Verordnung
betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung
(Krankenversicherungsaufsichtsverordnung, KVAV)

vom 18. November 2015 (Stand am 1. Januar 2023)


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Art. 59 Rückversicherungsverträge

1 Der Ver­si­che­rer darf Rück­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge nur un­ter Be­din­gun­gen ab­sch­lies­sen, wie er sie auch mit un­ab­hän­gi­gen Drit­ten ver­ein­ba­ren wür­de.

2 Er darf sich zur Be­zah­lung von Rück­ver­si­che­rungs­prä­mi­en in der Hö­he von höchs­tens 50 Pro­zent der ge­sam­ten von sei­nen Ver­si­cher­ten ge­schul­de­ten Prä­mi­en ver­pflich­ten.

3 Er hat den Rück­ver­si­che­rungs­ver­trag und des­sen Än­de­run­gen spä­tes­tens einen Mo­nat vor ih­rer Gül­tig­keit der Auf­sichts­be­hör­de zur Ge­neh­mi­gung vor­zu­le­gen. Er hat Planer­folgs­rech­nun­gen für die ge­sam­te Ver­trags­dau­er bei­zu­le­gen.

4 Er hat in den Rück­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen die Kün­di­gung zu re­geln. Die Rück­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge müs­sen auf das En­de je­des Ka­len­der­jah­res künd­bar sein. Die Kün­di­gungs­frist muss min­des­tens sechs Mo­na­te be­tra­gen.

5 Die Auf­sichts­be­hör­de darf vom Ver­si­che­rer und vom Rück­ver­si­che­rer Da­ten ver­lan­gen, um zu be­ur­tei­len, ob die An­for­de­run­gen nach Ab­satz 1 ein­ge­hal­ten wer­den.

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