Bundesgesetz
über Arzneimittel und Medizinprodukte
(Heilmittelgesetz, HMG)


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Art. 39 Aufzeichnungspflicht

1 Wer mit Blut und Blut­pro­duk­ten um­geht, muss:

a.
al­le für die Si­cher­heit be­deut­sa­men Vor­gän­ge auf­zeich­nen;
b.
die­se Auf­zeich­nun­gen so füh­ren, dass die Da­ten bis zur Per­son, die das Blut ge­spen­det oder emp­fan­gen hat, zu­rück­ver­folgt wer­den kön­nen.

2 Bei je­der Blutent­nah­me sind ins­be­son­de­re auf­zu­zeich­nen:

a.
der Na­me, der Vor­na­me und das Ge­burts­da­tum der Spen­de­rin oder des Spen­ders;
b.
das Da­tum der Blutent­nah­me;
c.
die Tes­t­er­geb­nis­se und ih­re In­ter­pre­ta­ti­on.

3 Von ei­ner Per­son, die vom Blut­spen­den aus­ge­schlos­sen wird, sind auf­zu­zeich­nen:

a.
der Na­me, der Vor­na­me und das Ge­burts­da­tum;
b.
das Da­tum und der Grund des Aus­schlus­ses.

4 Von ei­ner Per­son, der Blut oder Blut­pro­duk­te ver­ab­reicht wer­den, sind auf­zu­zeich­nen:

a.
der Na­me, der Vor­na­me und das Ge­burts­da­tum;
b.
das Da­tum der Ver­ab­rei­chung;
c.
die Kenn­zeich­nung und die Her­kunft des Bluts oder des Blut­pro­dukts.

5 Der Bun­des­rat re­gelt die Ein­zel­hei­ten. Er kann ins­be­son­de­re für Ei­gen­blut­spen­den Aus­nah­men von der Auf­zeich­nungs­pflicht vor­se­hen.

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