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Bundesgesetz
über das Internationale Privatrecht
(IPRG)

Art. 186

VII. Zu­stän­dig­keit

 

1 Das Schieds­ge­richt ent­schei­det selbst über sei­ne Zu­stän­dig­keit.

1bis Es ent­schei­det über sei­ne Zu­stän­dig­keit un­ge­ach­tet ei­ner be­reits vor ei­nem staat­li­chen Ge­richt oder ei­nem an­de­ren Schieds­ge­richt hän­gi­gen Kla­ge über den­sel­ben Ge­gen­stand zwi­schen den­sel­ben Par­tei­en, es sei denn, dass be­ach­tens­wer­te Grün­de ein Aus­set­zen des Ver­fah­rens er­for­dern.182

2 Die Ein­re­de der Un­zu­stän­dig­keit ist vor der Ein­las­sung auf die Haupt­sa­che zu er­he­ben.

3 Das Schieds­ge­richt ent­schei­det über sei­ne Zu­stän­dig­keit in der Re­gel durch Vor­ent­scheid.

182 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 6. Okt. 2006 (Schieds­ge­richts­bar­keit. Zu­stän­dig­keit), in Kraft seit 1. März 2007 (AS 2007387; BBl 2006 46774691).