Bundesgesetz
über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung
(Fortpflanzungsmedizingesetz, FMedG)

vom 18. Dezember 1998 (Stand am 1. Juli 2023)


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Art. 8 Grundsätze 18

1 Ei­ne Be­wil­li­gung des Kan­tons be­nö­tigt, wer:

a.
Fort­pflan­zungs­ver­fah­ren an­wen­det;
b.
Keim­zel­len, im­prä­gnier­te Ei­zel­len oder Em­bryo­nen in vi­tro zur Kon­ser­vie­rung ent­ge­gen­nimmt oder ge­spen­de­te Sa­men­zel­len ver­mit­telt, oh­ne sel­ber Fort­pflan­zungs­ver­fah­ren an­zu­wen­den.

2 La­bo­ra­to­ri­en, die bei Fort­pflan­zungs­ver­fah­ren nach Ar­ti­kel 5a Un­ter­su­chun­gen des Erb­guts durch­füh­ren, be­nö­ti­gen ei­ne Be­wil­li­gung nach Ar­ti­kel 28 Ab­satz 1 GUMG19.20

3 Für die In­se­mi­na­ti­on mit Sa­men­zel­len des Part­ners ist kei­ne Be­wil­li­gung er­for­der­lich.

18 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 12. Dez. 2014, in Kraft seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 3641; BBl 2013 5853).

19 SR 810.12

20 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. II 2 des BG vom 15. Ju­ni 2018 über ge­ne­ti­sche Un­ter­su­chun­gen beim Men­schen, in Kraft seit 1. Dez. 2022 (AS 2022 537; BBl 20175597).

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