Bundesgesetz
über die kollektiven Kapitalanlagen
(Kollektivanlagengesetz, KAG)


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Art. 118g Verwaltung von L-QIF in der Rechtsform eines vertraglichen Anlagefonds

1 Ein L-QIF in der Rechts­form des ver­trag­li­chen An­la­ge­fonds wird von ei­ner Fonds­lei­tung ver­wal­tet.

2 Die Fonds­lei­tung darf die An­la­ge­ent­schei­de un­ter den Vor­aus­set­zun­gen nach den Ar­ti­keln 14 Ab­satz 1 und 35 FI­NIG150 über­tra­gen:

a.
ei­nem Ver­wal­ter von Kol­lek­tiv­ver­mö­gen nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 1 Buch­sta­be c FI­NIG;
b.
ei­nem aus­län­di­schen Ver­wal­ter von Kol­lek­tiv­ver­mö­gen, wenn:
1.
die­ser in sei­nem Sitz­staat ei­ner an­ge­mes­se­nen Re­gu­lie­rung und Auf­sicht un­ter­steht, und
2.
zwi­schen der FIN­MA und der je­weils zu­stän­di­gen aus­län­di­schen Auf­sichts­be­hör­de ei­ne Ver­ein­ba­rung über die Zu­sam­men­ar­beit und den In­for­ma­ti­ons­aus­tausch be­steht, so­fern das aus­län­di­sche Recht ei­ne sol­che ver­langt.

3 Der Ver­wal­ter von Kol­lek­tiv­ver­mö­gen darf die An­la­ge­ent­schei­de un­ter den Vor­aus­set­zun­gen nach den Ar­ti­keln 14 Ab­satz 1 und 27 Ab­satz 1 FI­NIG auf Per­so­nen nach Ab­satz 2 die­ser Be­stim­mung über­tra­gen.

4 Im Fonds­ver­trag ist an­zu­ge­ben, wem die An­la­ge­ent­schei­de über­tra­gen wer­den.

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