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Bundesgesetz
über die direkte Bundessteuer
(DBG)

Art. 168

1 Der Steu­er­pflich­ti­ge kann einen von ihm be­zahl­ten Steu­er­be­trag zu­rück­for­dern, wenn er irr­tüm­li­cher­wei­se ei­ne ganz oder teil­wei­se nicht ge­schul­de­te Steu­er be­zahlt hat.

2 Zu­rück­zu­er­stat­ten­de Steu­er­be­trä­ge wer­den, wenn seit der Zah­lung mehr als 30 Ta­ge ver­flos­sen sind, vom Zeit­punkt der Zah­lung an zu dem vom EFD fest­ge­setz­ten An­satz ver­zinst.

3 Der Rück­er­stat­tungs­an­spruch muss in­nert fünf Jah­ren nach Ab­lauf des Ka­len­der­jah­res, in dem die Zah­lung ge­leis­tet wor­den ist, bei der kan­to­na­len Ver­wal­tung für die di­rek­te Bun­des­steu­er gel­tend ge­macht wer­den. Weist die­se den An­trag ab, so ste­hen dem Be­trof­fe­nen die glei­chen Rechts­mit­tel zu wie ge­gen ei­ne Ver­an­la­gungs­ver­fü­gung (Art. 132). Der An­spruch er­lischt zehn Jah­re nach Ab­lauf des Zah­lungs­jah­res.