Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten

Übersetzung aus dem englischen und französischen Originaltext1


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Art. 39 Gütliche Einigung

(1) Der Ge­richts­hof kann sich je­der­zeit wäh­rend des Ver­fah­rens zur Ver­fü­gung der Par­tei­en hal­ten mit dem Ziel, ei­ne güt­li­che Ei­ni­gung auf der Grund­la­ge der Ach­tung der Men­schen­rech­te, wie sie in die­ser Kon­ven­ti­on und den Pro­to­kol­len da­zu an­er­kannt sind, zu er­rei­chen.

(2) Das Ver­fah­ren nach Ab­satz 1 ist ver­trau­lich.

(3) Im Fall ei­ner güt­li­chen Ei­ni­gung streicht der Ge­richts­hof durch ei­ne Ent­schei­dung, die sich auf ei­ne kur­ze An­ga­be des Sach­ver­halts und der er­ziel­ten Lö­sung be­schränkt, die Rechtssa­che in sei­nem Re­gis­ter.

(4) Die­se Ent­schei­dung ist dem Mi­nis­ter­ko­mi­tee zu­zu­lei­ten; die­ses über­wacht die Durch­füh­rung der güt­li­chen Ei­ni­gung, wie sie in der Ent­schei­dung fest­ge­hal­ten wird.


1 Fas­sung ge­mä­ss Art. 15 des Prot. Nr. 14 vom 13. Mai 2004, von der BVers ge­neh­migt am 16. Dez. 2005 und in Kraft seit 1. Ju­ni 2010 (AS 2009 3067 3065, 2010 1241; BBl 2005 2119).

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