Handelsregisterverordnung
(HRegV)


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Art. 158 Meldung und Eintragung des Konkurses

1 Im Zu­sam­men­hang mit Kon­kurs­ver­fah­ren mel­det das Ge­richt oder die Be­hör­de dem Han­dels­re­gis­ter­amt:

a.
die Kon­kurser­öff­nung;
b.
Ver­fü­gun­gen, in de­nen ei­nem Rechts­mit­tel auf­schie­ben­de Wir­kung er­teilt wird;
c.
vor­sorg­li­che An­ord­nun­gen;
d.
die Auf­he­bung oder die Be­stä­ti­gung der Kon­kurser­öff­nung durch die Rechts­mit­tel­in­stanz;
e.
den Wi­der­ruf des Kon­kur­ses;
f.
die Ein­set­zung ei­ner aus­ser­amt­li­chen Kon­kurs­ver­wal­tung;
g.
die Ein­stel­lung man­gels Ak­ti­ven;
h.
die Wie­der­auf­nah­me des Kon­kurs­ver­fah­rens;
i.
den Ab­schluss des Kon­kurs­ver­fah­rens.270

2 Das Han­dels­re­gis­ter­amt muss die ent­spre­chen­de Ein­tra­gung un­ver­züg­lich nach Ein­gang der Mel­dung des Ge­richts oder der Be­hör­de in das Han­dels­re­gis­ter vor­neh­men.

3 Wird ei­ne Stif­tung in­fol­ge Kon­kurs auf­ge­ho­ben, so darf die Lö­schung erst vor­ge­nom­men wer­den, wenn die Auf­sichts­be­hör­de be­stä­tigt, dass sie kein In­ter­es­se mehr dar­an hat, dass die Ein­tra­gung auf­recht­er­hal­ten bleibt.

4271

270 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 6. März 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 971).

271 AS 2011 4659

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