Verordnung
betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung
(Krankenversicherungsaufsichtsverordnung, KVAV)


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Art. 21 Begrenzungen bei kollektiven Anlagen

1 Für die Ein­hal­tung der Be­gren­zun­gen sind die in den kol­lek­ti­ven Ka­pi­tal­an­la­gen ent­hal­te­nen An­la­gen und Fremd­wäh­run­gen mit ein­zu­rech­nen. Ent­hält ei­ne kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­ge ver­schie­de­ne Ka­te­go­ri­en von An­la­gen nach Ar­ti­kel 19 Ab­satz 1 Buch­sta­ben a–d oder ver­schie­de­ne Wäh­run­gen, so wer­den die­se an­teils­mäs­sig auf die An­la­ge­ka­te­go­ri­en oder die Wäh­run­gen auf­ge­teilt, wenn die An­tei­le nach­weis­bar sind. Sind die An­tei­le nicht nach­weis­bar, so wird die kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­ge ge­samt­haft der­je­ni­gen An­la­ge mit der stärks­ten Be­gren­zung zu­ge­ord­net.

2 Kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­gen, die 5 Pro­zent des ge­bun­de­nen Ver­mö­gens je An­la­ge über­schrei­ten, gel­ten als un­ge­eig­net, es sei denn, es han­delt sich um kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­gen:

a.
de­ren An­la­gen nach­weis­bar an­ge­mes­sen di­ver­si­fi­ziert sind; und
b.
de­ren Ver­mö­gens­wer­te im Kon­kurs­fall der kol­lek­ti­ven An­la­ge oder der De­pot­bank zu­guns­ten der An­le­ge­rin­nen und An­le­ger aus­ge­son­dert wer­den kön­nen.

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