Bundesgesetz
über den Konsumkredit
(KKG)

vom 23. März 2001 (Stand am 1. September 2023)


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Art. 12 Überziehungskredit auf laufendem Konto oder Kredit- und Kundenkartenkonto mit Kreditoption

1 Ver­trä­ge, mit de­nen ei­ne Kre­dit­ge­be­rin einen Kre­dit in Form ei­nes Über­zie­hungs­kre­dits auf lau­fen­dem Kon­to oder auf ei­nem Kre­dit- und Kun­den­kar­ten­kon­to mit Kre­dit­op­ti­on ge­währt, sind schrift­lich ab­zu­sch­lies­sen; die Kon­su­men­tin oder der Kon­su­ment er­hält ei­ne Ko­pie des Ver­trags.

2 Der Ver­trag muss an­ge­ben:

a.
die Höchst­gren­ze des Kre­dit­be­trags;
b.
den Jah­res­zins und die bei Ver­trags­ab­schluss in Rech­nung ge­stell­ten Kos­ten so­wie die Be­din­gun­gen, un­ter de­nen die­se ge­än­dert wer­den kön­nen;
c.
die Mo­da­li­tä­ten ei­ner Be­en­di­gung des Ver­trags;
d.
die Ele­men­te, die der Kre­dit­fä­hig­keits­prü­fung zu Grun­de ge­legt wor­den sind (Art. 30 Abs. 1); Ein­zel­hei­ten kön­nen in ei­nem vom Kre­dit- oder Kun­den­kar­ten­ver­trag ge­trenn­ten Schrift­stück fest­ge­hal­ten wer­den; die­ses bil­det einen in­te­grie­ren­den Be­stand­teil des Ver­trags.

3 Wäh­rend der Ver­trags­dau­er ist die Kon­su­men­tin oder der Kon­su­ment über je­de Än­de­rung des Jah­res­zin­ses oder der in Rech­nung ge­stell­ten Kos­ten un­ver­züg­lich zu in­for­mie­ren; die­se In­for­ma­ti­on kann in Form ei­nes Kon­to­aus­zugs er­fol­gen.

4 Wird ei­ne Kon­to­über­zie­hung still­schwei­gend ak­zep­tiert und das Kon­to län­ger als drei Mo­na­te über­zo­gen, so ist die Kon­su­men­tin oder der Kon­su­ment zu in­for­mie­ren über:

a.
den Jah­res­zins und die in Rech­nung ge­stell­ten Kos­ten;
b.
al­le dies­be­züg­li­chen Än­de­run­gen.

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