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Bundesgesetz
über die Enteignung
(EntG)1

vom 20. Juni 1930 (Stand am 1. Januar 2021)

1 Eingefügt durch Ziff. I 5 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591).

Art. 3727

1 So­weit das zu ent­eig­nen­de Recht fak­tisch be­reits in An­spruch ge­nom­men wird, hat der Ent­eig­ner nach Kennt­nis­nah­me der In­an­spruch­nah­me des Rechts bei der zu­stän­di­gen Be­hör­de die Ein­lei­tung des selb­stän­di­gen Ent­eig­nungs­ver­fah­rens zu be­an­tra­gen.

2 In die­sen Fäl­len ist über­dies auch der Ent­eig­ne­te be­fugt, bei der zu­stän­di­gen Be­hör­de die Ein­lei­tung des selb­stän­di­gen Ent­eig­nungs­ver­fah­rens zu ver­lan­gen.

3 Ent­eig­nungs­recht­li­che Be­geh­ren und For­de­run­gen ver­jäh­ren fünf Jah­re, nach­dem der Ent­eig­ne­te Kennt­nis von der In­an­spruch­nah­me des Rechts hat­te.

27 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 19. Ju­ni 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 4085; BBl 2018 4713).