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Bundesgesetz
über den Schutz der Gewässer
(Gewässerschutzgesetz, GSchG)

vom 24. Januar 1991 (Stand am 1. Januar 2022)

Art. 61 Stickstoffelimination bei Abwasseranlagen 4647

1 Der Bund ge­währt den Kan­to­nen im Rah­men der be­wil­lig­ten Kre­di­te und auf der Grund­la­ge von Pro­gramm­ver­ein­ba­run­gen glo­ba­le Ab­gel­tun­gen an die Er­stel­lung und Be­schaf­fung von:

a.
An­la­gen und Ein­rich­tun­gen zur Stick­stof­fe­li­mi­na­ti­on bei zen­tra­len Ab­was­ser­rei­ni­gungs­an­la­gen, so­weit sie der Er­fül­lung völ­ker­recht­li­cher Ver­ein­ba­run­gen oder von Be­schlüs­sen in­ter­na­tio­na­ler Or­ga­ni­sa­tio­nen die­nen, wel­che die Rein­hal­tung von Ge­wäs­sern aus­ser­halb der Schweiz bezwe­cken;
b.
Ka­na­li­sa­tio­nen, die an­stel­le von An­la­gen und Ein­rich­tun­gen nach Buch­­sta­be a er­stellt wer­den.

2 Die Hö­he der Ab­gel­tun­gen rich­tet sich nach der Men­ge Stick­stoff, die durch die Mass­nah­men nach Ab­satz 1 eli­mi­niert wird.

46 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. II 23 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neu­ge­stal­tung des Fi­nanz­aus­gleichs und der Auf­ga­ben­tei­lung zwi­schen Bund und Kan­to­nen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).

47 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 21. März 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2014 3327; BBl 2013 5549).