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Bundesgesetz
über die direkte Bundessteuer
(DBG)

Art. 131 Eröffnung

1 Die Ver­an­la­gungs­be­hör­de setzt in der Ver­an­la­gungs­ver­fü­gung die Steu­er­fak­to­ren (steu­er­ba­res Ein­kom­men, steu­er­ba­rer Rein­ge­winn), den Steu­er­satz und die Steu­er­be­trä­ge fest. Zu­dem wird den Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten und Ge­nos­sen­schaf­ten der sich nach der Ver­an­la­gung zur Ge­winn­steu­er und Be­rück­sich­ti­gung von Ge­win­naus­schüt­tun­gen er­ge­ben­de Stand des Ei­gen­ka­pi­tals be­kannt ge­ge­ben.242

2 Ab­wei­chun­gen von der Steu­er­er­klä­rung gibt sie dem Steu­er­pflich­ti­gen spä­tes­tens bei der Er­öff­nung der Ver­an­la­gungs­ver­fü­gung be­kannt.

3 Die Ver­an­la­gungs­ver­fü­gung wird auch der kan­to­na­len Ver­wal­tung für die di­rek­te Bun­des­steu­er so­wie der ESTV er­öff­net, wenn die­se im Ver­an­la­gungs­ver­fah­ren mit­ge­wirkt oder die Er­öff­nung ver­langt ha­ben (Art. 103 Abs. 1 Bst. d und 104 Abs. 1).

242 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 1 des BG vom 10. Okt. 1997 über die Re­form der Un­ter­neh­mens­be­steue­rung 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (AS 1998 669; BBl 1997 II 1164).