Verordnung
über die Invalidenversicherung
(IVV)1

1Fassung des Tit. gemäss Ziff. II 1 der V vom 11. Okt. 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973 (AS 1972 2507). Gemäss derselben Bestimmung wurden die Randtit. in Sachüberschriften umgewandelt.


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Art. 5ter Berufliche Weiterausbildung 56

1 Die In­va­li­den­ver­si­che­rung über­nimmt bei ei­ner be­ruf­li­chen Wei­ter­aus­bil­dung die Kos­ten, die zu­sätz­lich ent­ste­hen, wenn die Auf­wen­dun­gen der ver­si­cher­ten Per­son we­gen der In­va­li­di­tät um jähr­lich 400 Fran­ken hö­her sind, als sie oh­ne In­va­li­di­tät ge­we­sen wä­ren.

2Die zu­sätz­li­chen Kos­ten wer­den er­mit­telt, in­dem die Kos­ten der in­va­li­den Per­son den mut­mass­li­chen Auf­wen­dun­gen ge­gen­über­ge­stellt wer­den, die bei der glei­chen Aus­bil­dung ei­ner nicht in­va­li­den Per­son not­wen­dig wä­ren.

3 An­re­chen­bar im Rah­men von Ab­satz 2 sind die Auf­wen­dun­gen für die Ver­mitt­lung der er­for­der­li­chen Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten, die Kos­ten für per­sön­li­che Werk­zeu­ge und Be­rufs­klei­der, die Trans­port­kos­ten so­wie die Kos­ten bei in­va­li­di­täts­be­ding­ter aus­wär­ti­ger Ver­pfle­gung und Un­ter­kunft.

4Die Ver­gü­tung der Kos­ten für aus­wär­ti­ge Ver­pfle­gung und Un­ter­kunft rich­tet sich vor­be­hält­lich ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­run­gen nach Ar­ti­kel 5bis Ab­satz 7.

56 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 3. Nov. 2021, in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 706).

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