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Bundesgesetz über den Datenschutz

vom 19. Juni 1992 (Stand am 1. März 2019)

Art. 10 Einschränkungen des Auskunftsrechts für Medienschaffende

1Der In­ha­ber ei­ner Da­ten­samm­lung, die aus­sch­liess­lich für die Ver­öf­fent­li­chung im re­dak­tio­nel­len Teil ei­nes pe­ri­odisch er­schei­nen­den Me­di­ums ver­wen­det wird, kann die Aus­kunft ver­wei­gern, ein­schrän­ken oder auf­schie­ben, so­weit:

a.
die Per­so­nen­da­ten Auf­schluss über die In­for­ma­ti­ons­quel­len ge­ben;
b.
Ein­blick in Ent­wür­fe für Pu­bli­ka­tio­nen ge­ge­ben wer­den müss­te;
c.
die freie Mei­nungs­bil­dung des Pu­bli­kums ge­fähr­det wür­de.

2Me­dien­schaf­fen­de kön­nen die Aus­kunft zu­dem ver­wei­gern, ein­schrän­ken oder auf­schie­ben, wenn ih­nen ei­ne Da­ten­samm­lung aus­sch­liess­lich als per­sön­li­ches Ar­beits­in­stru­ment dient.