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Handelsregisterverordnung
(HRegV)

vom 17. Oktober 2007 (Stand am 1. Januar 2023)

Art. 20 Inhalt, Form und Sprache 37

1 Die Be­le­ge sind im Ori­gi­nal oder in be­glau­big­ter Ko­pie auf Pa­pier oder in elek­tro­ni­scher Form ein­zu­rei­chen.

2 Die Be­le­ge müs­sen rechts­kon­form un­ter­zeich­net sein. Be­le­ge in elek­tro­ni­scher Form müs­sen mit ei­ner qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Si­gna­tur mit qua­li­fi­zier­tem elek­tro­ni­schem Zeit­stem­pel nach Ar­ti­kel 2 Buch­sta­ben e und j Zer­tES38 un­ter­zeich­net sein.

3 Elek­tro­ni­sche öf­fent­li­che Ur­kun­den und elek­tro­ni­sche Be­glau­bi­gun­gen so­wie be­glau­big­te Pa­pier­aus­dru­cke elek­tro­ni­scher Do­ku­men­te müs­sen den An­for­de­run­gen der EÖBV39 ent­spre­chen.

4 Wer­den Be­le­ge in ei­ner Spra­che ein­ge­reicht, die nicht als Amtss­pra­che des Kan­tons gilt, so kann das Han­dels­re­gis­ter­amt ei­ne Über­set­zung ver­lan­gen, so­fern dies für die Prü­fung oder für die Ein­sicht­nah­me durch Drit­te er­for­der­lich ist. So­weit nö­tig, kann es die Über­set­ze­rin oder den Über­set­zer be­zeich­nen. Die Über­set­zung gilt dies­falls eben­falls als Be­leg.

37 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. II 4 der V vom 8. Dez. 2017 über die Er­stel­lung elek­tro­ni­scher öf­fent­li­cher Ur­kun­den und elek­tro­ni­scher Be­glau­bi­gun­gen, in Kraft seit 1. Fe­br. 2018 (AS 2018 89).

38 SR 943.03

39 SR 211.435.1