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Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende, bei Mutterschaft und bei Vaterschaft

vom 25. September 1952 (Stand am 1. Januar 2021)

Art. 16 Mindest- und Höchstbetrag

1Wäh­rend der vom Bun­des­rat be­stimm­ten Aus­bil­dungs­diens­te län­ge­rer Dau­er, die aus­ser­halb der or­dent­li­chen Aus­bil­dungs­diens­te der For­ma­tio­nen für die Er­rei­chung ei­nes hö­he­ren Gra­des oder ei­ner neu­en Funk­ti­on im Mi­li­tär­recht ver­langt wer­den, darf die täg­li­che Ge­sam­tent­schä­di­gung fol­gen­de Pro­zent­sät­ze des Höchst­be­tra­ges ge­mä­ss Ar­ti­kel 16a nicht un­ter­schrei­ten:

a.
45 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de oh­ne Kin­der;
b.
65 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit ei­nem Kind;
c.
70 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit min­des­tens zwei Kin­dern.

2Bei Durch­die­nern, die ei­ne Aus­bil­dung zur Er­lan­gung ei­nes hö­he­ren Gra­des zu­rück­le­gen, darf die täg­li­che Ge­sam­tent­schä­di­gung wäh­rend die­ser Aus­bil­dung und der rest­li­chen Dienst­ta­ge fol­gen­de Pro­zent­sät­ze des Höchst­be­tra­ges ge­mä­ss Ar­ti­kel 16a nicht un­ter­schrei­ten:

a.
37 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de oh­ne Kin­der;
b.
55 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit ei­nem Kind;
c.
62 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit min­des­tens zwei Kin­dern.

3Wäh­rend der an­de­ren Diens­te darf die täg­li­che Ge­sam­tent­schä­di­gung fol­gen­de Pro­zent­sät­ze des Höchst­be­tra­ges ge­mä­ss Ar­ti­kel 16a nicht un­ter­schrei­ten:

a.
25 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de oh­ne Kin­der;
b.
40 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit ei­nem Kind;
c.
50 Pro­zent für Dienst­leis­ten­de mit min­des­tens zwei Kin­dern.

4Die Grun­dent­schä­di­gung wird ge­kürzt, so­weit sie 80 Pro­zent des Höchst­be­tra­ges ge­mä­ss Ar­ti­kel 16a über­steigt.

5Die Ge­sam­tent­schä­di­gung wird ge­kürzt, so­weit sie das durch­schnitt­li­che vor­dienst­li­che Ein­kom­men oder den Höchst­be­trag ge­mä­ss Ar­ti­kel 16a über­steigt, je­doch nur bis auf die Min­dest­be­trä­ge nach den Ab­sät­zen 1–3.

6Die Ge­sam­tent­schä­di­gung um­fasst die Grun­dent­schä­di­gung nach Ar­ti­kel 4 so­wie die nach Ar­ti­kel 6 ge­schul­de­ten Kin­der­zu­la­gen. Zu­la­gen für Be­treu­ungs­kos­ten und Be­triebs­zu­la­gen wer­den im­mer un­ge­kürzt zu­sätz­lich zur Ge­sam­tent­schä­di­gung aus­ge­rich­tet.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Ju­li 2005 (AS 2005 1429; BBl 2002 7522, 2003 1112 2923).