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Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht

vom 22. Juni 2007 (Stand am 1. Januar 2020)

Art. 50 Zuständigkeit

1Für die Wi­der­hand­lun­gen ge­gen die Straf­be­stim­mun­gen die­ses Ge­set­zes oder der Fi­nanz­markt­ge­set­ze ist das Bun­des­ge­setz vom 22. März 19741 über das Ver­wal­tungs­straf­recht an­wend­bar, so­weit das vor­lie­gen­de Ge­setz oder die Fi­nanz­markt­ge­set­ze nichts an­de­res be­stim­men. Ver­fol­gen­de und ur­tei­len­de Be­hör­de ist das EFD.

2Ist die ge­richt­li­che Be­ur­tei­lung ver­langt wor­den oder hält das EFD die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Frei­heits­s­tra­fe oder ei­ne frei­heits­ent­zie­hen­de Mass­nah­me für ge­ge­ben, so un­ter­steht die straf­ba­re Hand­lung der Bun­des­ge­richts­bar­keit. In die­sem Fall über­weist das EFD die Ak­ten der Bun­des­an­walt­schaft zu­han­den des Bun­dess­traf­ge­richts. Die Über­wei­sung gilt als An­kla­ge. Die Ar­ti­kel 73–83 des Bun­des­ge­set­zes vom 22. März 1974 über das Ver­wal­tungs­straf­recht gel­ten sinn­ge­mä­ss.

3Die Ver­tre­te­rin oder der Ver­tre­ter der Bun­des­an­walt­schaft und des EFD müs­sen zur Haupt­ver­hand­lung nicht per­sön­lich er­schei­nen.


1 SR 313.0