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Bundesgesetz
über die direkte Bundessteuer
(DBG)

vom 14. Dezember 1990 (Stand am 1. Januar 2022)

Art. 108 Bei ungewisser oder streitiger Zuständigkeit

1 Ist der Ort der Ver­an­la­gung im Ein­zel­fall un­ge­wiss oder strei­tig, so wird er, wenn die Ver­an­la­gungs­be­hör­den nur ei­nes Kan­tons in Fra­ge kom­men, von der kan­to­na­len Ver­wal­tung für die di­rek­te Bun­des­steu­er, wenn meh­re­re Kan­to­ne in Fra­ge kom­men, von der ESTV be­stimmt. Die Ver­fü­gung der ESTV un­ter­liegt der Be­schwer­de nach den all­ge­mei­nen Be­stim­mun­gen über die Bun­des­rechts­pfle­ge.202

2 Die Fest­stel­lung des Ver­an­la­gungs­or­tes kann von der Ver­an­la­gungs­be­hör­de, von der kan­to­na­len Ver­wal­tung für die di­rek­te Bun­des­steu­er und von den Steu­er­pflich­ti­gen ver­langt wer­den.

3 Hat im Ein­zel­fall ei­ne ört­lich nicht zu­stän­di­ge Be­hör­de be­reits ge­han­delt, so über­mit­telt sie die Ak­ten der zu­stän­di­gen Be­hör­de.

202 Fas­sung des Sat­zes ge­mä­ss An­hang Ziff. 57 des Ver­wal­tungs­ge­richts­ge­set­zes vom 17. Ju­ni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 21971069; BBl 2001 4202).