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Bundesgesetz über die Krankenversicherung

vom 18. März 1994 (Stand am 1. Januar 2019)

Art. 44 Tarifschutz

1Die Leis­tungs­er­brin­ger müs­sen sich an die ver­trag­lich oder be­hörd­lich fest­ge­leg­ten Ta­ri­fe und Prei­se hal­ten und dür­fen für Leis­tun­gen nach die­sem Ge­setz kei­ne wei­ter­ge­hen­den Ver­gü­tun­gen be­rech­nen (Ta­rif­schutz). Die Be­stim­mun­gen über die Ver­gü­tung für Mit­tel und Ge­gen­stän­de, die der Un­ter­su­chung oder Be­hand­lung die­nen (Art. 52 Abs. 1 Bst. a Ziff. 3), blei­ben vor­be­hal­ten.

2Lehnt ein Leis­tungs­er­brin­ger es ab, Leis­tun­gen nach die­sem Ge­setz zu er­brin­gen (Aus­stand), so muss er dies der von der Kan­tons­re­gie­rung be­zeich­ne­ten Stel­le mel­den. Er hat in die­sem Fall kei­nen An­spruch auf Ver­gü­tung nach die­sem Ge­setz. Wen­den sich Ver­si­cher­te an sol­che Leis­tungs­er­brin­ger, so müs­sen die­se sie zu­erst dar­auf hin­wei­sen.