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Bundesgesetz über das Jugendstrafrecht

vom 20. Juni 2003 (Stand am 1. Juli 2019)

Art. 10 Anordnung der Schutzmassnahmen

1Hat der Ju­gend­li­che ei­ne mit Stra­fe be­droh­te Tat be­gan­gen und er­gibt die Ab­klä­rung, dass er ei­ner be­son­de­ren er­zie­he­ri­schen Be­treu­ung oder the­ra­peu­ti­schen Be­hand­lung be­darf, so ord­net die ur­tei­len­de Be­hör­de die nach den Um­stän­den er­for­der­li­chen Schutz­mass­nah­men an, un­ab­hän­gig da­von, ob er schuld­haft ge­han­delt hat.

2Hat der Ju­gend­li­che kei­nen ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt in der Schweiz, so kann die ur­tei­len­de Be­hör­de von der An­ord­nung ei­ner Schutz­mass­nah­me ab­se­hen.