, einen Rechtsbeistand zu bestellen; Begriff des ausländischen Rechts. Ist eine ausländische Gesellschaft an einem in der Schweiz geführten Strafverfahren beteiligt, hat die Bestellung ihres Rechtsbeistands durch Personen zu erfolgen, die nach dem Recht jenes Staates hierzu befugt sind, nach welchem die Gesellschaft organisiert ist (E. 8.1). Der Begriff des ausländischen Rechts im Sinne des IPRG zielt auf das im Zeitpunkt der Anwendung der Kollisionsnorm faktisch geltende materielle Recht des betreffenden Staates, unabhängig davon, ob dieser oder das fragliche Regime von der Schweiz völkerrechtlich anerkannt werden (E. 8.4 und 8.5).

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